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DigiTimes: Neue Informationen zu AirPods Pro Lite und MacBooks mit Mini-LED-Displays

Die DigiTimes untermauert einmal mehr die Gerüchte um neue AirPods Pro und bestätigt auch, dass Apple an Geräten mit Mini-LED-Displays arbeitet.

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In der Vergangenheit bewies sich die DigiTimes als eher durchwachsene Quelle für neue Apple-Produkte. Dennoch brachte man bereits einige Informationen auf den Punkt, sodass man der Publikation durchaus Gehör schenken darf.

AirPods Pro Lite: eine abgespeckte Variante?

Aktuell berichtet die Website, dass Apples neue einsteigerfreundliche AirPods Pro, die gerne auch als „AirPods Pro Lite“ bezeichnet werden, bereits im zweiten Quartal 2020 in Produktion gehen sollen. 

So möchte die Seite aus Zuliefererkreisen erfahren haben, dass Chip- und Komponenten-Hersteller sich bereits auf die baldige Produktion der neuen AirPods Pro vorbereiten. Demnach könnte diese bereits Anfang April starten. Auch wenn man nun den Zeitraum weiter eingrenzte, bleiben die Ohrhörer noch immer ein Mysterium. Es ist schließlich weiterhin unklar, ob es sich um die dritte Generation der AirPods handelt, die mit neuen Funktionen der AirPods Pro ausgestattet sind, oder ob man die AirPods Pro tatsächlich abspeckt und zu einem günstigeren Preispunkt anbietet.

MacBooks mit Mini-LED-Displays für Ende 2020 geplant

Der zuverlässige Analyst Ming-Chi Kuo ließ durchblicken, dass Apple an bis zu sechs Geräten mit Mini-LED-Technologie arbeitet und man Nutzer bereits Ende 2020 mit ersten Geräten rechnen dürfen. Dazu sollen ein neues 14" MacBook Pro, 16" MacBook Pro sowie ein neuer iMac Pro gehören, während verschiedene iPad-Modelle bis Ende 2021 mit neuen Mini-LED-Displays bedacht werden sollen. 

Ein neuer Bericht der DigiTimes stimmt dieser Prognose zu und beruft sich dabei auf eine Industriequelle. Laut der Quelle soll Zulieferer Epistar bereits Aufträge für Mini-LED-Chips erhalten haben. Daraus schlussfolgert die Website, dass Apple die Mini-LED-Technologie in diesem Jahr bereits beim 12,9" iPad Pro sowie bei MacBooks bis Ende 2020 adaptiert. 

Allerdings nennt man auch Apples Pro Display XDR fälschlicherweise als ein erstes Beispielgerät mit Mini-LED-Display. Apple zufolge besitzt das kostspielige Display lediglich 576 LEDs als Hintergrundbeleuchtung, während ein Gerät mit Mini-LED-Technologie mehr als 10.000 LEDs aufweist. 

Auch wenn der iMac Pro als einer der ersten Geräte ein solches Display erhalten könnte, bringt die neue Technologie vor allem für mobile Endgeräte wie die MacBooks, iPad und iPhones zwei wichtige Vorteile mit. Mini-LEDs teilen sich viele Vorteile mit der OLED-Technologie und verfügen entsprechend über bessere Kontrast, bessere Schwarzwerte und sind zudem energieeffizient. Jedoch ermöglichen sie dünnere und leichtere Geräte, was sich vor allem unterwegs bemerkbar macht. Es bleibt daher spannend zu sehen, ob und wann Apple die Technologie tatsächlich einsetzt. 

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