AnzeigeSoundboks 4

Wir brauchen fetten Bass

Ist Soundboks 4 der ultimative Bluetooth-Lautsprecher für Party und Events? Wir haben die Soundbox ausführlich getestet und zeigen, was 126 dB Schalldruck in deiner Nachbarschaft bewirkt.

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Die Soundboks 4 stammt vom dänischen Hersteller Soundboks und hat sich zur festen Größe im Bereich mobiler Hochleistungslautsprecher entwickelt. Optisch wirkt sie trotz ihrer imposanten Erscheinung erstaunlich reduziert: schwarzes, kantiges Gehäuse, klare Linien, funktionales Industriedesign ohne Showeffekte. Der Bluetooth-Lautsprecher wirkt so robust, als könne man sie vom Bollerwagen werfen und danach direkt weiterfeiern: Gummierter Kantenschutz, massive Schalter, robuste Drehregler – fester Zupacken ist ausdrücklich erlaubt. Zwei seitliche Tragegriffe erleichtern den Transport, oben fehlt allerdings einer. Bei rund 16 Kilogramm wären Rollen eine nette Ergänzung gewesen. Stattdessen gibts einen Rucksack dazu, um auch bei der Maiwanderung mobil zu bleiben. Die Box ist zudem spritzwassergeschützt und besitzt ein Gewinde zur Stativmontage. Gartenparty? Volksfest? Polterabend? Kein Problem. Die Mischung aus Power, Portabilität und echter Haltbarkeit ist hier spürbar gut umgesetzt. Zum Sound: Drei Class-D-Verstärker mit insgesamt 216 Watt RMS treiben den 10-Zoll-Woofer und die beiden Hochtöner an – genug für bis zu 126 dB Schalldruck. Das System ist als leistungsstarke Mono-Box ausgelegt, lässt sich aber mit weiteren Soundboks-Geräten koppeln – dann entsteht ein echtes Stereo- oder sogar Multiroom-Setup mit bis zu 5 Geräten. 

So richtig wohl fühlt sich die Soundboks auf Partys, Events und Hochzeiten. Erstaunlicherweise sorgt sie aber auch im Wohnzimmer für feinen, ausgeglichenen Sound.
So richtig wohl fühlt sich die Soundboks auf Partys, Events und Hochzeiten. Erstaunlicherweise sorgt sie aber auch im Wohnzimmer für feinen, ausgeglichenen Sound. (Bild: Soundboks)

Setup: iPhone raus, Party an

Einschalten, App öffnen, fertig. Die Verbindung mit dem iPhone steht in Sekunden. In der App lassen sich Presets wählen oder der Klang via Equalizer fein und ganz individuell abstimmen. Änderungen werden sofort an die Box übertragen. 

Praktisch: Per PIN-Code lässt sich die Box sperren. Kein Bluetooth-Hijacking. Kein „Tritsch-Tratsch-Polka“-Moment mitten im DJ-Set.

Die Verbindung läuft klassisch über Bluetooth. Die Latenz ist im Alltag erfreulich gering – Videos vom MacBook oder iPad laufen sauber synchron genug für Präsentationen, Streaming oder spontanes DJ-Set. 

Zweifach einfach: Egal ob per iPhone-App oder direkt am Gerät – die Steuerung des Bluetooth-Lautsprechers ist perfekt gelöst.
Zweifach einfach: Egal ob per iPhone-App oder direkt am Gerät – die Steuerung des Bluetooth-Lautsprechers ist perfekt gelöst. (Bild: Soundboks)

Klang: Abrissbirne mit Feingefühl

Unser Rat: Vor dem ersten Track Lautstärke an Box und iPhone runterdrehen. Die Soundboks 4 hat derart viel Druck, dass es einem schlicht die Luft aus dem Brustkorb drückt. Der Bass ist tief, körperlich spürbar, kontrolliert. Gleichzeitig überrascht die Box mit Klarheit. Die Höhen sind präsent, fast leicht scharf – aber das sorgt für Transparenz. Stimmen setzen sich durch, Instrumente bleiben unterscheidbar, auch bei hohen Pegeln. Und genau das ist die Überraschung: Die Soundboks 4 ist nicht nur Partymaschine. Dank enormer Leistungsreserven spielt sie auch leise erstaunlich souverän. Selbst Klassik wirkt offen und differenziert. Im direkten Vergleich mit einer ähnlich dimensionierten Box eines anderen Herstellers bestätigt sich der positive Eindruck.

Akku: Berliner Wochenende? Easy.

Laut Hersteller sind bei mittlerer Lautstärke bis zu 40 Stunden Laufzeit drin. Heißt übersetzt: Ein typisches Berliner Partywochenende im Berghain schafft die Soundboks 4 mit links. In echter „Berghain-Lautstärke“, also Vollgas mit massivem Bassdruck, reduziert sich die Laufzeit auf immer noch beachtliche ca. 6 Stunden. Und das bei bis zu 126 dB Schalldruck – das ist Konzertpegel. Geladen wird per USB-C. Ein klassisches Netzteil liegt nicht bei, ein starkes USB-C-Netzteil mit mindestens 65 Watt ist Pflicht, wenn man parallel spielen und laden möchte. Und ja: Laden und Abspielen funktioniert gleichzeitig, sofern das Netzteil genug Leistung liefert. Alternativ lässt sich der Akku sekundenschnell mit optional erhältlichen Zusatzpacks tauschen – einfach per Plug & Play und weiter geht’s.

App & Konnektivität: Sound vervielfachen per iPhone

Die Soundboks-App (iOS/Android) dient nicht nur als Equalizer-Zentrale mit Presets und freier Klangregelung. Hier lassen sich auch mehrere Boxen gruppieren, Firmware-Updates einspielen und Sicherheitsfunktionen wie die PIN-Sperre aktivieren.

Mehrere Soundboks-Geräte lassen sich besonders simpel koppeln – entweder direkt am Gerät per Tastendruck oder komfortabel über die App. So entsteht im Handumdrehen ein Stereo- oder Multiroom-Setup für größere Flächen oder getrennte Bereiche.

Die Verbindung erfolgt primär via Bluetooth und per  App.  Die Box punktet  mit stabiler Funkverbindung und praxisnah geringer Latenz. Zusätzlich steht ein Line-In-Anschluss (3,5-mm-Klinke) sowie  XLR für kabelgebundene Verbindungen bereit – etwa DJ-Controller, Mischpulte oder klassische Audioquellen.

Ganz klassisch hat die Soundboks 4 neben der Bluetooth-Verbindung zusätzlich je einen Ein- und Ausgang für XLR und Klinke.
Ganz klassisch hat die Soundboks 4 neben der Bluetooth-Verbindung zusätzlich je einen Ein- und Ausgang für XLR und Klinke. (Bild: Soundboks)

Fazit

Die Soundboks 4 ist kompromisslos. Sie ist lauter als die meisten portablen Systeme, mobiler als viele PA-Lösungen und robuster als typische Bluetooth-Lautsprecher. Gleichzeitig liefert sie auf Wunsch auch erstaunlich sauberen, kontrollierten Klang im Wohnzimmerformat. Wer seine Nachbarn liebt, kauft etwas anderes. Wer Klang will, der Wände verschiebt, bekommt hier genau das – mit Akku, ohne Kabelsalat und mit enormen Leistungsreserven.

Testergebnis
ProduktnameSoundboks 4
HerstellerSoundboks
Preis999 €
Webseitewww.soundboks.com
Pro
  • + Hervorragender Klang
  • + Leistungsreserve
  • + Robuste Verarbeitung
  • + Multiroom-Setup
  • + Konnektivität mit Bluetooth, Klinke, XLR & Reihenschaltung mit bis zu 5 Geräten
  • + Akkulaufzeit
Contra
  • - Transportgriffe und fehlende Rollen
  • - kein Netzteil mitgeliefert
Bewertung
1,2sehr gut

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