Znaps

Magnet-Kabel für iPhones ahmt Magsafe nach und wäre auch eine Lösung für das MacBook 12

Während MacBooks mit Magsafe ausgerüstet sind, werden iPhones, iPads und der iPod touch mit Lightning-Kabeln fest verbunden. Ein Zug am Kabel sorgt dann schnell für den Absturz der teuren Geräte. Mit dem Magnetadapter Znaps soll das ein Ende haben. Die Halterung wird zwischen mobilem Gerät und Kabel gesteckt und trennt sich bei Zugbelastung von allein. Sogar eine Lösung für das MacBook 12 Zoll mit USB-C-Anschluss ist geplant.

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Finanziert wird der Magnetkabel-Adapter Znaps über Kickstarter, wo er für gerade einmal 9 US-Dollar angeboten wird. Das Projekt aus Kanada feiert auf der Crowdfunding-Plattform große Erfolge - dort sind von Interessierten schon rund 1,9 Millionen kanadische Dollar (1,33 Millionen Euro) für die Entwicklung zugesagt worden.


Znaps ist ein zweiteiliger Adapter. Ein Teil wird ins iPhone, iPad oder den iPod touch beziehungsweise dessen Lightning-Port gesteckt, der andere Teil des Adapters enthält einen Magneten und wird auf das Ladekabel gesteckt. So wird eine Verbindung ermöglicht, die bei Belastung getrennt wird. Kontaktstifte sorgen dafür, dass die Verbindung zwischen den Komponenten hergestellt wird, und die iOS-Geräte geladen und synchronisiert werden können. Der Adapter im Mobilgerät schaut nur rund 1,5 mm hervor, weshalb auch viele Hüllen damit nutzbar sein werden.

Neben der Version für die Lightning-Schnittstelle wird auch an einer Variante für MicroUSB-gearbeitet. So lassen sich auch Android-Geräte oder andere Gadgets absturzsicher verbinden.

Eine UBS-C-Version ist ebenfalls geplant, und wird offiziell erst dann entwickelt, wenn die 2-Millionen-Marke auf Kickstarter übersprungen wird. Damit könne auch ein großes Manko des MacBook 12 Zoll ausgebügelt werden. Da es nur über eine USB-C-Schnittstelle verfügt, über das es geladen aber auch mit Daten versorgt werden kann, gibt es dort im Gegensatz zu allen anderen aktuellen MacBooks keinen Magsafe-Anschluss. Entsprechend absturzgefährdet ist das flache Gerät, das immerhin je nach Ausstattung rund 1.500 bis 1.800 Euro kostet.

Die Finanzierungskampagne auf Kickstarter läuft noch bis zum 14. August 2015. Ein Znaps kostet 9 US-Dollar wobei die Auslieferung schon ab November 2015 beginnen soll.

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