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macOS High Sierra: Bug in APFS-Dateisystem kann einen Datenverlust verursachen

Während bereits mit iOS 10 Apples Dateisystem APFS eingeführt wurde, kamen Mac-Nutzer erst mit macOS High Sierra in den Genuss der Vorteile. Nun entdeckte der Entwickler von Carbon Copy Cloner einen Bug, der unter Umständen zum Datenverlust führen kann. Dies schrieb der Entwickler in einem aktuellen Blogeintrag.

Der Software-Entwickler Mike Bombich entdeckte den Bug bei seiner Arbeit mit Disk-Images, die er in macOS auf dem Schreibtisch so abgelegt (gemountet) hat, sodass Sie wie ein physisches Laufwerk erscheinen. Auch deren Struktur entspricht hierbei einem klassischem Laufwerk. 

Bombich hatte in den vergangenen Tagen ein solches „virtuelles“ Laufwerk mit APFS-Formatierung auf dem Schreibtisch abgelegt. Dieses zeigte ihm ausreichend freien Speicher an, obwohl das darunter liegende „echte“ Laufwerk restlos voll war. Aufgrund dieser Kuriosität kopierte er eine beliebige Videodatei auf das virtuelle Volumen, um zu sehen, was passiert. Der Kopiervorgang sowie die anschließende Wiedergabe funktionierten ohne Probleme. Danach warf er das Laufwerk aus und aktivierte es dann gleich wieder. Zu seinem Erstaunen stellte Bombich nun fest, dass die Videodatei nun fehlerhaft und sich nicht mehr wiedergeben ließ. 

Der Entwickler schlussfolgerte darauf zwei Probleme: Der freie Speicher eines virtuellen Disk-Images im APFS-Format wird nicht aktualisiert, wenn sich der Speicherplatz des darunter liegende Volumens reduziert. Dadurch wird ein zweites Problem ermöglicht. Durch die fehlenden Aktualisierung und entsprechende Fehlermeldungen werden Daten, die über den freien Speicherplatz hinaus gehen nur in den flüchtigen Speicher abgelegt und verschwinden anschließend. Bombich konnte den Fehler zur Hintergrund-Anwendung „diskimages-helper“ zurückverfolgen und meldete dies bereits an Apple. Nebenbei führt er aus, dass wohl nur wenige Nutzer auf dieses Problem stoßen werden.

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Bei mir tauchen seit Sierra folgende Probleme auf, ich weiß nicht inwieweit sie im Zusammenhang mit dem hier beschriebenen Problem stehen:
1. Beim abspeichern längerer Dateinamen aus Vorschau (hier besonders oft), aus Pages, & Co. auf mein externes Netzlaufwerk WD My Cloud weigern sich diese Programme sporadisch dies zu tun und quittieren das mit der Fehlermeldung, dass Dateien, die länger als 31 Zeichen sind, nicht abgespeichert werden können. Speichert man diese Dateien jedoch auf den Schreibtisch ab, funktioniert es. Kopiert man sie nun vom Schreibtisch im Finder auf den entsprechenden Ordner im WD-Lw funktioniert auch das problemlos.
2. Versucht man im Finder die letzte in der Finderspalte zu sehende Datei (alles bis nach unten aufgezogen und kein leerer Raum mehr unterhalb der Datei) umzubenennen und überschreitet man dabei die Spaltenbreite, klappt zwar das Fenster mit dem Dateinamen nach unten auf, jedoch schließt es meistens so schnell, dass die Eingabe nicht angenommen wird. Weiter oben, wo noch weitere Dateinamen unter der umzubenennenden Datei stehen, klappt das problemlos. Lösung: Spalte entsprechend weit aufziehen oder über den Menübefehl "Datei umbenennen" gehen.
3. Ich speichere meine Datein gern mit vorgestelltem Datum, z.B. 2018-02-21 xxx ab. Aus diesem Grunde benenne ich meine E-Mails auch im Betreff schon entsprechend.
Hier ergibt sich immer wieder folgendes Phänomen: Beim speichern der Mails als PDF verschwinden in der Namensgebung der zu speichernden Datei dann Bindestriche etc. und man muss sie händisch wieder hinzufügen. Warum? Umden Anwender zu nerven?
Wie gesagt, ich weiß nicht inwieweit, das mit dem von Ihnen dargestellten Problem zusammenhängt, finde es aber nicht sehr Anwenderfreundlich und nervig. In den älteren Betriebssystemen gab ediese Probleme nicht.

Nun da würde ich mal vermuten, dass du ein Windows FAT32 formatiertes WD Laufwerk hast. Das hat so garnichts mit dem dort oben geschilderten Problem zu tun…