Die Anzeichen für die baldige Markteinführung der neuen MacBook-Pro-Modelle mit M5-Pro- und M5-Max-Chips verdichten sich. Wie ein Apple Premium Reseller gegenüber MacRumors bestätigte, sind die Lagerbestände der aktuellen MacBook-Pro-Modelle derzeit sehr niedrig – ein typisches Zeichen dafür, dass Apple eine neue Produkteinführung vorbereitet. Der Hersteller koordiniert üblicherweise die Lieferungen mit seinen Handelspartnern, um zu vermeiden, dass diese mit zu vielen veralteten Geräten zurückbleiben.
- Apple Premium Reseller melden sehr niedrige MacBook-Pro-Lagerbestände, was auf eine unmittelbar bevorstehende Produkteinführung hindeutet.
- Die neuen M5-Pro- und M5-Max-Modelle sollen laut Bloomberg zusammen mit macOS Tahoe 26.3 im Februar oder März erscheinen.
- Apple hat den Xcode-26.3-Release-Candidate bereits veröffentlicht, hält aber iOS- und macOS-RCs zurück – möglicherweise um neue Modellbezeichnungen geheim zu halten.
Zeitliche Einordnung der Markteinführung
Bloomberg berichtete am Wochenende, dass die neuen MacBook-Pro-Modelle zusammen mit macOS Tahoe 26.3 im Zeitraum Februar bis März auf den Markt kommen sollen. Die Veröffentlichung des Release Candidate von Xcode 26.3 deutet ebenfalls darauf hin, dass der Launch nicht mehr weit entfernt ist.
Ungewöhnlich ist allerdings, dass Apple einen Xcode Release Candidate ohne die entsprechenden Release Candidates für iOS und macOS bereitstellt. Das Zurückhalten eines macOS Release Candidate ist manchmal ein Hinweis darauf, dass dieser Informationen enthält, die Apple noch nicht preisgeben möchte – beispielsweise neue Modellbezeichnungen für die kommenden MacBook-Pro-Varianten.
Historische Muster bei Apple-Produkteinführungen
Ein Release Candidate ist eine nahezu finale Softwareversion, die vor der öffentlichen Veröffentlichung an Entwickler und Tester verteilt wird. Sie dient dazu, letzte Fehler zu identifizieren, bevor die Software für alle Nutzer freigegeben wird. Apple veröffentlicht Release Candidates typischerweise wenige Tage bis eine Woche vor dem finalen Release.
Apple hat in der Vergangenheit bereits mehrfach ähnliche Strategien verfolgt. Vor der Einführung neuer M3-Macs im Oktober 2023 stellte das Unternehmen am 17. Oktober den iOS-17.1- und den begleitenden Xcode Release Candidate bereit, hielt jedoch den macOS-14.1-Release-Candidate zurück. Die neuen Macs wurden am 23. Oktober vorgestellt, der macOS-14.1-RC folgte am 24. Oktober. Dasselbe Muster zeigte sich bereits vor den ersten M1-Macs im November 2020 und dem M2 Mac mini im Oktober 2022.
Im aktuellen Fall ist die Situation allerdings etwas anders, da auch der iOS-26.3-RC noch nicht verfügbar ist. Dies macht die Wartezeit schwerer einschätzbar. Apple könnte die neuen MacBook-Pro-Modelle bereits morgen vorstellen und dann beide Release Candidates veröffentlichen. Ebenso ist es möglich, dass noch ein bis zwei Wochen vergehen, insbesondere wenn die RCs noch nicht bereit sind und ein weiteres Beta-Update geplant ist.
Aktuelle Produktpalette und Ausblick
Apple hat bereits das Standard-14-Zoll-MacBook-Pro mit M5-Chip im Oktober vorgestellt. Die leistungsstärkeren 14-Zoll- und 16-Zoll-Modelle mit M5-Pro- und M5-Max-Chips stehen jedoch noch aus. Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass diese Modelle in Kürze erscheinen werden.
Der Reseller erwähnte gegenüber MacRumors auch, dass die Lagerbestände des HomePod mini zur Neige gehen und viele Modelle ausverkauft sind. Ob dies auf Lieferkettenprobleme oder eine bevorstehende Aktualisierung zurückzuführen ist, bleibt unklar. Die HomePod-mini-Bestände sind bereits seit Oktober 2025 knapp, sodass diese Information leider keine neuen Erkenntnisse über den HomePod mini 2 liefert.







