Welches MacBook passt zu mir?

MacBook-Kaufberatung: MacBook Air oder doch lieber das neue MacBook Pro?

Das neue MacBook Air und das neue MacBook Pro mit 13 Zoll liegen auch nach den jüngsten Updates bei vielen Punkten dicht beieinander. Wir helfen bei der Kaufentscheidung.

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Auf den ersten Blick ist die Entscheidung zwischen MacBook Air und MacBook Pro klar. Das Air ist ein klassisches Einstiegsgerät und das MacBook Pro für Profis – der Name sagt es bereits. Doch wer einen Blick auf Preise, Ausstattung und Leistungsdaten wirft, der wird Überschneidungen finden – zumindest zum neuen 13-Zoll-Modell des MacBook Pro. Ein detaillierterer Blick lohnt sich also doch.

MacBook Air versus MacBook Pro: Größe und Gewicht der 2020-Modelle

Es gibt Menschen, die ihren iMac für Präsentationen durch die Gegend schleppen. Unglaubwürdig? Genau so in der Mac-Life-Redaktion schon erlebt. Für den mobilen Einsatz sicherlich besser geeigneter ist ohne Frage ein MacBook. Und welches Notebook gilt als der Garant für ein leichtes und extrem schmales Gehäuse? Genau, das MacBook Air – schuf Apple doch mit dem damals „dünnsten Notebook der Welt“ vor zwölf Jahren eine völlig neue Kategorie von Laptops. 

Wer nun glaubt, ein modernes MacBook Pro wäre deutlich größer und schwerer, der irrt, wie ein Blick auf diese Vergleichstabelle zeigt.

MacBook Air MacBook Pro 13 Zoll
Höhe 0,41 bis 1,61 cm 1,56 cm
Breite 30,41 cm 30,41 cm
Tiefe 21,24 cm 21,24 cm
Gewicht 1,29 kg 1,4 kg

Das MacBook Air ist exakt breit und tief wie ein MacBook Pro und wiegt nur 110 Gramm weniger. An seiner dicksten Gehäusestelle ist das MacBook Air sogar etwas dicker als das MacBook Pro. Größe und Gewicht sind also keine kaufentscheidenden Kriterien. Wie aber sieht es  bei der verbauten Hardware aus?

Unterschiede zwischen MacBook Air und MacBook Pro: Die Tastatur und Touch Bar

Mit dem nun aktualisierten MacBook Pro in 13 Zoll ist die Zeit der sogenannten Butterfly-Tastaturen bei Apple endgültig vorbei.  Oder sollte man sagen, die Odyssee beendet? Denn über fünf Jahre und vier Tastatur-Generationen hinweg reichten kleinste Krümel und feiner Staub, um einzelne Tasten vieler MacBook-Nutzer außer Gefecht zu setzen. Manchmal half es mit Druckluft die klemmenden Tasten frei zu pusten, doch nicht selten war ein kompletter Austausch die einzige Rettung.

Apple kehrt nun bei allen MacBooks zum altbekannten und bewährten Scheren-Mechanismus zurück. Auch wenn Tippgefühl und Klang sich anfühlen wie bei MacBooks vor 2015, handelt es sich laut Apple nicht einfach um einen Schritt zurück. Man habe durchaus einige Zeit in die Weiterentwicklung des Mechanismus gesteckt. So oder so sind nun endlich alle neuen MacBook-Modelle damit ausgestattet und klemmende Tasten gehören hoffentlich der Vergangenheit an. Nur auf die Tastatur gesehen, gibt es beim MacBook Air und MacBook Pro also auch keine Unterschiede, denn auch einen Touch-ID-Sensor besitzen beide MacBooks. Einzig die Touch Bar ist ein Unterschied.

Designtechnisch sind MacBook Air und Pro inzwischen nah beieinander. Einzig die keilförmige Bauweise des Air unterscheidet es noch deutlich vom Pro.
Designtechnisch sind MacBook Air und Pro inzwischen nah beieinander. Einzig die keilförmige Bauweise des Air unterscheidet es noch deutlich vom Pro.

2016 eingeführt, hält Apple weiterhin daran fest. Allerdings nur beim MacBook Pro. Das MacBook Air besitzt weiterhin die guten alten F-Tasten. Man kann von der OLED-Leiste oberhalb der Tastatur halten was man möchte, sie alleine sollte ebenfalls kein Kaufgrund sein, beziehungsweise kein Grund dagegen. 

Leistung der neuen MacBooks 2020

Anders sieht es bei der Leistung aus, denn diese sollte kaufentscheidend sein. Das MacBook Air bietet wahlweise einen 1,1 GHz Dual-Core Intel i3 Prozessor, einen 1,1 GHz Quad-Core Intel i5 (Turbo Boost bis zu 3,5 GHz) oder einen 1,2 GHz Quad-Core Intel i7 (mit Turbo Boost bis zu 3,8 GHz). 

Beim MacBook Pro 13 Zoll stehen zwei Prozessoren zur Wahl. Entweder ein 1,4 GHz Quad-Core Intel i5 (Turbo Boost bis 3,9 GHz) oder ein 1,7 GHz Quad-Core Intel i7 (Turbo Boost bis 4,1 GHz).

Beim Arbeitsspeicher verpasst Apple dem MacBook Air entweder 8 oder 16 GB. Das MacBook Pro mit 13 Zoll bietet zwischen 8 und 32 GB Arbeitsspeicher. Aber was bedeuten diese Zahlen im Alltag?

Die Basisausführung des MacBook Air ist die ideale Schreibmaschine und optimal für Office-Anwendungen geeignet. Auch grundlegende Bildbearbeitung stellt das Gerät nicht vor eine Herausforderung. Einfacher Videoschnitt mit iMovie ist ebenfalls kein Problem. Wer in seinem Alltag also schreibt, surft, recherchiert, ein wenig Bilder bearbeitet und ab und zu ein Video oder eine Audiodatei schneidet, für den ist das MacBook Air völlig ausreichend.

Wer hingegen große Bilddateien mit vielen Ebenen bearbeitet, komplizierte Musikkompositionen mit vielen Effekten und Instrumenten erstellt oder gar 4K-Videos mit Final Cut Pro oder Adobe Premiere schneiden möchte, der sollte definitiv zu einem MacBook Air mit Quad-Core-Prozessor oder aber einem MacBook Pro greifen. Selbst wenn das Einstiegsmodell des MacBook Air einige dieser Aufgaben vielleicht noch stemmen kann, ist das MacBook Pro darin häufig deutlich schneller.

Stein des Anstoßes in den vergangenen Jahren: Die Tastatur. Mit dem Magic Keyboard will Apple alten Ärger vergessen machen.
Stein des Anstoßes in den vergangenen Jahren: Die Tastatur. Mit dem Magic Keyboard will Apple alten Ärger vergessen machen.

MacBook Pro und MacBook Air: Unterschiede beim Speicher

Mit den Updates für MacBook Air und MacBook Pro schafft Apple zum Glück endlich die krümelige Speichergröße von nur 128 GB ab. Auch in Zeiten von Clouds und günstigem externen Speichermedien war dies für ein MacBook einfach zu wenig Speicherplatz. So gibt es das MacBook Air und MacBook Pro nun mindestens mit 256 GB. Noch immer nicht viel, aber immerhin ein Anfang.

Wer mehr braucht, kann bei beiden MacBooks auch 512 GB, 1 TB oder gar 2 TB wählen, was aber ins Geld geht. So kostet die Variante mit 2 TB beim MacBook Air 750 Euro Aufpreis – beim MacBook Pro sogar 1.000 Euro. Nachträglich aufrüstbar sind übrigens beide Geräte nicht. 

Diese Anschlüsse bieten das MacBook Air und MacBook Pro 2020

Bei den Anschlüssen gibt es einen entscheidenden Unterschied. MacBook Air und MacBook Pro bieten jeweils zwei Thunderbolt-3-Anschlüsse per USB-C und einen Kopfhöreranschluss. Wer allerdings beim MacBook Pro mit 13-Zoll die am besten ausgestattete Variante zu mindestens 2.130 Euro wählt, dem spendiert Apple vier Thunderbolt-3-Anschlüsse. Sonst gibt es keine Unterschiede. Alle Anschlüsse bieten per Thunderbolt den Austausch von Daten mit bis zu 40 Gbit die Sekunde und per USB 3.1 bis zu 10 Gbit die Sekunde. Alle Buchsen dienen auch als DisplayPort und können das MacBook mit Strom versorgen. 

Bei den drahtlosen Verbindungen bieten beide MacBooks WLAN 802.11ac und Bluetooth 5.0. Auf den erst kürzlich vorgestellten neuen WLAN-Standard Wi-Fi 6 muss man einmal mehr verzichten. 

MacBook Air [links] oder doch lieber das MacBook Pro [rechts]? Vor diese Frage sehen sich viele potenzielle Käufer gestellt.
MacBook Air [links] oder doch lieber das MacBook Pro [rechts]? Vor diese Frage sehen sich viele potenzielle Käufer gestellt.

MacBook Air und MacBook Pro: Die Preisfrage

Apple selbst verkauft das MacBook Air vorkonfiguriert in zwei Versionen und das MacBook Pro mit 13 Zoll in drei Varianten. Jede dieser Versionen kann beim Prozessor, beim Arbeitsspeicher, der Größe der SSD individuell angepasst werden. Um den Überblick zu behalten, orientieren wir uns beim Preisvergleich lediglich auf die vorkonfigurierten Modelle. 

MacBook Air (Basismodell) MacBook Air (Verbessert) MacBook Pro (Basismodell) MacBook Pro (Verbessert) MacBook Pro (Spitzenmodell)
Prozessor 1,1 GHz Dual-Core i3 1,1 GHz Quad-Core i5 1,4 GHz Quad-Core i5 1,4 GHz Quad-Core i5 2,0 GHz Quad-Core i55
Arbeitsspeicher 8 GB 8 GB 8 GB 8 GB 16 GB
Speicher 256 GB 512 GB 256 GB 512 GB 512 GB
Thunderbolt 2 2 2 2 4
Preis 1.199 € 1.499 € 1.499 € 1.749 € 2.129 €

Das Basismodell des MacBook Air ist wenig überraschend das günstigste MacBook. Mit ihm spart man mindestens 300 Euro Aufpreis zum MacBook Pro. Wer sein MacBook Air aber mit einem Quad-Core-Prozessor und etwas mehr Speicherplatz ausstatten möchte, der landet direkt in der Preisklasse des MacBook Pro. Dessen Basismodell bietet zwar einen etwas höher getakteten Prozessor, ob sich dieser im Alltag aber wirklich bemerkbar macht, hängt sehr individuell von den Einsatzgebieten des MacBook ab. 

Einzig der Speicher macht hier den Unterschied – und kann ausschlaggebend sein. Das erweiterte Modell des MacBook Air bietet nämlich 512 GB, während das Basismodell des MacBook Pro nur mit 256 GB ausgeliefert wird. Mit 512 GB wird das MacBook Pro 250 Euro teurer. Wie viel Speicher man selbst benötigt, verrät ein Blick auf den bisherigen Mac oder PC. Viel weniger als der dort belegte Speicher sollte es bei einem neuen Gerät nicht sein. 

MacBook Air oder MacBook Pro kaufen: Das Fazit

Teilt man MacBook-Nutzer in drei Gruppen auf, fällt für zwei von ihnen die Kaufentscheidung relativ einfach aus. Wer wenig Leistung im Alltag abruft, weil das MacBook als Schreibmaschine und „Surfbrett“ dient, der kann bedenkenlos zum MacBook Air greifen und eventuell die Speicherausstattung den eigenen Wünschen anpassen. 

Wer wirklich Leistung benötigt, weil im Alltag sehr rechenintensive Aufgaben mit professionellen Programmen anstehen, der greift zu einem gut ausgestatteten MacBook Pro mit 13-Zoll oder sogar zum Modell mit 16-Zoll. Dieses bietet nämlich noch schnellere Prozessoren, eine dedizierten Grafikchip und bis zu 64 GB Arbeitsspeicher. 

Einzig die Nutzergruppe dazwischen hat es nicht leicht. Apple verwischt hierzu die Grenzen zwischen besser ausgestatteten Air-Modellen und den Einstiegsgeräten des MacBook Pro zu sehr. Wer nicht nur Office an seinem Mac nutzt, aber auch nicht regelmäßig 4K-Videos schneidet, der muss sich genau überlegen, welcher Prozessor und welche Speichergröße in seinem Alltag entscheidend sind. Für die Nutzer können aber auch Faktoren wie Gehäusedesign oder Farbe ein Faktor sein – zumindest wenn man auf Gold steht. Letztere Option steht nur beim Kauf eines MacBook Air offen.

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Das ist ja ein ganz netter Artikel, der insgesamt einen guten Überblick der Unterschiede zwischen den Geräten vermittelt.

Aber wo der Autor hernimmt, dass das MacBook Air an seiner dicksten Gehäusestelle "sogar einige Millimeter dicker als das MacBook Pro" ist, kann ich wirklich nicht nachvollziehen. Die Maße, die daneben stehen sind zwar in cm angegeben, doch ist es ja nich so schwer, das umzurechnen und festzustellen, dass es ein halber Millimeter ist, den das MacBookA dicker als das MacBook Pro ist.

0,5mm! Das ist zwar messbar, jedoch im täglichen Gebrauch kaum wahr zu nehmen.

In einer Fachzeitschrift hätte ich auch nicht erwartet, dass die 4 Thunderbolt Anschlüsse des besser ausgestatteten MacBook Pro u.a. als "DisplayPort" beschrieben werden. Man kann zwar an alle 4 Ports einen Monitor anschließen (wohl nicht 4 gleichzeitig) und insofern sind es (auch) Monitor-Anschlüsse, was man mit Display Ports übersetzen könnte, doch ist DisplayPort (zusammen geschrieben) ein spezielles Protokoll und DisplayPort Monitore kann man an den Thunderbolt Ports nur mit einem separaten Adapter nutzen.

Nun ist aber genug klug geschissen. Danke für den Artikel anyway.

Das mit den Millimetern ist tatsächlich ein Fehler. Danke für den Hinweis! Beim DisplayPort gibt Apple selbst folgendes an: „Vier Thunderbolt 3 (USB‑C) Anschlüsse mit Unterstützung für: Aufladen, DisplayPort, Thunderbolt (bis zu 40 Gbit/s), USB 3.1 Gen 2 (bis zu 10 Gbit/s).“ Nichts anderes habe ich mit dem entsprechenden Satz im Artikel wiedergeben wollen.

Wer die technischen Spezifikation genau liest, stellt fest, dass Apple beim Air und den Pros neben den unterschiedlichen Prozessoren-Klassen (i3, i5, i7) auch unterschiedliche Prozessor-Generationen (8., 9., 10.) einsetzt. Dies macht eine Aussage über die Leistung der MacBooks sicher noch schwieriger und die Kaufentscheidung komplizierter. Leider geht der Redakteur aus welchen Grund auch immer nicht darauf ein.

Dieser Gedanke kam mir ebenfalls während dem Lesen und ist für mich für einen Artikel einer Fachzeitschrift unverständlich. Ich von meiner Seite aus würde jedem der ein MacBook Air kauft die 50€ Aufpreis empfehlen um aus einem Dual-Core Prozessor einen Quad-Core zu machen.

Danke für den Einwand. Ich habe diesen Punkt bewusst ausgeklammert. Ja, es sind unterschiedliche Prozessor-Generationen. Und ja, dies hat zum Beispiel beim Energiemanagement Auswirkungen. Da sich im Alltag allerdings kaum Leistungsunterschiede feststellen lassen wollte ich es hier tatsächlich nicht noch komplizierter machen. Das Thema ist eher ein ganz eigener Artikel ;-)

Hallo, ich benutze momentan ein MacBook Air 2014 in der Mindestaustattung und benutze neben Office auch Photoshop! Würde sich ein Kauf von Macbook Pro lohnen?

Ja. Ich habe letztes Jahr einen iMac 2015 durch einen neuen ersetzt und einen Macbook Pro 16" gekauft - Lichtjahre Unterschied, bereits bei Lightroom und besonders bei Photoshop. 16GB lohnen sich. Meine Tochter hat nun auch das neue Macbook Pro 13" bestellt.

welchen iMac Lat 2015 hattest du? ich habe die maximale Konfiguration lohnt es sich trotzdem?

Hallo Fragensteller, wie Martin2 schon schreibt, wird ein neues MacBook Pro natürlich deutlich schneller laufen. Ich würde eine Kaufentscheidung aber auch davon abhängig machen, wie zufrieden du noch mit deinem MacBook Air bist und wie gut es sich im Alltag schlägt.

MBA i7 10. Gen oder MBP i5 8.Gen liegen mit 16GB RAM preislich sehr dicht beieinander. Welcher Rechner ist schneller?

Diese Frage habe ich mir auch gestellt! In Benchmarktests sind sie im Single-Core dicht beieinander, der I7 im Macbook Air sogar minimal besser. Im Multi-Core ist das Macbook Pro weit überlegen. Die Frage lässt sich so einfach nicht beantworten. Je nach Anwendung/Spiel wird es sich unterscheiden inwiefern der Multi-Core zum Zuge kommt. Leide habe ich im Netz noch nichts aussagekräftiges gefunden. Mich würde vor allem die Leistung bei Anwendung von Lightroom etc. interessieren.

Eine weiterer Unterschied liegt bei dem Arbeitsspeicher. Hier ist DDR 3 im Macbook Pro oder DDR 4 im Macbook Air verbaut. Meines Wissens ist es auch hier abhängig welche Programme/Spiele genutzt werden. DDR4 muss nicht zwangsweise schneller sein? Kann man hierzu eine Antwort bekommen?!

Ich habe jetzt geschlagene 2 Monate auf das Erscheinen gewartet und bin maßlos enttäuscht. De Facto lediglich ein Keybord das (hoffentlich) funktioniert und ein bisschen mehr Speicher. Ich will nichts anderes als Mac OS das ist der einzige Grund das ich mich noch nicht von Apple verabschiedet habe. Eine echte Frechheit das man mit alten Prozessoren und Arbeitsspeichern "abgespeist" wird wenn man nicht bereit is horrende Aufpreise zu bezahlen. Dann wird es wohl doch ein Air als Ersatz meines alten "Pro" werden. Regelmäßig seine bei den ohnehin schon hohen Einstiegspreisen zu Recht anspruchsvollen Kunden zu verärgern, das kann sich wohl auch nur Apple erlauben.

Ich sage nur kauft ein Pro. Die Kühlung beim Air ab 2018 ist ein maßloser Witz.
Nur ein sinnloser Lüfter der nichtmal ansatzweise die CPU unter hohen Lasten kühlen kann.

Bis vor kurzem war für mich die Welt noch in Ordnung. - Ich war mir sicher, dass ich mir ein MacBook Air (i5 / 16GB / 256 GB SSD) kaufen wollte, weil ich das für eine sinnvolle Ergänzung meiner Internet-Recherchen, Büroarbeiten und die Gestaltung meiner kleinen Foto-Alben und Videos gehalten habe. Das Lesen der ganzen Beiträge hier lässt mich allerdings nachdenken.

Einen Apple kauft man sich nicht unbedingt jedes Jahr neu. Die Geräte haben meistens etwas, das eine Art "will ich haben"-Effekt auslöst, auch wenn dies beim rein technischen Vergleich mit Wettbewerbsprodukten manchmal vielleicht sogar etwas irrational ist. Mein Nachdenken wird aber vor allem durch die Erwartungen geprägt, was man von den einzelnen jetzt vorhandenen Geräten erwarten darf und was die nächste Generation bringt. Hier meine beiden Haupt-Fragen:

1. Jetzt kaufen oder auf die nächste Generation warten?
Ich habe viel über die neue Generation von Apple-eigenen Prozessoren gelesen. Aber... was wissen wir wirklich darüber? Wann kommen diese, und wie leistungsfähig dürften die dann sein? Verlieren dann die Geräte, die wir heute kaufen schlagartig ihren Wert? - Ich würde mich freuen, wenn sich jemand dazu äußern könnte, der mehr darüber weiß.

2. MacBook Air oder MacBook Pro?
Auch wenn ich einen interessanten Beitrag gesehen habe über das vermeintliche Erhitzen des Gerätes bei 4-Kern-Prozessoren, so hatte ich mich eigentlich für ein MacBook Air mit i5-Quad Core entschieden. Wenn ich mir jetzt den MacBook Pro mit i5-Quad Core ansehe, dann stelle ich mir die Frage, ob der kleine Aufpreis etwas bringt. - Was sagen die Fachleute unter Euch dazu?

Ich würde mich freuen von Euch zu hören.
Viele Grüße,
Alexander

Du wirst mit dem Pro mehr Spaß haben. Das Kühlsystem ist deutlich besser, wodurch die Multicore-CPUs länger mit hoher Leistung arbeiten können. Das Air ist eher für kurzfristige Lastspitzen ausgelegt. Speziell für deinen Videoschnitt kommt noch hinzu, dass die SSD des Air im Vergleich zum Pro deutlich langsamer ist (beim 512 GB Modell etwa 2 GB/s vs. 1,3 GB/s).

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