Sanktionen gegen Mitarbeiter

Mit dem iPhone Twittern kann teuer werden: Huawei kürzt Mitarbeitern den Lohn

Mit dem iPhone Twittern kann teuer werden: Huawei kürzt Mitarbeitern den Lohn. Erinnern Sie sich noch an unseren Beitrag von Anfang der Woche? Der chinesische Konzern Huawei wünschte allen seinen Followern auf seinem Twitter-Kanal ein frohes neues Jahr. Dummerweise verwendeten die Marketing-Mitarbeiter dafür ein iPhone. Sie kommen nicht so glimpflich davon. Stattdessen hat das Unternehmen gleich drei Personen mit Gehaltssperren und -kürzungen sanktioniert.

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Was passiert, wenn ein chinesischer Smartphone-Anbieter wie Huawei Neujahrsgrüße vom iPhone verschickt?

Huawei kürzt Mitarbeitern das Gehalt

Manche von Ihnen hatten bereits zuvor martialisch gemutmaßt, es werden „Köpfe rollen“. Tatsächlich wurde wegen dieses Vorfalls niemand entlassen. Aber Huawei hat insgesamt drei Personen dafür sanktioniert.

Zwei Marketing-Mitarbeiter wurden im Arbeitsrang heruntergestuft. Sie erhalten damit monatlich 5.000 Yuan weniger Gehalt (circa 640 Euro). Darüber hinaus hat der Vorgesetzte „Digital Marketing Director“ für 12 Monate eine Gehaltssperre aufgebrummt bekommen. Diese Informationen liegen der Nachrichtenagentur Reuters vor. Dieser wurde ein internes Memo zugespielt.

Externer Dienstleister beschäftigt

Die Gehaltseinbußen sind umso bitterer, da Huawei für seine Social-Media-Aktivitäten auf einen externen Dienstleister namens Sapient setzt. Bei diesem funktionierte wegen eines VPN-Problems die Desktop-Anwendung nicht. Ohne lang nachzudenken hat dann offenbar ein Mitarbeiter zum iPhone gegriffen.

In China kann man Twitter normalerweise nicht aufrufen, weshalb allenthalben auf VPN-Server ausgewichen wird.

Darüber hinaus hat das Unternehmen aber rechtliche Schwierigkeiten, da die Finanzchefin in Kanada auf Druck der USA verhaftet wurde und nur auf Kaution frei ist.

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Ich fand es heute spannender, dass Apple im (Online-)Store seit heute nur noch das XS und XR verkauft. Endlich ist das Line-up mal wieder aufgeräumt.

und keinen Humor. Keine Empfehlung für die Firma.
Das hätte sie anders und sogar zu ihrem Vorteil ummünzen können.

Der Hersteller wird von der chinesischen Regierung gesteuert die haben Angst

Der Artikel ist mir etwas zu politisch für diese Zeitschrift.

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