Apple könnte beim iPhone Air 2 an einer der zentralen Schwächen des ersten Modells arbeiten: der Akkulaufzeit. Der bekannte Weibo-Leaker Digital Chat Station erwartet für das kommende Modell eine Akkukapazität von 3.500 mAh.
- Das iPhone Air 2 soll laut einem Leaker einen Akku mit 3.500 mAh erhalten.
- Gegenüber dem aktuellen Modell wäre das ein Plus von rund elf Prozent.
- Zusätzlich wird über eine zweite Rückkamera spekuliert.
- Ein effizienterer A20-Chip und ein dünneres OLED-Display könnten die Laufzeit weiter verbessern.
- Ein Marktstart wird für die erste Jahreshälfte 2027 erwartet.
Das wäre ein deutlicher Schritt gegenüber dem aktuellen iPhone Air, das dem Bericht zufolge auf 3.149 mAh kommt. Rein rechnerisch entspräche das einem Plus von rund elf Prozent. Bestätigt ist diese Angabe allerdings nicht – es handelt sich weiterhin um ein Gerücht aus der Lieferkette.
Mehr Kapazität heißt nicht automatisch längere Laufzeit
Eine höhere Akkukapazität kann grundsätzlich helfen, die Laufzeit zu verbessern. Entscheidend ist aber nicht nur die Zahl in mAh, sondern auch, wie effizient Prozessor, Display, Modem und Software arbeiten. Gerade beim iPhone Air ist der Platz im Gehäuse besonders knapp, weil Apple das Gerät sehr dünn konstruiert hat.
Die Akkukapazität wird meist in Milliamperestunden angegeben. Sie beschreibt, wie viel elektrische Ladung ein Akku speichern kann. Eine höhere Zahl kann längere Laufzeiten ermöglichen, ist aber nicht allein entscheidend. Auch Chip, Display, Funktechnik und Software beeinflussen, wie lange ein Smartphone im Alltag durchhält.
Weiterhin gibt es frühere Gerüchte, nach denen Apple beim iPhone Air 2 eine zweite rückseitige Kamera einplanen soll. Im Gespräch ist demnach eine zusätzliche Ultraweitwinkelkamera. Das wäre eine wichtige Änderung, weil das aktuelle iPhone Air nur eine einzelne Weitwinkelkamera besitzt und damit fotografisch weniger flexibel ist als andere iPhone-Modelle.
Zweite Kamera könnte das Innenleben verändern
Sollte Apple tatsächlich eine zweite Kamera verbauen, müsste das Innenleben des Geräts voraussichtlich stärker überarbeitet werden. Beim iPhone Air nutzt Apple bereits einen auffälligen Kamerabuckel, um bestimmte Komponenten aus dem Hauptbereich des Gehäuses auszulagern und mehr Raum für den Akku zu schaffen.
Ein größerer Akku und eine zusätzliche Kamera wären deshalb keine voneinander unabhängigen Änderungen. Apple müsste den verfügbaren Platz neu aufteilen – oder auf kompaktere Bauteile setzen.
Effizienterer Chip und dünneres Display im Gespräch
Eine weitere Rolle könnte der erwartete A20-Chip spielen. Laut Bericht soll dieser auf Apples neuer 2-nm-Generation basieren. Ein effizienterer Chip könnte die Laufzeit verbessern, selbst wenn der Akku nicht sehr viel größer ausfällt.
Zusätzlich wird über eine neue OLED-Technik von Samsung spekuliert. Dabei soll es sich um CoE handeln, kurz für „Color Filter on Encapsulation“. Diese Technik könnte das Display dünner machen und damit im Gehäuse etwas zusätzlichen Platz schaffen.
Ob Apple diese Änderungen tatsächlich in dieser Form umsetzt, ist offen. Gerüchtehalber soll Apple die Markteinführung der iPhone-Modelle zeitlich trennen. Demnach käme als Zeitraum für das iPhone Air 2 die erste Jahreshälfte 2027 infrage. Das Modell könnte dann gemeinsam mit dem regulären iPhone 18 und dem günstigeren iPhone 18e erscheinen.








