Apple hat mit dem iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max seine neuen Spitzenmodelle vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen in diesem Jahr vor allem die Kamera, der neue A20 Pro und Änderungen am Kühlsystem. Zudem verspricht Apple eine längere Akkulaufzeit und schnelleres Laden. Die beiden Modelle können ab dem 12. September vorbestellt werden und kommen am 18. September in den Handel.
- Neue 48-MP-Hauptkamera mit variabler Blende
- A20 Pro im 2-nm-Verfahren und überarbeitete Vapor Chamber
- Kleineres Dynamic Island mit bis zu drei Live Activities
- Speichergrößen von 256 GB bis 2 TB
- iPhone 18 Pro ab 1.449 Euro, Pro Max ab 1.599 Euro
Variable Blende für die 48-MP-Hauptkamera
Die auffälligste Neuerung betrifft die 48-MP-Fusion-Hauptkamera. Apple verbaut erstmals bei einem iPhone eine variable Blende. Sechs mechanische Lamellen können die Öffnung der Blende verändern und damit steuern, wie viel Licht auf den Sensor trifft und wie groß der scharf abgebildete Bereich ausfällt. Je nach Situation übernimmt das iPhone diese Anpassung automatisch.
Bei einer variablen Blende lässt sich die Öffnung vor dem Kamerasensor verändern. Eine größere Öffnung lässt mehr Licht hinein und kann den Hintergrund stärker unscharf erscheinen lassen. Eine kleinere Öffnung erhöht dagegen den Bereich im Bild, der scharf dargestellt wird. Beim iPhone 18 Pro kann das System die Blende automatisch anpassen, zusätzlich stehen vier manuell wählbare Stufen zur Verfügung.
Wer stärker in die Aufnahme eingreifen möchte, kann zwischen vier Blendenstufen wählen. Apple nennt unter anderem f/1.48 für Aufnahmen bei wenig Licht, f/1.8 für Porträts und f/4, wenn beispielsweise bei Gruppenfotos ein größerer Bereich scharf bleiben soll.
Neu sind außerdem sogenannte Pro Controls in der Kamera-App. Darüber lassen sich unter anderem Blende, Verschlusszeit und Weißabgleich manuell einstellen. Ein Histogramm hilft dabei, die Belichtung bereits während der Aufnahme einzuschätzen.
Auch die Bildverarbeitung wurde überarbeitet. Neue Regler für Textur und Körnung ergänzen die fotografischen Stile. Bei Videos können Cinematic-Effekte nachträglich auf Aufnahmen mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde angewendet werden. Zeitrafferaufnahmen sind nun in 4K mit Dolby Vision HDR möglich.
Referenzbild soll Bearbeitungen nachvollziehbar machen
Mit „Apple Reference Image“ führt Apple außerdem eine Funktion ein, die Veränderungen an Fotos nachvollziehbarer machen soll. Im entsprechenden Aufnahmemodus erzeugt der Kamerasensor signierte Ausgangsdaten. Daraus wird ein unveränderbares Referenzbild erstellt, das sich später mit der bearbeiteten Aufnahme vergleichen lässt.
Apple positioniert die Technik unter anderem für Fotografen und den Fotojournalismus. Ergänzend sollen Metadaten und künftig auch der SynthID-Standard dabei helfen, digital erzeugte oder nachträglich veränderte Bilder zu erkennen.
Kleineres Dynamic Island zeigt mehr Informationen
Auch beim Display nimmt Apple eine sichtbare Änderung vor. Das Dynamic Island fällt beim iPhone 18 Pro und Pro Max kleiner aus und kann gleichzeitig mehr Informationen darstellen. Bis zu drei Live Activities lassen sich nach Angaben des Unternehmens parallel anzeigen.
Face ID bleibt weiterhin in den Bereich integriert und wird wie bisher zum Entsperren, für Anmeldungen und zum Bestätigen von Käufen verwendet.
A20 Pro entsteht im 2-nm-Verfahren
Im Inneren arbeitet der neue A20 Pro. Der Chip wird laut Apple in einem 2-nm-Verfahren gefertigt und verfügt über eine Sechskern-CPU sowie eine Siebenkern-GPU. Die Speicherbandbreite soll gegenüber dem A19 Pro um 50 Prozent steigen. Bei der Grafikleistung nennt Apple eine Verbesserung von bis zu 40 Prozent gegenüber dem Vorgänger.
Der Chip enthält außerdem eine neue Neural Engine mit insgesamt 32 Kernen. Diese übernimmt unter anderem Aufgaben bei der rechnergestützten Fotografie und anderen lokal ausgeführten Modellen.
Für Funkverbindungen kommt Apples N1-Chip zum Einsatz. Er unterstützt Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und Thread. Hinzu kommt das neue C2-Mobilfunkmodem. Apple gibt an, dass dieses gegenüber dem C1X schnellere Uploads bei gleichzeitig 15 Prozent niedrigerem Energieverbrauch ermöglicht.
Neue Vapor Chamber soll Leistung länger halten
Mit dem A20 Pro überarbeitet Apple auch die Kühlung. Prozessor und Speicher sind anders angeordnet, damit der Chip direkter an die Vapor Chamber angebunden werden kann. Deren Oberfläche fällt nach Angaben des Unternehmens dreimal so groß aus wie beim iPhone 17 Pro.
Dadurch soll das Gerät seine Leistung unter längerer Belastung besser halten können. Apple spricht von bis zu 40 Prozent höherer dauerhafter Performance gegenüber der vorherigen Generation. Relevant ist das insbesondere bei Spielen, Videoverarbeitung und anderen Anwendungen, die den Prozessor über längere Zeit stark beanspruchen.
Schnelleres Laden und Änderungen beim Akku
Auch bei Akku und Ladegeschwindigkeit gibt es Neuerungen. Das iPhone 18 Pro soll per Kabel in rund 15 Minuten auf bis zu 50 Prozent geladen werden können. Kabellos dauert der gleiche Ladevorgang laut Apple etwa 30 Minuten.
Beim iPhone 18 Pro Max sollen bereits fünf Minuten am Kabel genügend Energie für rund sieben Stunden Videowiedergabe liefern. Apple hat außerdem die Akkukonstruktion der beiden Pro-Modelle überarbeitet und verspricht insgesamt längere Laufzeiten.
Vier Farben und bis zu 2 TB Speicher
Das iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max erscheinen in Schwarz, Silber, Gletscher und der neuen Farbe Burgund. Beim Speicher stehen 256 GB, 512 GB, 1 TB und erstmals auch 2 TB zur Auswahl.
In Deutschland startet das iPhone 18 Pro bei 1.449 Euro. Für das iPhone 18 Pro Max werden mindestens 1.599 Euro fällig. Vorbestellungen nimmt Apple ab Samstag, dem 12. September, entgegen. Die Auslieferung und der reguläre Verkauf beginnen am Freitag, dem 18. September.









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Mich würde es interressieren ob die backcover vom 17er passen oder wieder neue fällig werden?
Von den Maßen her könnten die alten Hüllen passen; da hat sich bei 18 Pro und 18 Pro Max nichts ggü. 17 Pro und 17 Pro Max geändert.
Allerdings kann ich nicht sagen, ob der Kamera-Bump gleich groß ist wie im letzten Jahr. Aber so generell siehts erstmal gut aus.
Der Vollständigkeit halber: Bei der Kompatibilität der Hülle schreibt Apple nur von den neuen Modellen. Aber das muss nicht zwangsläufig etwas bedeuten.
vgl. https://www.apple.com/de/shop/product/mkdm4zm/a/iphone-18-pro-max-funktionsgewebe-case-mit-magsafe-burgunder
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