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Unterschied beim Mobilfunkchip

iPhone 18 Pro Max: US-Modell verzichtet offenbar auf Apples C2-Modem

Apple treibt den Abschied von Qualcomm bei seinen Mobilfunkmodems voran – allerdings nicht überall gleich schnell. Beim iPhone 18 Pro Max unterscheidet sich die US-Version offenbar von den international angebotenen Modellen.

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Apple setzt bei seinen neuen Pro-iPhones zunehmend auf ein selbst entwickeltes Mobilfunkmodem. Beim iPhone 18 Pro Max gibt es allerdings eine auffällige Ausnahme: Das in den USA angebotene Modell scheint weiterhin mit einem Qualcomm-Modem ausgestattet zu sein. Apples technische Daten weisen das hauseigene C2-Modem dort nur für das iPhone 18 Pro aus.

Sommer-Angebot

Quickread: Auf einen Blick
  • Das iPhone 18 Pro nutzt Apples C2-Modem weltweit
  • Beim iPhone 18 Pro Max ist die US-Version offenbar eine Ausnahme
  • In den USA soll stattdessen weiterhin ein Qualcomm-Modem verbaut sein
  • Welcher Qualcomm-Chip eingesetzt wird, ist bislang nicht sicher geklärt
  • Das C2 unterstützt neben Sub-6-GHz erstmals auch mmWave-5G

Bei internationalen Varianten sieht die Situation anders aus. Auf Apples technischen Daten für mehrere Märkte wird das C2 auch beim iPhone 18 Pro Max aufgeführt. Damit beschränkt sich die Abweichung offenbar auf die US-Version des größeren Pro-Modells.

Apple macht beim US-Modell eine Ausnahme

Der Insider @itspdfu hat auf X (ehemals Twitter) diesbezüglich eine Entdeckung geteilt. Demnach sollen Hinweise im Code von iOS 27 bestätigen, dass im amerikanischen iPhone 18 Pro Max ein Mobilfunkmodem von Qualcomm zum Einsatz kommt. Apple selbst nennt den Hersteller des Modems in den technischen Daten des US-Modells nicht.

Welcher Qualcomm-Chip genau verbaut wird, ist damit noch nicht zweifelsfrei geklärt. Möglich wäre jedoch der Snapdragon X85. Hinweise aus der Analyse des iOS-Codes könnten allerdings auch auf eine andere Qualcomm-Lösung hindeuten. Ohne eine offizielle Angabe oder eine Hardwareanalyse lässt sich das konkrete Modell derzeit nicht sicher bestimmen.

Apples C2 unterstützt erstmals auch mmWave

Das C2 ist Apples jüngste Generation eigener Mobilfunkmodems und folgt auf C1 und C1X. Anders als seine Vorgänger unterstützt der Chip auch mmWave-5G, das insbesondere auf dem US-Markt relevant ist.

mmWave erklärt!

mmWave bezeichnet besonders hochfrequente 5G-Funkbereiche. Sie ermöglichen unter guten Bedingungen sehr hohe Datenraten, haben aber eine vergleichsweise geringe Reichweite und werden unter anderem in den USA eingesetzt.

Apple gibt an, dass das C2 gegenüber dem C1X höhere Upload-Geschwindigkeiten ermöglichen und gleichzeitig weniger Energie benötigen soll. Damit entfällt zumindest technisch ein wesentlicher Grund, in den USA weiterhin auf Qualcomm-Hardware zurückzugreifen.

Warum ausgerechnet das iPhone 18 Pro Max in den USA eine Ausnahme bildet, erklärt Apple bislang nicht. Eine mögliche Ursache könnte ein bestehender Liefervertrag mit Qualcomm sein. Qualcomm hatte 2023 angekündigt, Apple für Smartphone-Neuvorstellungen in den Jahren 2024, 2025 und 2026 mit Snapdragon-5G-Modem-RF-Systemen zu beliefern. Ob die ungewöhnliche Aufteilung tatsächlich mit dieser Vereinbarung zusammenhängt, ist jedoch nicht bestätigt.

Der Wechsel zu eigenen Modems geht weiter

Apple hatte sein erstes eigenes 5G-Modem, das C1, 2025 mit dem iPhone 16e eingeführt. Später folgte das C1X. Mit dem C2 weitet Apple den Einsatz der eigenen Technik nun weiter aus.

Dass selbst das iPhone 18 Pro Max außerhalb der USA auf das C2 setzt, zeigt, wie weit Apples Ablösung von Qualcomm inzwischen fortgeschritten ist. Interessant dürfte vor allem der direkte Vergleich beider Varianten werden: Erst unabhängige Tests können zeigen, ob sich Unterschiede bei Empfang, Datenrate oder Energieverbrauch im Alltag bemerkbar machen.

Unsere Einschätzung

Stefan Keller
Für Käufer außerhalb der USA dürfte die Meldung vor allem ein technisches Detail sein, für Apple ist sie jedoch bemerkenswert. Das Unternehmen kann sein eigenes C2 inzwischen offenbar auch für mmWave einsetzen und ist damit weniger auf Qualcomm angewiesen. Warum das US-Modell des iPhone 18 Pro Max trotzdem eine Ausnahme bleibt, ist offen. Besonders aussagekräftig werden deshalb Vergleichstests der beiden Varianten sein.

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