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Erste Benchmarks

iPhone 18 Pro im Benchmark: A20 Pro legt bei CPU und GPU deutlich zu

Kurz nach der Vorstellung von iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max sind erste Geekbench-Ergebnisse zum neuen A20 Pro aufgetaucht. Die noch nicht unabhängig bestätigten Messungen deuten auf deutliche Fortschritte bei CPU- und Grafikleistung hin.

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Kurz nach Apples Vorstellung des iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max sind erste Benchmark-Ergebnisse mit dem neuen A20 Pro in der Geekbench-Datenbank aufgetaucht. Die Einträge zeigen einen deutlichen Leistungssprung gegenüber dem A19 Pro. Da es sich bislang um einzelne Messungen handelt, sollten die Ergebnisse allerdings noch mit Vorsicht betrachtet werden.

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Quickread: Auf einen Blick
  • Erste Geekbench-6-Ergebnisse zum A20 Pro sind aufgetaucht
  • Bis zu 4.725 Punkte im Single-Core-Test
  • Bis zu 12.677 Punkte bei Multi-Core
  • Metal-Werte liegen bei rund 64.000 Punkten
  • Die einzelnen Messungen sind bislang nicht unabhängig bestätigt

A20 Pro erreicht mehr als 4.700 Punkte im Single-Core-Test

Einer der Geekbench-6-Einträge für das iPhone 18 Pro weist 4.719 Punkte im Single-Core- und 12.677 Punkte im Multi-Core-Test aus. Ein weiterer Eintrag, der dem iPhone 18 Pro Max zugeordnet wird, kommt auf 4.725 beziehungsweise 12.575 Punkte.

In beiden Fällen meldet Geekbench einen Prozessor mit sechs CPU-Kernen und einer Frequenz von rund 4,93 GHz. Die Datenbank nennt außerdem etwas mehr als 11 GB Arbeitsspeicher. Solche Angaben entsprechen in Benchmark-Programmen nicht zwangsläufig exakt der von Apple vermarkteten Speicherkapazität.

Geekbench erklärt!

Geekbench ist ein plattformübergreifendes Benchmark-Programm, das unter anderem die CPU- und GPU-Leistung misst. Die Ergebnisse ermöglichen Vergleiche zwischen Geräten und Prozessorgenerationen. Einzelne Punktwerte bilden die tatsächliche Leistung im Alltag allerdings nur begrenzt ab.

Im Vergleich zum A19 Pro würden die frühen Ergebnisse rund 21 bis 23 Prozent mehr Single-Core-Leistung zeigen. Bei der Nutzung mehrerer CPU-Kerne wäre der Vorsprung sogar bei etwa 27 bis 28 Prozent.

Auch die GPU legt im Benchmark zu

Noch deutlicher fällt der Unterschied im Metal-Test von Geekbench aus. Ein Eintrag für das iPhone 18 Pro erreicht 64.915 Punkte, ein weiterer kommt auf 64.069 Punkte. Geekbench identifiziert die Grafikeinheit dabei als „Apple A20 Pro GPU“.

Gegenüber der sechskernigen GPU des A19 Pro entspräche dies laut den ausgewerteten Ergebnissen einem Leistungsplus von ungefähr 38 bis 40 Prozent. Damit bewegen sich die Messungen in der Größenordnung, die Apple selbst bei der Vorstellung des A20 Pro genannt hat.

Apple setzt erstmals auf 2-Nanometer-Fertigung

Der A20 Pro wird laut Apple in einem 2-Nanometer-Verfahren gefertigt und verfügt über eine CPU mit sechs sowie eine GPU mit sieben Kernen. Hinzu kommen integrierte Neural Accelerators und eine Dual-16-Core Neural Engine mit insgesamt 32 Kernen.

Apple gibt für die neue GPU eine um bis zu 40 Prozent höhere Leistung gegenüber dem A19 Pro an. Zudem soll die Speicherbandbreite um 50 Prozent gestiegen sein. Für die CPU nennt das Unternehmen einen Leistungszuwachs von bis zu 20 Prozent.

Eine überarbeitete Vapor Chamber und eine veränderte Anordnung von Chip und Speicher sollen außerdem dabei helfen, die Leistung unter dauerhafter Last länger aufrechtzuerhalten. Apple spricht hier von bis zu 40 Prozent mehr anhaltender Leistung gegenüber der vorherigen Generation.

Einzelne Benchmarks sind noch kein Praxistest

Die bisherigen Geekbench-Ergebnisse liefern damit einen ersten Anhaltspunkt für die Leistung des A20 Pro. Sie lassen allerdings noch keine abschließenden Aussagen darüber zu, wie schnell iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max im Alltag sind.

Insbesondere bei längeren Spiele-Sessions, Videoexporten oder anderen dauerhaft rechenintensiven Aufgaben spielen neben der maximalen Prozessorleistung auch Kühlung, Energieverbrauch und Softwareoptimierung eine Rolle. Hinzu kommt, dass die bislang veröffentlichten Benchmark-Durchläufe nicht unabhängig verifiziert wurden.

Unsere Einschätzung

Stefan Keller
Die ersten Messwerte passen grundsätzlich zu Apples Angaben zum A20 Pro und sprechen vor allem bei Multi-Core- und Grafikaufgaben für einen spürbaren Generationssprung. Interessanter als einzelne Spitzenwerte dürfte jedoch sein, wie gut das neue Kühlsystem diese Leistung unter längerer Belastung halten kann. Dafür sind ausführlichere Tests mit Seriengeräten aussagekräftiger.