iPhone 18

iPhone 18 soll mehr RAM für bessere Siri-Funktionen bekommen

Apple könnte beim iPhone 18 den Arbeitsspeicher des Basismodells deutlich erhöhen. Ein Bericht nennt 12 GB RAM – offenbar, damit auch das reguläre Modell neue Siri-AI-Funktionen nutzen kann.

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Apple soll das reguläre iPhone 18 mit 12 GB RAM ausstatten. Das berichtet DigiTimes unter Berufung auf KB Securities aus Südkorea. Demnach will Apple den Arbeitsspeicher des Basismodells erhöhen, ohne den Einstiegspreis anzuheben.

Quickread: Auf einen Blick
  • Das reguläre iPhone 18 soll laut Bericht 12 GB RAM erhalten.
  • Der zusätzliche Arbeitsspeicher könnte neue Siri-AI-Funktionen ermöglichen.
  • Apple nennt für das stärkste On-Device-Modell mindestens 12 GB Unified Memory.
  • Das iPhone 17 soll wegen 8 GB RAM nicht alle erweiterten Siri-Funktionen unterstützen.
  • Ein höherer Einstiegspreis wird im Bericht nicht erwartet.

Der Hintergrund ist Apples neue Siri-AI-Generation. Apple schreibt in einer offiziellen Mitteilung, dass das leistungsstärkste On-Device-Modell unter anderem ausdrucksstärkere Siri-Stimmen und eine genauere systemweite Diktierfunktion ermöglicht. In den Fußnoten nennt Apple dafür Geräte mit mindestens 12 GB Unified Memory.

Warum das iPhone 17 außen vor bleibt

Nach aktuellem Stand unterstützen diese erweiterten Funktionen auf dem iPhone nur Modelle mit ausreichend Arbeitsspeicher. Apple nennt unter anderem das iPhone Air, das iPhone 17 Pro und das iPhone 17 Pro Max. Das reguläre iPhone 17 kommt nur auf 8 GB RAM und wäre damit bei den leistungsfähigeren Siri-Funktionen nicht dabei.

Beim iPhone 18 soll Apple diese Lücke schließen. Falls die Angaben stimmen, würde das Basismodell beim Arbeitsspeicher mit den teureren Varianten gleichziehen. Für Nutzerinnen und Nutzer wäre das vor allem dann relevant, wenn Apple künftig mehr KI-Funktionen direkt auf dem Gerät ausführen lässt.

LPDDR5X für die nächste iPhone-Generation

Laut Bericht habe Apple seine Speicherlieferanten gebeten, mehr LPDDR5X-Chips für die nächste iPhone-Generation bereitzustellen. Als Lieferanten werden Samsung, SK Hynix und Micron genannt. Apple soll demnach bereit sein, für mobilen DRAM über Marktniveau zu zahlen und die zusätzlichen Kosten nicht direkt an Käuferinnen und Käufer weiterzugeben.

LPDDR5X erklärt!

LPDDR5X ist ein besonders stromsparender Arbeitsspeicher für mobile Geräte. Er liefert hohe Datenraten, ohne den Energieverbrauch unnötig zu erhöhen. Für KI-Funktionen auf dem Gerät ist schneller und ausreichend großer RAM wichtig, weil Modelle und Zwischenergebnisse direkt im Speicher verarbeitet werden.

Das wäre bemerkenswert, weil RAM-Upgrades bei Smartphones oft nicht nur technische, sondern auch preisliche Folgen haben. Der Einstiegspreis von 799 US-Dollar (949 Euro) für das iPhone 18 könnte dann stabil bleiben. Bestätigt ist das aber nicht.

Gestaffelter Start möglich

Beim Zeitplan zeichnet der Bericht ein zweigeteiltes Line-up. Das iPhone 18 Pro, das iPhone 18 Pro Max und Apples erwartetes faltbares iPhone sollen demnach im Herbst 2026 erscheinen. Das reguläre iPhone 18, ein iPhone Air 2 und ein iPhone 18e könnten dagegen erst in der ersten Jahreshälfte 2027 folgen.

Diese Staffelung wäre ein spürbarer Bruch mit Apples klassischem iPhone-Rhythmus. Sie würde aber zu früheren Berichten passen, wonach Apple die Modellreihen stärker auseinanderziehen könnte.

Unsere Einschätzung

Stefan Keller
Der Bericht passt zu Apples aktueller KI-Strategie: Mehr Funktionen sollen lokal auf dem Gerät laufen, dafür braucht es stärkere Hardware. Trotzdem bleibt die RAM-Angabe für das iPhone 18 ein Gerücht. Offiziell ist nur, dass bestimmte neue Siri-Funktionen mindestens 12 GB Unified Memory voraussetzen. Ob Apple das Basismodell tatsächlich entsprechend aufrüstet und den Preis stabil hält, ist noch nicht bestätigt.

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