Top-Themen

Themen

Service

News

Für kleines Geld

Ikea Tradfri Shortcut Buttons ab Februar verfügbar

Ikea veröffentlicht endlich seine Shortcut Buttons. Auch wenn die kleinen Dinger kaum mehr sind als Knöpfe, lösen sie doch ein großes Problem im Smart Home.

Wie auf der Ikea-Webseite angegeben, sind die Tradfri Shortcut Buttons ab dem 2. Februar für 6 Euro online bestellbar. Der Artikel soll bereits in einigen wenigen Einrichtungshäusern verfügbar sein. Ab Anfang Februar dürften die Buttons dann in allen Einrichtungshäusern auf Käufer warten.

Shortcut Buttons lösen Schwachstelle im Smart Home

Aber was genau macht die Schalter so interessant? Ein Smart Home soll in erster Linie smart sein und Dinge erleichtern. Richten man zum Beispiel die Szene „Gute Nacht“ ein und verknüpfen damit alle smarten Glühbirnen in seinem Haus oder Wohnung, dann schalten man mit einem einzigen Sprachbefehl alle Lampen auf einen Schlag aus. Alternativ aktivieren man die Szene in der Ikea- oder Apples Home-App. Sehr praktisch. Doch was ist, wenn man Gäste hat? Eine smarte Glühbirne kann noch per Lichtschalter eingeschaltet werden, doch bei einer smarten Steckdose oder anderen Smart-Home-Produkten sind Gäste ohne eine App oder Zugriff auf einen Sprachassistenten aufgeschmissen. Und selbst dann müssten die Gäste noch den exakten Sprachbefehl kennen, um zum Beispiel eine Szene zu starten. 

In der Verpackung liegen auch sechs Aufkleber
In der Verpackung liegen auch sechs Aufkleber (Bild: Ikea)

Und genau hier kommen die Shortcut Button von Ikea ins Spiel. Diesem kann man nämlich in der „Ikea Home Smart“- App einen bestimmten Kurzbefehl zuweisen. Auf Knopfdruck aktiviert sich dann die gewünschte Szene. Damit man die Buttons nicht verwechselt und auch Gäste wissen, welcher Knopf welche Szene aktiviert, liegen der Packung 6 Aufkleber bei. Die eine Hälfte davon ist bereits mit Symbolen bedruckt, die andere Hälfte kann auf Wunsch selbst bemalt werden. Beachten Sie: Neben der Ikea App ist für den Betrieb auch das Tradfri Gateway erforderlich. Dieses kostet 30 Euro. 

Nicht die ersten, aber am günstigsten

Sicherlich ist Ikea nicht der erste Hersteller, der einen solchen Knopf für das Smart Home anbietet. Mit einem Preis von 6 Euro ist Ikea aber mit Abstand der günstigste Anbieter. Die gesamte Tradfri-Reihe ist im unteren Preissegment angesiedelt. So kostet eine smarte Glühbirne zum Beispiel lediglich 8 Euro. 

Weiterhin Geduld beweisen müssen Kunden bei den smarten Steckdosen aus dem Hause Ikea. Deren Marktstart war eigentlich bereits für April 2019 geplant, verschiebt sich seitdem aber immer wieder. Ein Veröffentlichungsdatum ist weiterhin nicht bekannt.

Mehr zu diesen Themen:

Ihre Meinung? Diskutieren Sie mit!

Hier können Sie ihre Meinung zum Artikel "Ikea Tradfri Shortcut Buttons ab Februar verfügbar" äußern. Melden Sie sich hierfür mit ihrem maclife.de-Account an oder füllen sie die untenstehenden Felder aus.

Dieser ganze Smarthome-Kram ist für mich einfach nur Bullshit. Langwieriges verkabeln und konfigurieren, prüfen, absichern, lernen wie es funktioniert, ständig updaten, etc. Da gibt es Leute, die betreiben ewigen Aufwand, um ein paar Lampen mit dem Handy steuern zu können. Dazu hab ich mein 10 Euro Funksteckdose. Oder diese Ikea Rollos? Jahrehundertelang haben Menschen ihre Rollos per Hand bedient und nie hat sich jemand beklagt. Geht doch viel einfacher und schneller, als alle o.g. Prozesse zu durchlaufen, von den astronomischen Kosten einmal abgesehen. Und als vor ein paar Monaten das HUE System in Deutschland plattgelegt war, saßen die Leute im Dunkeln. So lächerlich, wirklich. Dieser ganze Krempel macht das Leben nur komplizierter und fehleranfälliger als leichter. Davon einmal abgesehen, dass all dieser Krempel in ein paar Monaten/Jahren veralteter Elektroschrott ist, der nicht mehr unterstützt wird.

Verkabeln? Da scheint jemand ganz viel Ahnung zu haben und muss es kundtun.

Hey Siri, switch of the light.

Ich stimme dem voll und ganz zu. Das ist technischer Aktionismus, der als Fortschritt verkauft wird, weil man am Handy etwas programmieren kann, was man vorher einfach mit einem Lichtschalter geregelt hat. Es mag hier und da Vorteile geben Für wenige Menschen, Zum Beispiel beim intelligenten Steuern und damit sparen von Strom.aber ich freue mich schon auf die ersten Zeitungsartikel über Hacking Angriffe auf Smart Homes. Das soll jetzt nicht defätistisch klingen, Aber der ganze smart Hype Geht mir zu weit. Demnächst kommt noch die Toilette, Die dem Kühlschrank Sagt, er soll die Pizza nachbestellen, die man gerade abgeführt hat.

Ich hab jahrelang dauernd Lechtmittel gewechselt, weil mein Liebstes ständig unzufrieden mit dem Licht war. Es war zu dunkel im Wohnzimmer. "Ist mir zu Muschepupu". Helle Lampe rein. Ist mir Weiß. Lampe mit Rotton drin. "Jetzt ist schön". Eine Woche später. Viel zu hell. Dann doch lieber wieder mehr weiß, weil "Ich sehe sonst nichts". Irgendwann kam eben die erkenntnis, dass es schöm wäre die Lichtverhältnisse der Stimmung anzupassen und das mit einem Schlaten AN/AUS ? Man kann jetzt haufenweise Geld für einen Elekriker und ein System aus "Hardware" bezahlen, die einen das bieten mit Drehschaltern, Touchflächen, Dimmer etc. oder man dreht einfach ne Tradfribirne rein und klebt sich einen Schalter an die Wand wo ich An/Aus, Hell/Dunkel und die Farbtemperatur einstellen kann. Wie weit man das Ausbaut, ist jedem selbst überlassen, aber mir hat das ganze schon nach einem Jahr sehr viel Nerven gespart. Es gibt auch wirklich sinnvollen Anwendungsfälle und was das Hacken angeht, nunja, ich werde es überleben, wenn der Nachbarssohn mein Wohnzimmerlicht ausschaltet. Ich kann mich an Zeiten erinnern, da haben wir als Jugentliche, den Nachbar geärgert, indem wir dauernd das Fernsehprogramm mit einer Universalfernbedienung gewechselt haben. Man waren wir böse "Hacker". Die Welt dreht sich weiter.

So ist das mit dem Fortschritt.
Vor langer Zeit wurden Autofahrer belächelt. Später sogar gab es Anschläge auf Sie, weil sie mit den komischen Kisten die Fuhrbetriebe "bedrohten".
Oder Handys. Was für ein Quatsch. Das braucht doch kein Mensch. Man muss doch nicht immer erreichbar sein. Das setzt sich niemals durch. Vorallem, weil es so teuer ist. So hieß es zumindest in den Anfangszeiten. Heute haben alle eins.
Das Internet, setzt sich ja auch nicht durch :-) und jetzt ist es das schwachsinnige Smarthome. Alles superteuer, super kompliziert und vor allem, es braucht keiner.

Mal im Ernst, jede neue Entwicklung muss sich immer den selben Argumentationen stellen. In 50 Jahren wird sich niemand mehr vorstellen können, wie es ohne geht. Nach deiner Logik würden wir sicherlich noch in Höhlen leben und Tiere jagen. Das hat auch wunderbar funktioniert und alles was danach kam, ist nur komplizierter geworden und braucht man im Grunde gar nicht.

Ja, mein Besuch macht sich auch immer einen Spaß daraus mit "Hey Siri" das Licht an und aus zu machen, aber die restliche Zeit, in der ich keinen Besuch habe, genieße ich den Luxus nicht für jede Lampe aufstehen zu müssen oder von unterwegs die Heizung hoch regeln zu können.
Übrigens: die Tradfri STECKDOSEN gibt's in Holland in jedem IKEA zu Haufe! Ich hab mir schon ein paar besorgt und die funktionieren super :-) Eine steckt sogar auseinandergeflext in meinem SmartMirror im Badezimmer und schaltet den Monitor ein, wenn jemand die Deckenlampe einschaltet - verrückte Welt ;-)