Glas-Panel statt Butterfly-Keyboard: Neue MacBook-Tastatur in Arbeit?

Quelle: https://www.maclife.de/news/glas-panel-statt-butterfly-keyboard-neue-macbook-tastatur-arbeit-100112103.html

Autor: Ben Otterstein

Datum: 05.02.19 - 13:56 Uhr

Glas-Panel als Lösung: Apple untersucht neue Keyboard-Technologien für das MacBook

Bereits seit dem ersten MacBook mit 12-Zoll-Retina-Display besteht die Debatte um das Butterfly-Keyboard. Im Rahmen eines Reparaturprogramms sowie neuer Hardware-Generationen nahm sich Apple den Problemen zumindest teilweise an. Wie nun bekannt wurde, könnte Apple bald gänzlich auf den Butterfly-Mechanismus verzichten und auf eine neue Technologie setzen. Dazu kam jetzt ein entsprechendes Patent an die Öffentlichkeit.

Apples Butterfly-Keyboard musste in den vergangenen Jahren allerlei Kritik von den Nutzer einstecken. Von ungleichmäßigen Druckpunkten über hängende Tasten musste sich Apple einiges anhören. Daneben konnte auch Staub die Funktion der Tastatur einschränken, sodass Eingaben in manchen Fällen nicht angenommen oder diese dauerhaft getätigt wurden. Erst im 2018er Modell des MacBook Pro kümmerte sich Apple um das Problem mit einer zusätzlichen Silikonschicht, die Staub von Eindringen abhält und gleichzeitig die Tasten leiser macht. 

Auch Apple zeigt sich nicht zufrieden mit dem Butterfly-Mechanismus der Tastatur und rief nicht umsonst ein spezielles Reparaturprogramm für betroffene Geräte ins Leben. 

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Neue Keyboard-Technologie in Arbeit

Wie die Website AppleInsider nun berichtet, reichte Apple vor einiger Zeit ein Patent für eine neue Technologie beim US-Patentamt ein. Darin wird ein überaus interessantes Konzept für eine Tastatur mit Glasoberfläche beschrieben. Dabei sollen sich die Tasten durch Erhöhungen in der Oberfläche abheben und somit ein besseres Gefühl für die Tasten vermitteln. Wird eine Taste gedrückt, wird diese in typischer Manier von einem haptischen Feedback begleitet. Dies könnte ähnlich beim Magic Trackpad 2, welches trotz Glasfläche fühlbare Rückmeldungen aufweist. Jedoch soll laut dem Patent die Oberfläche durch den Druck verformt werden und anschließend wieder in die Ausgangsposition gebracht werden. Dafür soll eine darunterliegende Schicht sorgen. 

Durch die Technologie wird erwartet, dass Apple das Keyboard nochmals dünner gestalten kann und somit zusätzlichen Platz für die inneren Komponenten schafft, sodass beispielsweise größere Batterien verbaut werden können.