Kommentar

Maclife PlusApple und die irischen Steuermilliarden – 14.000.000.000 Euro gespart.

Apple kann sich freuen: Die Rekordsteuernachzahlung in Höhe von 13 Milliarden Euro plus Zinsen wird zumindest vorerst nicht fällig. Aber wieso? Und: ist das gerecht?

Von   Uhr

Eine herbe Niederlage musste die EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager da einstecken. 14,3 Milliarden Euro hatte sie, inklusive Steuern, von Apple gefordert. Das EU-Gericht (EuG) in Luxemburg sah das nun allerdings als nicht gerechtfertigt oder zumindest zu dürftig begründet an und schmetterte das Anliegen ab. Aber wie war es überhaupt soweit gekommen?

Wie funktionieren Steuerabkommen?

Stein des Anstoßes sind – nicht nur in Apples Fall – so genannte Steuerabkommen, die einzelne Staaten der EU mit großen Unternehmen treffen. Deals, mit denen diesen Firmen Sonderkonditionen eingeräumt werden, um einen Standort schmackhafter werden zu lassen. Der Staat verzichtet auf (einen Großteil der) Steuern, dafür werden im Idealfall Arbeitsplätze geschaffen, die wiederum für Steuereinnahmen sorgen. So weit, so fair?

Die Europäische Union denkt da anders, schließlich entgehen dem gesamten europäischen Wirtschaftsraum s...

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