Enthält Affiliate-Links [Was ist das?]App Store

Der Kampf geht weiter: Epic und Apple wieder vor Gericht

Seit Jahren streiten sich Apple und Epic Games wegen der App-Store-Regeln vor Gericht. Beide Parteien haben bereits gewonnen und verloren, aber dennoch lassen die Streithähne nicht voneinander ab, sodass die nächste Season startet. 

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Es begann im Sommer 2020. Während die Welt mit der unkontrollierbaren Pandemie zu kämpfen hatte, provizierte Epic Games einen Streit mit Apple herauf. Mit einem Update des Megahits Fortnite und einer gezielten Kampagne erhob sich der Spielepublisher gegen den Technologieriesen, um nicht nur In-App-Käufe über ein eigenes Zahlungssystem an Apple vorbeizuschaffen, sondern auch um Drittanbieter-App-Stores zu erlauben. Apple zog schnell Konsequenzen und entfernte Fortnite aus dem App Store, bevor das Unternehmen Epic auch den Entwicklungsaccount sperrte.

Natürlich ging der Fall vor Gericht und Epic warf Apple unfaires Verhalten vor, das gegen das Wettbewerbsrecht verstößt. Allerdings verloren die Fortnite-Macher in vielen Punkten gegen Apple, während der iPhone-Hersteller Entwickler:innen erlauben musste, dass sie In-App-Links zu ihren Webseiten einbinden dürfen, um Käufe abschließen zu können. Apple gefiel das Urteil ganz und gar nicht, sodass der Fall jetzt erneut aufgerollt wird. Damit soll verhindert werden, dass die App-Store-Regeln eine Anpassung erhalten. Unterdessem will Epic Games weiterhin, dass Drittanbieter eigene App-Stores errichten dürfen und dass Sideloading auf Apple-Geräten erlaubt wird. Dies würde bedeuten, dass du Anwendungen auch ohne App Store installieren kannst, indem du sie von einer Website herunterlädst oder von einem Computer überträgst. 

Apple wirft Epic Games vor, dass man weitreichende Anschuldigungen gemacht habe, die ohne jegliche Grundlage waren. Laut Apple konnte nicht bewiesen werden, dass wettbewerbsbeinträchtigende Handlungen stattgefunden haben und auch, dass die App-Store-Richtlinien nicht unfair sind. 

Der Auftakt der neuen Verhandlung wurde auf YouTube gestreamt, dauerte nur etwa 75 Minuten und ist jetzt abrufbar. 

Was hältst du von dem ständigen Hin und Her zwischen beiden Unternehmen? Lass es uns in den Kommentaren wissen.

 

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