Wieder neu

Deshalb sollte Apple Face ID für das iPhone verbessern

Im vergangenen Jahr wendete sich Apple vom Home-Button ab und machte das iPhone X zum ersten Gerät seit Jahren, dass ohne Fingerabdruck entsperrt werden konnte. Die innovative TrueDepth Kamera sorgt dafür, dass das iPhone Ihr Gesicht erkennt. Face ID soll dabei noch schneller und sicherer sein als Touch ID. Allerdings gibt es einige Einschränkungen und Probleme, die Apple eigentlich schon behoben hat.

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Face ID hat gegenüber Touch ID einen Nachteil. Natürlich ist der neue Standard sicherer und leichter zu bedienen, aber es ist nicht möglich mehr als zwei Benutzer pro Gerät anzulegen. Gerade im Bezug auf die neuen iPad Pro-Modelle sollte hier unbedingt die Unterstützung erweitert werden. Daneben bringt die Gesichtserkennung ein cooles Feature in den Fokus. Sie können Nachrichten auf dem Sperrbildschirm nun gesperrt erhalten, sodass niemand anderes sie lesen kann. Erkennt das iPhone allerdings Ihr Gesicht, dann wird die Nachricht sichtbar. Dies funktioniert seit iOS 12 auch per Touch ID, aber hier müssen Sie jedoch den Finger zur Authentifizierung auflegen. Dabei spielt auch die Ausrichtung des Fingers keine Rolle.

Hoch- oder Querformat sollte egal sein

Am iPhone X, iPhone XS (Max) und iPhone XR können Sie Ihr Gerät beispielsweise nicht im Querformat oder auf dem Kopf entsperren. Die Geräte können Ihr Gesicht nur erkennen, wenn Sie gerade auf die TrueDepth Kamera schauen. Bei Apples neuester iPad-Pro-Generation hat das Unternehmen daher schon eine Neuerung integriert, die auch für das iPhone nachgereicht werden sollte. Dem neuen High-End-Tablet ist es nämlich egal, ob Sie das Gerät im Hoch- oder Querformat und ob der Anschluss im Hochformat oben oder unten ist. Aus jeder dieser Postionen kann Sie Face ID problemlos erkennen.

Daher stellt sich natürlich die Frage, weshalb Apple das Feature nicht auf für die neuen iPhone-Modelle nachreicht. Zwischen dem iPhone XS und der Veröffentlichung der neuen iPad Pro lagen immerhin nur knapp anderthalb Monate. Zum iPhone XR waren es sogar nur wenige Tage. Das Apple Funktionen für Face ID nachreichen kann, bewies man bereits in diesem Jahr.

Das iPhone X wurde ursprünglich mit nur einem möglichen Profil für Face ID ausgeliefert. Ein Softwareupdate erweiterte dies immerhin leicht, sodass nun zweites „alternatives Erscheinungsbild“ konfiguriert werden kann. Bei den neuen Geräten war es dann Standard. Ob Apple aber mit einem Update den größten Makel von Face ID am iPhone tatsächlich ausbessern wird, bleibt abzuwarten.

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Schön wäre es wenn man nicht immer den Homebildschirm hochziehen muss evtl individuell einstellbar

Das wäre allerdings eine gute Sache.

Das man direkt auf die App Seiten ist

Schön wäre es wenn man mal endlich einstellen könnte das Siri auch Anrufe tätigt während man Auto fährt ohne stöbert den blöden Code eingeben zu müssen ö.ä!

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