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Danalock bringt iPhone-gesteuertes Schloss für unsere Haustüren

Danalock hat ein gleichnamiges Türschloss auf den deutschen Markt gebracht, das sich vom Smartphone aus öffnen und schließen lässt. Auch eine Anbindung an Hausautomationssysteme ist mit einer Variante möglich. Es muss jedoch niemand Sorge haben, bei leerem Akku nicht mehr ins Haus zu kommen - es gibt nach wie vor konventionelle Schlüssel für die Tür und auch von Innen lässt sich das Schloss betätigen, ohne zum Smartphone greifen zu müssen.

Das Danalock ist ein Motor-Türschloss, das mit dem iPhone über Bluetooth oder über das Hausautomationssystem über Funk per Z-Wave betätigen lässt. Der Motor auf der Türinnenseite wird mit Batterien betrieben, die je nach Benutzung ungefähr 2 Jahre. Vor dem Ende der Batterien erhält der Anwender natürlich auch eine Warnmeldung auf sein iPhone oder Android-Gerät, um sie rechtzeitig zu wechseln. Sollte er das vergessen haben ist das unproblematisch, denn das Danalock lässt sich auch mit dem mitgelieferten Schlüsseln auf ganz konventionelle Weise öffnen und schließen.


Die Aufrüstung der eigenen Haustür mit dem Danalock erfolgt beschädigungsfrei und soll nach Angaben der Firma auch von Laien innerhalb einer halben Stunde möglich sein. Wer irgendwann das alte Schloss wieder einbauen will, weil beispielsweise ein Umzug ansteht, kann das Danalock problemlos wieder entfernen. Eine Einbauanleitung steht online als PDF zur Verfügung.

Die dazugehörige App für iOS und Android zeigt auch den Schließzustand der Tür beziehungsweise des Schlosses an. Die Tür kann hier per Touch geöffnet oder geschlossen werden. Wer will, kann die App auch so einstellen, dass sich die Tür bei Näherung automatisch öffnet. Das hat Vorteile, wenn man beide Hände voll mit Einkäufen hat. Eine zugezogene Tür schließt das Danalock auf Wunsch auch nach einer voreingestellten Zeit selbstständig ab.

Wer mag, kann mit dem System aber nicht nur selbst das Schloss betätigen sondern auch Dritten zeitweise Zugang gewähren. Dazu wird über die App eine SMS mit Öffnungscode geschickt, die die andere Person in die Danalock-App eingeben muss. Schon kann sie die Tür betätigen, aber nur in dem Zeitraum, in der ihr das der Besitzer erlaubt. Ein Türprotokoll schreibt das System ebenfalls, so dass der Bewohner jederzeit einsehen kann, wer wann kam oder ging.

Das Danalock wird mit mehrere Zylindern für die üblichen Türstärken (30/30 mm, 30/40 mm, 30/45 mm und 30/60 mm) verkauft und kostet in der Bluetooth-Version 230 Euro. Diese Variante ist ab sofort erhältlich, während Interessenten für die Version mit Bluetooth und Z-Wave noch bis April warten müssen und 250 Euro zahlen. 

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Sorry, aber gibt es in der Redaktion niemanden, der die Artikel vor der Publikation auf Rechtschreibfehler überprüft? Gleich im ersten Satz wird "dass" als Konjunktion falsch verwendet, wobei ein Relativpronomen "das" korrekt wäre. Schließlich geht es doch um das Schloss, DAS sich öffnen lässt, oder nicht?

Kleiner "Trost": Dieser Fehler unterläuft mittlerweile auch SPIEGEL ONLINE und anderen größeren News-Plattformen leider viel zu oft.

Ist natürlich unmöglich sowas!!

Stime isch voll zu, Lieber Zeit und Gelt in die Gute Reschtschreibung stekken.

Unbrauchbar für Langschildblenden nur verwendbar mit Rosettengarnitur. Sehr schade.

Hallo Rob,
Die mitgelieferten Zylinder haben Gewinde. Bei Befestigung des Danalocks direkt am Zylinder ist eine Montage an Langschildblenden auch möglich.
Viele Grüße
Danalock

Stephan,
Ist er eine anleitung für montage an langschilblenden?

Hallo Patrick,
eine spezielle Montageanleitung für Langschildblenden haben wir leider noch nicht. Es ist aber ganz einfach. In diesem Fall muss man die Blenden auf beiden Seiten nicht abnehemen. Man tauscht nur den Zylinder und befestigt das Danalock direkt am Zylinder. In diesem Video ab Minute 7: https://www.youtube.com/watch?v=HqTrZ3ODX0M
Statt an der Tür einfach am Zylinder anschrauben (Variante 1).
Viele Grüße
Danalock

Sicherlich ne tolle Sache usw. aber aus Schutzgründen würde ich das nicht verbauen. Es gibt zu viele Abhängigkeiten und Datenschutzprobleme in Smartphones, Internet, Batterie, Funk, unauffälliges Kopieren der Schlüssel im Vergleich zu einem einfachen Stück Metall.

Siehe hierzu auch diverse Artikel zum Problem in der Autoindustrie bzgl Massendiebstahl von Autos mit elektronischer Verriegelung. Ok, vorher haben die Diebe noch die Schlüsselkopien im Autospiegelgehäuse eingeklebt bekommen oft schon bei der Neuwagenauslieferung oder nach Werkstattterminen, war aber aufwändiger als das elektronische.

Ist aber trotzdem sicherlich ein schönes Produkt für mutige Menschen.

Super 250€ für den haufen Schrott?! Gehts noch?