Wired.com überprüft das Material

Steve Jobs' E-Mails an Kunden: Echt oder Fälschung?

"Das sehen wir auch so und arbeiten mit AT&T an einer Lösung", soll Apple-Chef Steve Jobs einem Kunden auf eine Anfrage zur Nutzung des iPhone 3G als Computer-Modem geantwortet haben. Diese und andere E-Mails geistern seit Monaten durchs Internet - doch stammen sie tatsächlich von Jobs? Das US-amerikanische Nachrichtemagazin Wired hat diese Frage untersucht und resümiert: Nur rund ein Drittel davon dürfte echt sein.

Von   Uhr

"Wir haben drei von Kunden präsentierte E-Mails mit E-Mails verglichen, von denen wir wissen, dass sie echt sind", berichtet das Magazin: "Steve Jobs offener Brief an iPhone-Kunden, seine interne E-Mail zum Thema MobileMe an Apple-Mitarbeiter und eine andere interne E-Mail über das Überholen von Dell auf dem Aktienmarkt." Und dabei trat Interessantes zu Tage:

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Denn obwohl die im Internet kursierenden E-Mails kurz sind, enthalten sie Material, das eine Analyse zulässt. Mithilfe von Linguistik-Professor Patrick Farrell von der University Of California ermittelten die Redakteure deutliche Abweichungen: So zeigte sich in den im Internet kursierenden E-Mails ein Hang zur Verwendung überflüssiger Kommata und eine von ihnen schloss gar mit einer Grußfloskel - ein ganz und gar Jobs-untypisches Verhalten.

Auch ein grammatikalischer Fehler verbarg sich in einer Internet-Nachricht: "Farrell indes bestätigte, dass Jobs echte Texte zeigen, dass er ein gutes Verständnis für geschriebenes Englisch hat." Dennoch lässt sich kein eindeutiges Ergebnis formulieren: "Ich denke, man bräuchte noch mehr Material", erklärt Farrell, "längere E-Mails oder etwas dergleichen." Bis dahin bleibt es also weiter spannend - denn Gizmodo-Redakteur Mark Wilson verbürgt sich für die Authentizität einiger Nachrichten: "Ich weiß aus sicherer Quelle, dass Jobs wirklich E-Mails an Kunden schickt."

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Manche leute haben langeweile ;D

habe ne email von Bin Laden, wow jetzt bin ich wohl auch cool

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