Auch WordPress riskiert NDA-Bruch

NDA wackelt: Stanford bietet iPhone-Programmierkurse an

Hoffentlich gibt es eine strikte Anweisung gegen das Schreiben neuer iPhone-Taschenlampen und -Sudokus: Die Stanford University bietet im Herbst ihren Studenten einen neuen Kurs namens "iPhone Application Programming" an. Einziges Problem dabei: Das NDA (Non-Disclosure Agreement), welches Apple immer noch aufrecht erhält.

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Besonders viel Sinn ergeben hat das Verbot, öffentlich über das SDK zu sprechen allerdings nie: Der Download des SDK und der Zugang zu den Entwicklerinformationen ist nicht beschränkt und erfordert lediglich eine kostenlose Registrierung. Trotzdem behindert das NDA bis heute den Informationsaustausch zwischen Entwicklern.

Sommer-Angebot

Die Gefahr, dass in dem Kurs nur geschwiegen wird oder mehrere Nachwuchs-Juristen jedes Wort des Dozenten prüfen müssen, ist aber äußerst gering: Zum einen kooperiert die Universität schon länger mit dem iPhone-Hersteller bei iTunes U und zum anderen soll der Kurs von Apple-Angestellten gehalten werden. Noch nicht bekannt ist, ob die Vorträge auch auf iTunes U veröffentlicht werden.

Damit ist Stanford zwar früh dran, was die Nutzung des iPhone/iPod touch als Gegenstand eines Kurses angeht, aber nimmt keine Vorreiterrolle ein: Die TU München hatte schon im April einen Kurs mit dem Titel "Programmierung mobiler Multimedia-Anwendungen mit Fokus auf iPod touch und iPhone" an. Inhalt des Kurses waren unter anderem Objective-C und Cocoa, Grundlagen des GUI-Designs und das Gestalten von Benutzeroberflächen für Mobilgeräte.

Während der Stanford-Kurs offenbar mit Unterstützung von Apple entsteht, wurde die Veröffentlichung des Quelltextes der WordPress-Anwendung eher nicht von Cupertino abgesegnet. Es ist die erste mit dem offiziellen SDK entstandene Anwendung, deren Quelltext veröffentlicht wird und damit eine der wenigen Möglichkeiten für angehende iPhone-Entwickler, abseits der Apple-Entwicklerseiten an Beispielcode zu gelangen.

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