fünf XServes und ein 4,4 TB XServe RAID

Mac-Server sammeln Baby-Videos

Was tun stolze Eltern am liebsten mit ihren lieben Kleinen? Genau, sie bannen alle möglichen und unmöglichen Situationen auf Video, um sie immer wieder erleben zu können. Ein Wissenschaftler-Ehepaar aus den USA ist noch einen Schritt weiter gegangen. Sie installierten elf Kameras und 14 hochsensible Mikrofone in ihrem Haushalt, die jede Bewegung, jede Äußerung des Babys und ihrer selbst aufzeichnen. Im klimatisierten Keller finden sich unter anderem fünf Apple XServes und ein 4,4 TB XServe RAID.

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Aber das ist erst der Anfang!

Die unglaubliche Menge an Video- und Audiomaterial, die täglich anfällt, wird zunächst im Zwischenspeicher gelagert. Alle 30 Tage müssen die Daten ins Labor für weitere Studien übertragen werden. Die Aufzeichnungen dienen nämlich nicht nur dem Vergnügen der Eltern über die frühen Gehversuche ihres Sohnes. Deb Roy, Leiter des Medienlabors am MIT, dem Massachusetts Institute of Technology, und seine Frau Rupal Patel sind an der Entwicklung von Sprache interessiert. Außerdem planen sie mit der Unmenge an Aufzeichnungen Genaueres über das Verhältnis von Evolution und Erziehung in Bezug auf unsere Lernprozesse zu erfahren.

Dafür verarbeiten die Apple-Rechner in Roys Kellerräumen die Video- und Audiodaten in Echtzeit. Nach der Kompression wird zunächst der temporäre Speicher von 4,4 TB gefüllt. Um nun die täglich anfallenden etwa 200 GB in das Media-Lab am MIT transportieren zu können, hat sich Roy eine Mischung aus High- und sehr-Low-Tech-Lösungen ausgedacht. Ein Backup-System bannt die eingehenden Daten auf 30 LTO-3 Magnetbänder.

 

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yeah und dann ab damit zum pedo ring die freuen sich drauf!

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