Unverwechselbar!?

Engadget bietet T-Mobile paroli

Wie Apple weiß auch T-Mobile, dass man eigene Logos schützen muss, um nicht Gefahr zu laufen, verwechselt zu werden. Deswegen verteidigen sie ihr berühmtes Magenta auch gegen alle Nachahmer. Vor kurzem hat es engadget getroffen. Ihr Design für die Rubrik Mobilfunk engadgetmobile.com war dem deutschen Handy-Anbieter zu sehr an das eigene angelehnt.

Von   Uhr

Engadget bekam einen Brief aus der Konzern-Zentrale in Bonn mit der Bitte, das Telekom-Magenta von ihren Webseiten zu entfernen. Die Betreiber des Blogs darauf: Jetzt erst recht!

Die Seite erscheint plötzlich in einem seichten Rosa, welches nach unten hin zu einem satten Magenta wird. In einem Akt der Solidarität haben auch clintonfitch.com, GearBits.com sowie einige Engadget-Mitarbeiter Farbe bekannt. All diese Seiten haben im weitesten Sinne mit Telekommunikation und Mobilfunk zu tun.

Um den Gebrauch der Farbe aber tatsächlich verbieten zu können, müsste T-Mobile nachweisen, dass die geschützte Farbe zum Vertrieb, Verkauf oder für die Bewerbung von Telekommunikationsprodukten genutzt wird. Außerdem müsste tatsächlich die Gefahr bestehen, dass Konsumenten bezüglich der Trennung zwischen Engadget und T-Mobile verwirrt oder getäuscht werden. In einer übersichtlichen Tabelle illustriert engadget, warum keinerlei Verwechslungsgefahr besteht. Daher trotzt der Technik-Blog auch weiter wacker der Rechtsabteilung des Handy-Riesen und präsentiert sich stolz im Magenta-Kleid.

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