AUF EXPANSIONSKURS

Electronic Arts plant Übernahme von Take-Two

Auch im Spiele-Business wird mit harten Bandagen gekämpft. Dem hohen Kostendruck und den hohen Kosten bei der Produktion neuer Spiele ist der Umstand geschuldet, dass immer mehr Spiele-Verleger fusionieren wollen und müssen, um so beispielsweise Synergie-Effekte zu nutzen und den Gewinn zu maximieren.

Von   Uhr

Bereits im Dezember des vergangenen Jahres kündigte sich mit Activision Blizzard ein solcher Zusammenschluss an, der den Spiele-Konzern Electronic Arts massiv unter Druck setzte.

BenQ MA270S vs. Apple Studio Display: Der günstigere gewinnt?

Beide bieten 27 Zoll und 5K, zwischen ihnen liegen aber 700 Euro Preisunterschied. Was der BenQ besser kann, was er vermisst lässt und für wen er die richtige Wahl ist: unser ausführlicher Test.

→ BenQ MA270S im Test

Nun will auch EA wachsen und bietet rund zwei Milliarden US-Dollar für den Hersteller Take-Two, der insbesondere für die Serie Grand Theft Auto bekannt ist. Das wäre ein gelungener Schachzug seitens EA, denn so könnte der Spielegigant seinen Marktanteil ausbauen und sich erfolgreich den Hersteller-Spitzenplatz sichern. Auch der Zeitpunkt für das Angebot ist gut gewählt, denn Take-Two wäre im Vorfeld der Veröffentlichung des potenziellen Verkaufsschlagers Grand Theft Auto IV sicherlich günstiger zu haben, als nach einer erfolgreichen Markteinführung des für PlayStation 3 und Xbox 360 angekündigten Spiels.

Take-Two ist im Gegensatz zu Electronic Arts (Spore, Command & Conquer) und Activision Blizzard (World of Warcraft) nicht unmittelbar auf dem Macintosh-Spielemarkt aktiv. Einige der über Take-Two verlegten Spiele wurden allerdings in Lizenz durch Aspyr auf den Mac gebracht (beispielsweise Prey und Sid Meier’s Civilization IV). Aus Sicht der Macintosh-Spieler ist der Deal also eher uninteressant - zumindest so lange, bis EA sein Engagement für den Mac weiter verstärkt ...

Mehr zu diesen Themen: