"Was viele Menschen nicht wissen, ist, dass die Produkte eines anderen Designers die Design-Philosophie [des Apple-Vorzeigekreativen] Jonathan Ive beeinflussen", resümiert die bekannte Gadget-Webseite. "Dieser Man ist Dieter Rams und seine alten Designs für Braun in den 50er und 60er Jahren geben nicht nur über vergangene und gegenwärtige Apple-Produkte Aufschluss, sondern auch über zukünftige."
Beide bieten 27 Zoll und 5K, zwischen ihnen liegen aber 700 Euro Preisunterschied. Was der BenQ besser kann, was er vermisst lässt und für wen er die richtige Wahl ist: unser ausführlicher Test.
Tatsächlich zeigen alte Braun-Produkte mitunter deutliche Ähnlichkeit mit gegenwärtigem Apple-Design. Sei es das T1000-Radio, mit dem der MacPro die Grundform, das perforierte Aluminium und die seitliche Zugangsluke teilt, oder das T3-Taschenradio, das einem iPod jedenfalls nicht unähnlich sieht. So stellt Gizmodo diverse Produkte aus der Braun-Vergangenheit aktuellen Apple-Geräten gegenüber und zählt die zehn Regeln für gutes Design auf, die Rams seinerzeit aufgestellt hatte:
* Gutes Design ist innovativ
* Gutes Design macht ein Produkt benutzbar
* Gutes Design ist ästhetisch
* Gutes Design hilft, ein Produkt zu verstehen
* Gutes Design ist unaufdringlich
* Gutes Design ist ehrlich
* Gutes Design ist haltbar
* Gutes Design ist konsequent bis ins Detail
* Gutes Design nimmt Rücksicht auf die Umwelt
* Gutes Design ist so minimalistisch, wie möglich
Die Apple-Anleihen bei Braun zeigen eines jedenfalls deutlich: Auch beim Industriedesign büßt der Spruch "das kommt wieder" nichts von seiner Richtigkeit ein. Und wer weiß: Vielleicht lässt sich an den vielen Braun-Produkten, die Gizmodo zeigt, ja ablesen, wohin die Reise bei Apple in Zukunft noch gehen wird ...








