Kleine Keynote, große Wirkung

Analyst warnt Palm und BlackBerry vor dem iPhone OS 2.0

Analysten können nicht nur gewagte Prognosen für die Zukunft erstellen ("Ein neues iPhone wird kommen!"), sondern auch grimmig warnen. Gene Munster dürfte für ein paar Tage Ruhe geben, also hat sein Kollege Charlie Wolf von Needham & Co in einer Nachricht an Investoren  die Smartphone-Konkurrenten des iPhone vor Apple gewarnt.

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Zwar dürften Microsoft, Palm und Research in Motion so schlau sein, die iPhone-Marktanteile bereits zu kennen, aber Wolf glaubt an eine weitere Verschiebung, dank des für Juni erwarteten Updates der iPhone-Software. Im Enterprise-Bereich soll die Software wie ein Photonen-Torpedo einschlagen und das Wachstum des BlackBerry-Herstellers RIM deutlich verlangsamen. Bisher ist RIM US-Marktführer im Smartphone-Bereich. Der Analyst erwartet, dass nicht nur die von Apple vorgesehenen Enterprise-Funktionen (Exchange-Unterstützung) den Marktanteil des iPhone erhöhen werden, sondern auch Software von Drittanbietern.

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Denn Wolf sieht Apples Entwicklungsumgebung als freier und fortschrittlicher an. Ganz schwarz sieht er aber für RIM nicht: Es werde auch Kunden geben, die zu den BlackBerrys wechseln - allerdings zu Lasten von Windows Mobile. Windows Mobile  sei ein schwierig zu bedienendes Betriebssystem, welches vor allem einfache Konsumenten eher abschrecken wird.

Das der Analyst Palm in einer schwachen Situation sieht, ist nicht verwunderlich, denn dafür reicht bereits ein Blick auf die Marktanteile. Betriebssystem und Geräte hätten sich nicht signifikant geändert und so sagt Wolf weiter sinkende Marktanteile für Palm voraus. 

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