Apple bereitet offenbar eine weitreichende Erneuerung seiner Mac-Familie vor. Laut einem Bericht von Bloomberg-Journalist Mark Gurman sollen in den kommenden zwei Jahren elf neue oder überarbeitete Modelle erscheinen – darunter auch eine neue Generation des MacBook Neo.
- Apple soll elf neue oder überarbeitete Macs planen
- Das MacBook Neo könnte einen A19 Pro erhalten
- Der Arbeitsspeicher soll von 8 GB auf 12 GB steigen
- Neue Farben sind ebenfalls vorgesehen
- Ein Veröffentlichungstermin wurde noch nicht genannt
MacBook Neo soll A19 Pro und mehr RAM erhalten
Das vergleichsweise günstige MacBook Neo soll dem Bericht zufolge künftig mit dem A19 Pro ausgestattet werden. Im aktuellen Modell kommt noch der A18 Pro zum Einsatz. Gleichzeitig soll Apple den Arbeitsspeicher von 8 GB auf 12 GB erhöhen.
Der A19 Pro ist ein Chip aus Apples A-Serie, die ursprünglich für iPhones entwickelt wurde. Im MacBook Neo übernimmt er die Aufgaben von Prozessor und Grafikeinheit. Gegenüber den leistungsstärkeren M-Chips ist er auf günstigere und sparsamere Geräte ausgerichtet.
Darüber hinaus seien neue Farbvarianten geplant. Das derzeitige MacBook Neo wird in den Ausführungen Silber, Blush, Citrus und Indigo angeboten. Ob einzelne Farben ersetzt oder lediglich weitere Optionen ergänzt werden, geht aus dem Bericht nicht hervor.
Ein konkreter Veröffentlichungstermin wird ebenfalls nicht genannt. Denkbar wäre ein Marktstart in der ersten Jahreshälfte 2027, da die erste Generation im März 2026 erschienen ist. Dabei handelt es sich allerdings um eine Einschätzung und nicht um einen bestätigten Termin.
Elf neue Macs auf der internen Roadmap
Neben dem MacBook Neo soll Apple nahezu jede Mac-Baureihe aktualisieren. Bereits im Herbst 2026 könnten ein überarbeitetes 14-Zoll-MacBook-Pro mit M6 sowie neue iMac-Modelle erscheinen.
Für den Zeitraum von Ende 2026 bis Anfang 2027 ist laut dem Bericht außerdem ein grundlegend überarbeitetes High-End-MacBook geplant. Es soll in Größen von 14 und 16 Zoll angeboten werden, einen OLED-Touchscreen besitzen und mit M5 Pro oder M5 Max erhältlich sein.
Anfang 2027 sollen neue Varianten des MacBook Air folgen. Diese dürften den aktuellen Modellen äußerlich weitgehend ähneln. Weitere Geräte auf der mutmaßlichen Roadmap sind neue Versionen von Mac mini und Mac Studio sowie spätere MacBooks mit Chips der M7-Familie.
OLED soll in weitere Mac-Baureihen einziehen
Langfristig könnte Apple OLED-Displays auch außerhalb der teuren MacBook-Modelle einsetzen. Ein MacBook Air mit OLED wird dem Bericht zufolge frühestens für 2028 erwartet. Auch ein iMac mit entsprechender Bildschirmtechnik soll sich in Entwicklung befinden, ein möglicher Veröffentlichungstermin ist jedoch noch offen.
Bei Mac mini und Mac Studio hängt die Planung offenbar stärker von der Verfügbarkeit von Speicherkomponenten ab. Apple soll Varianten mit M5 Pro, M5 Max, M5 Ultra und M6 testen. Wann diese Modelle tatsächlich erscheinen, sei derzeit nicht abschließend entschieden.









