Apple Pay: Zwei Drittel der Nutzer standen bislang vor Problemen

Mehr als zwei Drittel der Nutzer von Apples mobilem Bezahldienst Apple Pay mussten sich offenbar bereits mit dem ein oder anderen kleineren Problem auseinandersetzen. Dies geht aus einer Studie des US-amerikanischen Marktforschungsunternehmens Phoenix Marketing International hervor. Bei beinahe allen Problemen handelt es sich jedoch um Kinderkrankheiten, die zu erwarten waren und in nur wenigen Fällen von Apple verschuldet waren.

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Das US-amerikanische Marktforschungsunternehmen Phoenix Marketing International hat eine Umfrage unter Apple Pay-Nutzern durchgeführt. Den Ergebnissen dieser Umfrage zufolge haben rund 68 Prozent aller Apple Pay-Anwender ein oder mehrere Probleme mit Apples Bezahldienst erfahren. Die meisten Probleme treten jedoch nur auf, wenn Anwender von Apple Pay in einem Geschäft bezahlen wollen und sind nur zu einem kleinen Teil Apples Schuld. Die Online-Nutzung von Apple Pay funktioniert dem Bericht von Phoenix Marketing International zufolge beinahe komplett reibungslos.

Das am häufigsten auftretende Problem scheint zu sein, dass die NFC-Terminals in den Geschäften zu viel Zeit benötigen, um eine Transaktion via Apple Pay durchzuführen. Rund 50 Prozent aller Apple Pay-Nutzer berichteten, dass dies bei ihnen schon vorgekommen sei. Das zweithäufigste Problem, das von rund 42 Prozent der Apple Pay-Anwender berichtet wird, ist, dass die Mitarbeiter in vielen Geschäften nicht mit Apple Pay oder anderen App-basierten Bezahlsystemen vertraut sind. Ein technisches Problem, das rund 36 Prozent der Nutzer betraf, scheint dagegen zu sein, dass Transaktionen in Apple Pay doppelt erscheinen. Es scheint jedoch nicht zu doppelten Abbuchungen zu kommen. Rund 27 Prozent der Apple Pay-Anwender beschweren sich, dass NFC-Terminals nicht funktionieren.

All diese Probleme waren zu erwarten und liegen im Bereich des Normalen. Gravierendes, zum Beispiel eine doppelte Abbuchung, ist dem Bericht von Phoenix Marketing International bisher nicht vorgekommen. Wenn eine neue Technologie eingeführt wird, kann nicht erwartet werden, dass alles sofort komplett reibungslos funktioniert oder dass jeder Mitarbeiter in einem Geschäft mit dieser neuen Technologie vertraut ist.

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