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Entwicklung & Forschung

Apple-Patent: Autokorrektur nur mit den Augen

Apples Forschungs- und Entwicklungsabteilung ist weiter fleißig bei der Arbeit. Das Unternehmen aus Cupertino hat soeben ein Patent erhalten, dass die Autokorrektur falsch geschriebener Wörter einfacher und besser machen würde. Anwender würden dem Patent zufolge die Autokorrektur mit ihrem Blick steuern. Die Funktion soll somit intuitiver sein und würde außerdem dafür sorgen, dass die Autokorrektur Wörter nicht mehr „verschlimmbessert“.

Von   Uhr

Apple hat am heutigen Dienstag ein neues Patent zugesprochen bekommen. Die Erfindung, die im Patent beschreiben wird, würde es dem Nutzer eines Geräts erlauben, das Gerät zumindest in einigen Bereichen mit den Augen zu steuern.

Apple erwähnt in dem Patent speziell die Autokorrektur als Beispiel. Nachdem Nutzer ein Wort über die Software-Tastatur eingegeben haben, es aber falsch geschrieben haben, verbessert die Autokorrektur das Wort derzeit automatisch. Dies führt immer wieder zu „falschen Korrekturen“. Nutzer können die Autokorrektur zwar manuell verhindern, allerdings liegt der Blick des Nutzers oft nicht auf dem korrigierten Wort, sondern auf der Tastatur.

Die Erfindung hinter diesem neuen Patent schlägt vor, dass die Autokorrektur stattdessen ein Popup mit der Wortkorrektur anzeigt und der Nutzer anschließend mit einem kurzen Blick die Korrektur annimmt oder ablehnt. Die Positionierung der Augen könnte hierzu mit einer Kamera festgestellt werden, die Unterschiede in der Infrarotlicht-Aufnahme der Augen misst. Diese Methode der Bedienung würde sich auch für besonders kleine Displays, beispielsweise die Apple Watch, eignen.

Die Tatsache, dass das US-Patentamt Apple ein Patent zugesprochen hat, heißt aber leider noch nicht, dass Apple diese Technologie auch umsetzen wird. Apples Entwicklungs- und Forschungsabteilung arbeitet ständig an neuen Technologien und Erfindungen, die eher selten das Licht der Welt erblicken, da sie oft nicht praktikabel umgesetzt werden können. Das heißt jedoch nicht, dass die Erfindung für immer in einem Aktenschrank verschwindet. Manchmal tauchen Erfindungen Jahre später in einem neuen Gerät wieder auf, weil sie nun technologisch umsetzbar sind.

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