In vielen neueren Autos gehört ein Navigationsgerät mittlerweile zur Grundausstattung. Diese funktionieren in der Regel recht gut und führen Sie an Staus, Sperrungen und mehr vorbei. Wer kein im Fahrzeug integriertes Navigationssystem besitzt, setzt womöglich stattdessen auf das eigene Smartphone. Sowohl Apple als auch Google bieten hier entsprechende Standardanwendungen an. Besonders Apple befindet sich noch immer in der Aufholjagd und nähert sich langsam der Konkurrenz an.
Während die Apple Karten stetig besser werden, arbeitet das Unternehmen an einer interessanten Anwendung, die die Karten mit ARKit erweitern soll. Dazu hat Apple ein neues Patent erhalten, das die Navigation mittels erweiterter Realität beschreibt.
Viele Nutzer setzen nämlich bereits auf iPhone-Halterungen, die an der Windschutzscheibe im Sichtbereich des Fahrers befestigt werden. Daraus kann ein besonderer Einsatz entstehen, da die Kamera damit bereits auf die Straße gerichtet ist. Das iPhone könnte dann vorausschauend die Straße analysieren. Dazu sollen GPS-Daten sowie der Horizont als Anhaltspunkte zur Orientierung dienen und beispielsweise auch erkennen, auf welcher Fahrspur sich das Fahrzeug befindet.
Hat das Gerät diese Informationen abgeglichen, könnten so frühzeitige Spurwechsel, Abbiegehinweise und mehr direkt in das Livebild eingeblendet werden. Es ist auch denkbar, dass die Pfeile blinken können und dadurch besondere Aufmerksamkeit beim Fahrer erregen.
Anders als andere Patente könnte Apple hier durchaus davon Gebrauch machen. Google kündigte bereits eine ähnliche Funktion an und es ist daher zu erwarten, dass Apple hier auf kurz oder lang nachlegen wird.










