Apple könnte sein seit Längerem erwartetes Smart-Home-Display frühestens im Oktober auf den Markt bringen. Das berichtet Bloomberg-Journalist Mark Gurman. Der mögliche Veröffentlichungszeitraum reiche demnach von Oktober 2026 bis Anfang 2027. Apple selbst hat das Gerät bislang nicht angekündigt.
- Marktstart laut Bericht frühestens im Oktober 2026
- Verschiebung bis Anfang 2027 möglich
- 7-Zoll-Display mit integriertem Lautsprecher erwartet
- Tisch- und Wandversion sollen geplant sein
- Siri, FaceTime und HomeKit als zentrale Funktionen
Der sogenannte Home-Hub soll einen HomePod-ähnlichen Lautsprecher mit einem rund 7 Zoll großen Bildschirm kombinieren. Geplant seien sowohl eine Variante für den Tisch als auch eine Version zur Wandmontage. Apple gehe offenbar davon aus, dass manche Haushalte mehrere Geräte in unterschiedlichen Räumen einsetzen könnten.
Neue Siri soll zentrale Rolle übernehmen
Eine zentrale Funktion soll die neue, stärker auf künstlicher Intelligenz basierende Siri übernehmen. Der Assistent könnte Informationen anzeigen, Smart-Home-Geräte steuern und bei alltäglichen Aufgaben helfen. Welche KI-Funktionen zum Marktstart tatsächlich verfügbar sein werden, ist noch unklar.
Mit „Siri AI“ ist eine überarbeitete Version von Apples Sprachassistent gemeint, die Anfragen besser verstehen und stärker auf persönliche Informationen zugreifen soll. Auf dem Home-Hub könnte sie unter anderem Geräte steuern, Termine anzeigen und Fragen beantworten.
Als Betriebssystem soll eine neue Plattform zum Einsatz kommen, die technisch auf tvOS basiert. Die Benutzeroberfläche werde laut Bericht Elemente aus tvOS, watchOS und iOS miteinander verbinden. Genannt werden ein Raster mit Apps, Widgets sowie anpassbare Zifferblätter.
Personalisierung per Gesichtserkennung
Eine integrierte Gesichtserkennung soll feststellen können, welche Person gerade auf das Display blickt. Anschließend könnte das Gerät persönliche Informationen wie Termine oder andere relevante Inhalte einblenden. Zudem sollen sich die dargestellten Bedienelemente automatisch vergrößern oder verkleinern, wenn sich jemand dem Gerät nähert oder sich davon entfernt.
Zu den weiteren erwarteten Funktionen zählen FaceTime-Anrufe, die Steuerung von HomeKit-Zubehör, Fotogalerien, Kalender, Musikwiedergabe und eine Gegensprechanlage für Haushalte mit mehreren Apple-Geräten. Auch die Überwachung von Sicherheitskameras soll möglich sein.
Apple soll eigene Sicherheitskamera entwickeln
Parallel zum Home-Hub arbeitet Apple dem Bericht zufolge an einer Sicherheitskamera für Innenräume. Sie könnte künftig mit Produkten wie Amazons Ring-Kameras konkurrieren und eng in Apples Smart-Home-Plattform eingebunden werden.
Ob Home-Hub und Kamera gemeinsam vorgestellt werden, geht aus dem Bericht nicht hervor. Auch Angaben zu Preisen und zur Verfügbarkeit in einzelnen Ländern liegen bislang nicht vor.









