Rot ist tot

Adobe beerdigt Adobe Flash endgültig

Adobe Flash ist endgültig am Ende. Adobe stellt den Support für das Plug-In ein, das so viel Schaden verursacht hat.

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Apple hat das Ende von Adobe Flash offiziell eingeleitet. Nach dem 31. Dezember 2020 hilft Adobe nicht mehr und ab dem 12. Januar 2021 werden die Applets nicht mehr im Flash Player laufen.

Adobe hatte schon 2017 angekündigt, die Unterstützung für das Flash-Plug-in bis Ende 2020 einzustellen - und daran änderte auch eine Pandemie nichts.

Warum ist das etwas Gutes? Normalerweise ist die Einstellung von Softwareprodukten nicht unbedingt positiv zu sehen. Es gibt für Adobe Flash nicht einmal einen offiziellen Nachfolger. Aber das Plug-In sorgte für zahlreiche Sicherheitslücken und war eines der Haupteinfallstore für gefährliche Angriffe gegen Rechner sowohl auf Windows- als auch auf Mac-Seite. Der Grund? Das Plug-In hatte einfach viel zu viele Rechte und war sehr nachlässig entwickelt worden. Seit einigen Jahren verlangt Safari sogar die explizite Genehmigung vom Nutzer, Flash ausführen zu dürfen.

Während der Mac Flash unterstützte, kam die Technik nie auf iOS oder iPad OS bzw. tvOS. Und das war auch gut so. Die Abkehr von Flash im Jahr 2010, als Flash nicht mehr vorinstalliert war. 2010 sagte Steve Jobs, dass die Zuverlässigkeit, Sicherheit und Leistung von Flash mangelhaft sei - und die Akkulaufzeit von mobilen Geräten massiv reduziert würde, wenn Apple Flash auf iOS unterstützt hätte.

Adobe empfiehlt, den Flash Player sofort zu deinstallieren.

Hast du noch Flash im Einsatz? Gibt es Gründe, das Plug-In weiter zu verwenden? Schreibe uns deine Gedanken in den Kommentaren.

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Was war das für ein langsames Dahinsiechen. Bereits 2012 wurde Flash von Android nicht mehr unterstützt. Mobile first. Aber es mussten noch weitere 9 Jahre vergehen, bevor wir dieses Einfallstor für Schad-Code nun endlich los sind.

In diesem Artikel hat es mal wieder mehr Rechtschreibfehler als Böller letzte Nacht.

Lehrer(?), die können einfach nicht aus ihrer Haut, selbst wenn noch Schulferien sind.

vermutlich lehrer ........es gibt immer leute die sich über alles aufregen müssen und ihrem sarkasmus den lauf geben müssen. schreiben sie doch direkt an den verlag, ansonsten unterlassen sie doch die leserei in diesem bereich, wenn sie dies alles so aufregt .....

Es regt sich doch niemand auf.
Es ist nur schade, wie die gute alte Sitte des Korrekturlesens im Internet anscheinend aus der Mode kommt. Gerade wo einem die Software in der Regel sogar den einen oder anderen hilfreichen Hinweis gibt.
Für mich hat das nichts mit dem Berufsstand des Lesenden zu tun, sondern mit dem des Schreibenden.
Von einem Bäcker erwartet man, dass er sich an vernünftige Rezepte hält, ein Busfahrer sollte die Verkehrsregeln befolgen.
Und möchte jemand Journalist sein, so ist es halt angebracht, wenn er der Rechtschreibung mächtig ist.
Aber was soll’s. Zu Zeiten, in denen an Tastaturen anscheinend schon die Shift-Tasten eingespart werden...