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Von Apple Newton bis hin zu Power CD: Die 10 größten Apple-Flops

Apple schwimmt momentan wieder auf einer Erfolgswelle, die kaum aufhaltbar scheint. Der Kurs von Aktie und Unternehmen scheint nur eine Richtung zu kennen: Nach oben. Die neuen iPhones werden den Händlern geradezu aus dem Händen gerissen, Experten erwarten neue Rekordmarken von bis zu 62 Millionen verkauften iPhones im letzten Quartal. Doch nicht mit jedem Produkt hat Apple Erfolge gefeiert, so manches davon ging fürchterlich in die Hose. Wir zeigen Ihnen, welche schnell aufs Abstellgleis geschoben wurden.

1. Apple Newton

Quasi der Vorläufer des iPad – ein Erfolg war er jedoch nicht. Die ersten Apple-Tablets, die im Jahr 1993 auf den Markt kamen, waren recht langsam, das erste Modell kaum zu benutzen. Das Message Pad 130 (1996) war schließlich gut benutzbar und die Handschriftenerkennung wesentlich besser als ihr Ruf. Der letzte Newton, der 2000/2100 aus dem März bzw. November 1997 war schnell, gut und seiner Zeit voraus. Der Preis allerdings war „beyond insanity“: Dank seiner 1000 Dollar lag der Newton wie Blei in den Regalen. Eine der ersten Amtshandlungen von Steve Jobs: Die Produktion des Newton einstellen.

2. Macintosh TV

Äußerlich ein etwas erweiterter LC 520, wollte der Macintosh TV zwei Geräte in einem verbinden: Fernseher und Computer. Dummerweise konnte man immer nur eine Funktion benutzen: Entweder als TV-Gerät oder als Computer. Heraus kam der Zwitter-Mac, eine Art Vorläufer des Apple TV, ebenfalls 1993, im Oktober. Einen zu finden, war recht schwer, denn nur die wenigsten Apple-Händler hatten einen im Programm. Nach 5 Monaten und knapp 10.000 produzierten Einheiten war schon wieder Schluss.

3. Macintosh Portable

Der Vorläufer der MacBooks und der erfolgreichen PowerBooks war Apples Versuch im Jahr 1989, einen tragbaren Rechner am Markt zu etablieren. Der Nachteil: Das Gerät war unglaublich schwer, dank Bleiakku. Einziger Pluspunkt war die sagenhafte Akkuleistung von fast 10 Stunden. Im Inneren werkelte ein 68000er-Prozessor mit 60 Mhz, eine 40 MB-Platte und 1 MB Arbeitsspeicher. Der Preis: Stolze 6.500 Dollar. Durchsetzen konnte sich der portable Mac nicht, die „normalen“ Macs der Zeit, etwa der Mac Classic, war auch recht portabel, wenn auch nicht unterwegs nutzbar.

4. Die „Puck“-Maus

Die Apple USB Maus ist das wohl meistgehasste Objekt der Apple-Käufer zwischen 1989 und 2000. Mit allen neuen Macs wurde diese kreisrunde Maus ausgeliefert, die schlecht in der Hand lag, die man ständig verkehrt hielt und die auch sonst keine Offenbarung war. Stiltechnisch gut, Handhabung mangelhaft. Daran änderte auch die Kerbe auf der einzigen Taste nicht, die auf den letzten Versionen zu finden war. Historisch war die „Puck“-Maus aber ein großer Schritt, da Apple hier von ADB auf USB wechselte.

5. 20th Anniversary Macintosh

Vom Design her war der Mac, den sich Apple zum 20. Firmenjubläum 1997 selbst spendierte. Gedacht für den Chefschreibtisch versammelte der 20th Anniversary Macintosh die damals gängige Technologie eines PowerMac 5500 für den fürstlichen Preis von 10.000 Dollar. Eine spezielle Tastatur mit Trackpad und ein Soundsystem gehörte zwar zum Lieferumfang, gekauft wurde der Rechner mit ansprechendem Design, aber mäßiger Rechenleistung kaum. Der Preis wurde bis auf 1.900 Dollar gesenkt, aber auch das half nicht, denn nach einem Jahr wurde der 20th Anniversary Mac eingestellt.

6. Power Mac G4 Cube

Der G4 Cube aus dem Jahr 2000 war einer der schönsten Rechner, die Apple je gebaut hatte – und im Nachhinein war er der Urahn sowohl des Mini als auch, zumindest in Sachen Kühlkonzept, des Mac Pro. Ein Plexiglaswürfel, 20 x 20 Zentimeter, ohne Lüfter, mit DVD-Laufwerk und recht guter Leistung. Der Cube war eine Überlegung wert – wenn der Preis nicht gewesen wäre. 1.800 Dollar kostete das kleinste Modell. Die Verkäufe waren miserabel, der Preis wurde gesenkt, aber die Zahlen blieben schlecht. Nach einem Jahr und nur 148.000 verkauften Geräten war Schluss. Aber für Apples Zukunft war der Cube wegweisend.

7. Apple Pippin

Nur wenige wissen, dass Apple auch einmal versuchte, im Spielkonsolenmarkt Fuß zu fassen. 1995 kam der Pippin auf den Markt und wurde von Bandai vertrieben. Im Inneren fand sich ein 66 Mhz schneller PowerPC 603e, das Gerät kostete 600 US-Dollar zu Beginn. Erfolg war dem Pippin nicht beschieden, zu sehr hatte war der Markt schon zwischen der ersten Playstation und dem Sega Saturn aufgeteilt. Nach Europa kamen nur einige der Konsolen, heute sind sie äußerst rar.

8. Apple Keyboard 2003

Das Apple Pro Keyboard der Jahre 2003-2007 war designtechnisch eine Katastophe. Sein Vorgänger, das Pro Keyboard mit seinen schwarzen oder später weißen Tasten, war schon ein Fortschritt gegenüber der ersten USB-Tastatur, die mit dem abgespeckten MacBook-Layout auskommen musste (und einen Zahlenblock hatte). Das 2003er Modell jedoch sah irgendwie halbfertig aus. Eine Abdeckung um die Tasten fehlte. Besonders über den Pfeiltasten sah das primär billig aus. Dennoch hielt die Tastatur es bis zum Produktionsstart der weitaus besseren Alu-Tastatur aus.

9. Apple EarPods

Manche lieben sie, manche hassen sie: Die Apple Earpods polarisieren. Für kleine Ohren sind sie recht angenehm, bei größeren fallen sie auch gerne mal raus und man muss zu den In-Ears greifen. Ausgeliefert werden Sie ab dem iPhone 5 und dem iPod touch der 5. Generation. Klangtechnisch sind sie immer noch keine Offenbarung – und zum Preis von 30 Euro gibt es schon bessere Kopfhörer von Drittherstellern.

10. Power CD

Das Jahr 1993 war defintiv nicht das von Apple, denn auch der tragbare CD-Player von Apple, Power CD genannt, war ein ziemlicher Flop. Als Zubehör für Macs ohne CD-Laufwerk gedacht, war es zwar relativ lange im Programm, die Verkäufe waren aber äußerst mäßig. Denn es gab bereits Macs mit CD-Laufwerk. An sich war das Gerät, das quasi ein umgelabeltes Philips-Laufwerk war, gar nicht so schlecht, es spielte neben Audio-CDs (über die Stereoanlage mittels Audioausgang) und Photo-CDs (mit dem Fernseher mittels FBAS) auch Daten-CDs ab (das wiederum über SCSI). Ein ähnliches Gerät, ebenfalls mit Fernbedienung, gab es auch von Kodak.

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11. Apple-Flop: Yosemite. Bonbon-Farben und 100te verschleppte Bugs aus Lion, ML und Mavericks. Dazu eine System-Schrift, die auf Nicht-Retina-Displays schlicht eine Zumutung ist.

Fresse ! Yosemite ist genauso gut wie alle anderen Versonen vorher und bringt einige innovative und sehr gute Erneuerungen...

Only Apple can do this !

Armer, kleiner Apple-Fanatiker…ohne Eigenleben, ohne eigenes Denkvermögen, ohne die Fähigkeit, die Realität zu erkennen. Mit der typischen Reaktion - wie bereits oben erwähnt - von radikalen Fundamentalisten. Du tust mir echt leid…

Habt ihr ganzen Apple-Fanboys und denkbefreiten Halbaffen eigentlich schon gemerkt, wie sehr Apple Spotlight versaut hat? Unter anderem, aber Spotlight ist die Höhe. Ihr schnallt das wihl gar nicht, sondern plappert bloß nach?!

Die tollste ist wohl, dass trim enabler nicht mehr richtig läuft!?

So ein Schmarrn. Die Schrift ist hervorragend zu lesen, evtl. hilft dir der örtliche Optiker. Die GUI sucht immer noch ihres gleichen, aber gut tvm Puristen haben auch da was zu mäckeln.

Schwachsinn. Hast Du Y. jemals aus auf ein 24er LED Apple Display gesehen? Direkt im vergleich zu M. ? Die Schrift von Y hat sich zwar im laufe der Beta Versionen gebessert ist aber trotzdem schlecht zu lesen. Die Systemschrift bei M. ist nahezu perfekt, bei Y . er schlecht und für mich der Grund mit dem Rechner nicht auf Y. zu wechseln. Aber das ist wohl der wahre Grund für den Schriftwechsel. Apple möchte dass wir alle neu Macs mit Retina Display kaufen.

Voll korrekt! Wobei der Yose eigentlich Nummer 12 ist, Lion ist Nummer 11.
Und der Power Mac G4 Cube war nur deshalb in Flop, weil Jobs der Meinung war, ihn als Lifestyleprodukt für massig Geld anzubieten; statt ihn zu überarbeiten und preiswerter anzubieten haben sie hin gestrichen, sonst könnte er heute eine Art kleiner MacPro sein. Die „Puck“-Maus ist ganz lustig, über die sagte mal ein anderer Apple-Fanatiker - Jörn von MacTV - "die Form der Hand passt sich der Maus an".
So gestört sind Apple-Fanboys schon länger, so is' nicht.

Vorsicht: wenn man Apple Produkte kritisiert (wie hier Yosemite), dann könnte das für manchen Menschen den Straftatbestand der Blasphemie erfüllen. Und wenn diese Menschenwesen dann noch Fundamentalisten sind, dann ist von Beschimpfung ab aufwärts alles drin. Möge der liebevolle Frieden möglichst bald in die apfelförmigen Herzen Einzug halten.

Ich finde die EarPods wirklich klasse. Ich habe viele verschiedene Modelle von 10 - 90 € probiert und die aktuellen EarPods sitzen für mich perfekt und bieten meiner Meinung nach einen guten Klang. Genug Bässe, keine übertriebenen Höhen. Ich bin sehr zufrieden. Also für mich definitiv kein Flop.

Dito, habe zwar auch andere In Ears mit besseren Klang (80,--) aber die sind auch wesentlich unbequemer zu tragen. Für 30,-- hab ich noch keine besseren Ohrhörer gesehen (gehört)

Genau hier wird sich die Watch auch einreihen. Innerhalb von 4 Jahren wird sie wieder verschwinden. Auch wenn ich seit 25 jahren apple produkte verwende, aber das wird ebenfalls floppen

Wer hat bloß diese liste zusammen gestellt? Zum einen sind da viele Produkte drauf die keine Flops waren zum anderen fehlen viele wirklich Flops aus dem Hause Apple.

Welche fehlen denn??