Unbeschränkter Zugriff

Erweiterte Dateisystem-Unterstützung für den Mac

Wer schon einmal versucht hat Daten vom Mac auf eine mit dem Windows-Dateisystem NTFS formatierte Festplatte zu kopieren weiß, dass das ohne Weiteres unter Mac OS X nicht möglich ist. Lesen kann Mac OS X NTFS zwar von Haus aus, aber eben nicht beschreiben. Da es ähnliche Probleme auch unter Linux gibt, wurde FUSE entwickelt.

Von   Uhr

Amit Singh – ein Google-Entwickler – hat sich die Mühe gemacht, dieses Kernel-Modul für Mac OS X anzupassen. Das Ergebnis heißt MacFUSE und unterstützt in der aktuellen Version auch Leopard im 64-Bit-Modus.

BenQ MA270S vs. Apple Studio Display: Der günstigere gewinnt?

Beide bieten 27 Zoll und 5K, zwischen ihnen liegen aber 700 Euro Preisunterschied. Was der BenQ besser kann, was er vermisst lässt und für wen er die richtige Wahl ist: unser ausführlicher Test.

→ BenQ MA270S im Test

Neben NTFS lassen sich mit MacFUSE fast alle bekannten Dateisysteme ins System einbinden. Gesteuert wird MacFUSE über das Terminal. Eine englischsprachige Anleitung hilft, erste Startschwierigkeiten zu überwinden. Tools wie iTunesFS, mit dem man iTunes- und iPod-Mediatheken als Dateisystem anzeigen lassen kann, oder Macfusion, das einfache FTP- und SSH-Zugriffe ermöglicht, basieren auf MacFUSE. MacFUSE 2.0 benötigt mindestens Mac OS X 10.4 Tiger.

Mehr zu diesen Themen: