Noch mehr Müll

Im Kampf gegen iTunes: Die selbstzerstörende DVD-D

"Diese DVD zerstört sich in 48 Stunden selbst", könnte eine Meldung lauten, wenn man die so genannte Einmal-DVD des Unternehmens DVD-D Germany in den DVD-Spieler einlegt. Was wie ein Klischee aus einem Agententhriller klingt, ist durchaus ernst gemeint.Laut Darstellung des Unternehmen bietet das DVD-D genannte Medium nur Vorteile:1. günstiger Preis, denn sie soll mit 3,99 Euro soviel wie eine Leih-DVD kosten,

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2. Flexibilität einer Kauf-DVD, da der Käufer entscheidet, wann die Scheibe in den Spieler geschoben wird und

BenQ MA270S vs. Apple Studio Display: Der günstigere gewinnt?

Beide bieten 27 Zoll und 5K, zwischen ihnen liegen aber 700 Euro Preisunterschied. Was der BenQ besser kann, was er vermisst lässt und für wen er die richtige Wahl ist: unser ausführlicher Test.

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3. sie wird wie eine Standard-DVD verwendet, Bild und Ton entsprechen gängiger Qualität

In Frankreich, Italien und Skandinavien soll die DVD-D bereits im Handel sein und auch in München hätten die Test-Verkäufe bereits begonnen. Aufgrund des niedrigen Preises meint man auf diese Weise die Video-Piraterie eindämmen zu können, da sich viele Käufer lieber für die günstige Einmal-DVD entscheiden würden, anstelle den illegalen Download-Weg zu beschreiten.

Es wird zwar angegeben, dass die DVD-D zu 100 Prozent wiederverwertbar sei, aber dennoch wirkt die Produktion eines solchen Einweg-Produkts angesichts viel diskutierter Umweltschutzprojekte wie ein Affront.

Apple beschreitet mit dem iTunes Store einen anderen Weg: Filme werden über das Internet geladen, so dass Transportkosten und Materialproduktion entfallen, dafür der Stromverbrauch steigt. Ein Konzept wie die "DVD-D" soll sich wahrscheinlich gegen die zukünftige Internetausrichtung der multimedialen Heim-Unterhaltung richten.

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