Gekaufte Meinungen?

Belkin entschuldigt sich

Belkin, Hersteller von Computerzubehör, hatte sich bei Amazon Meinungen zu einem seiner Produkte gekauft. In unserer Wirtschaft ist es zwar nicht unüblich, sich Produktbewertungen einzukaufen, die Dreistigkeit allerdings, mit der Belkin es versuchte, fiel auf. Dafür hat sich Mark Reynoso, President von Belkin International, nun entschuldigt.

Von   Uhr

Laut einer Recherche des Daily Background hatte ein Manager des Konzerns Nutzer der Site Mechanical Turk dafür bezahlt, einen USB-Hub durchweg positiv zu bewerten, nachdem dieser durch seinen hohen Preis und seine Unzuverlässigkeit negativ aufgefallen war. Für 65 US-Cent konnte man bei Amazon.com eine begeisterte Kritik schreiben, unabhängig davon, ob man das Gerät besaß oder überhaupt kannte.

Reynoso betonte nun, dass man alle Postings zu diesem Gerät habe entfernen lassen und es sich um einen Einzelfall handele. Der Image-Schaden für das Unternehmen dürfte allerdings nur schwer abschätzbar sein.

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Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht mehr! Daher danke für die Info, die ich in die nächsten Kaufentscheidungen einbeziehen werde.

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