Top-Themen

Themen

Service

News

Ist das die Zukunft von iTunes?

Beats Music im Test: Dieser Streaming-Dienst ist Apple 3 Milliarden US-Dollar wert

Es war bislang der Deal des Jahres: Apple hat sich für rund drei Milliarden US-Dollar Beats Electronics, bekannt vor allem durch seine auffälligen Kopfhörer-Produkte und den Mitgründer und Hip-Hop-Star Dr. Dre, und den angeschlossenen Spotify-Konkurrenten Beats Music einverleibt. Nun wurde bekannt: Cupertino war vor allen Dingen an dem Streaming-Dienst interessiert. Wir haben den Service auprobiert.

Bevor Apple die Übernahme von Beats offiziell bestätigte rankten sich allerlei Gerüchte um die Gründe für den größten Einkauf seit Unternehmensgründung. Journalisten, Analysten und Geschäftsleute fragten sich: Was will Apple mit den trendigen Beats-Kopfhörern anfangen? Lohnt es sich wirklich, hier zu investieren? Ende Mai schließlich als der Deal offiziell bestätigt wurde, stand Apple-Chef Tim Cook in einem Interview dem Technik-Portal Re/code Rede und Antwort und erklärte, was von Apples Seite aus hinter der Übernahme steckt. So stellte er heraus, dass Apple vor allen Dingen am Personal von Beats und dem Streaming-Service Beats Music interessiert war. Dieser sei, so Cook, der erste Musik-Streaming-Dienst, der es „richtig“ machen würde, da er die Technologie mit einem besonderen menschlichen Faktor verbinde. Der zweite Grund für Apples Interesse an Beats seien laut Tim Cook die besonderen Talente und das tiefe Musikverständnis der Beats-Macher. Solche Menschen – gemeint sind in erster Linie die Beats-Gründer Dr. Dre und Jimmy Iovine – werden nicht gerade „jeden Tag“ geboren, so Cook. Sowohl Dr. Dre als auch Jimmy Iovine werden durch die Übernahme zu einhundertprozentigen Apple-Mitarbeitern.

Wer ist Jimmy Iovine?

Der Bekanntheitsgrad des Beats-Electronics-Mitbegründers Jimmy (James) Iovine (geboren 1953 in den USA) ist in der breiten Öffentlichkeit nicht ganz so groß wie der von Hip-Hop-Star und Produzent Dr. Dre, der unter anderem Snoop Dogg, Eminem und 50 Cent zum Durchbruch verhalf. Dennoch ist gerade Iovines Status in der Musikbranche als legendär zu bezeichnen. Er ist bereits seit den 70er Jahren als Produzent aktiv und zeichnete in dieser Funktion unter anderem für Alben von U2, Tom Petty und den Dire Straits verantwortlich. Er gilt als Entdecker von Eminem und gründete 1989 das bekannte Label Interscope Records, das später mit Geffen Records fusionierte.

Anmeldung bei Beats Music

Derzeit ist der Streaming-Service leider nur in den USA verfügbar. Die Registrierung erfolgt via Twitter-/Facebook-Account oder mit einer E-Mail-Adresse. Bei der Registrierung wird über die IP-Adresse überprüft, ob man sich in den USA befindet. Die für das Anlegen eines Kontos notwendigen Informationen halten sich darüber hinaus erfreulicherweise in Grenzen. So müssen Sie Ihren Namen und E-Mail-Adresse sowie einen Benutzernamen und Passwort angeben. Zusätzlich werden noch Geburtsdatum und Geschlecht abgefragt.

Sind die Daten eingegeben, muss zunächst die für iOS, Android und Windows Phone erhältliche App auf ein Mobilgerät geladen werden, um die Einrichtung des Profils abzuschließen. Die iOS-App ist ausschließlich im US-amerikanischen App Store verfügbar. In der App geben Sie nun einige Hinweise zu Ihrem Musikgeschmack ein, um Beats bei der Bereitstellung von Empfehlungen zu unterstützen. Bereits diese Interaktionsphase mit dem Musikdienst wurde sehr anwenderfreundlich und schick inszeniert. So präsentiert Beats zunächst Musikgenres in Form graphischer Kreise und bittet den Anwender, doppelt auf bevorzugte Genres zu tippen. Im nächsten Schritt schließlich soll der Anwender Künstler aus den betreffenden Genres durch doppeltes Tippen auswählen. Ist die Anmeldung abgeschlossen, werden bereits die ersten – erstaunlich guten – Musikempfehlungen und Wiedergabelisten präsentiert.

Auch die Bezahlmodalitäten von Beats Music sind schlicht und schnörkellos. Ist die Testphase vorbei, kann der Dienst für 9,99 US-Dollar monatlich genutzt werden. Alternativ lässt sich ein Jahresabo für 99,99 US-Dollar abschließen. Gezahlt wird mit Kreditkarte. Sie können den Dienst jederzeit kündigen, bereits geleistete Zahlungen werden nicht zurückerstattet.

Mehr zu diesen Themen:

Ihre Meinung? Diskutieren Sie mit!

Hier können Sie ihre Meinung zum Artikel "Beats Music im Test: Dieser Streaming-Dienst ist Apple 3 Milliarden US-Dollar wert" äußern. Melden Sie sich hierfür mit ihrem maclife.de-Account an oder füllen sie die untenstehenden Felder aus.

Ehm, was ist nun so besonderes an diesem Dienst?
--> Eigentlich gar nichts. Die Menschen wollen gar nicht, dass jeder weiss welche Musik sie hören. Bei Spotify wird die Facebook-Funktion ja auch von jedem deaktiviert. Dieses Gerede warum Beats so toll ist, ist absolut unverständlich.

Es gibt nur einen Grund warum Apple Beats gekauft hat: Die Plattenfirmen wollten Apple nicht ins Streaminggeschäft einsteigen lassen und deswegen hat Apple einfach eine Firma gekauft, die bereits einen Streamingvertrag hatte mit "guten" Konditionen.

Außerdem ist nun der erste schritt getan worden der zur Diversifizierung der Marke beiträgt. Das was Steve nie wollte, Verwirrung und eine diversifizierte Produktpalette, ist nun eingetreten.

Huuuuuuh, da spricht der Experte. Bitte den Beitrag nochmal ganz genau lesen und auch den Vergleich genauer anschauen. Der gravierende Unterschied ist, dass die Qualität der Songs, sowie die Auswahl der Vorschläge sich völlig vom Mitbewerb unterscheiden. Zusammen mit der Qualität und den kreativen Ideen von Apple wird das ganze am Ende ein ganz neues und stimmiges Konzept. Ich will nicht "bahnbrechend" behaupten, aber es wird nah dran sein! Wartet ab und schaut im September nochmal auf die nächste Keynote in Sachen iTunes/iPods/Music. Da wird es eine fette Überraschung geben. Nur Geduld Leute!

Ein stückweit geb ich dir Recht. Aber durch die Streamingdienste verliert Apple und Amazon beim Verkauf auf ihrer Musikplattform, Marktanteile. Daher Wir Amazon einen eigenen Streamingdienst ins Leben rufen und Apple, und da geb ich dir recht, hat wohl nicht genug Verträge unterschrieben bekommen um sein iTunes-Radio als vergeichbaren Streamingdienst zu plazieren.
Daher war die logische Konsequenz, kaufen.
Diversifizierung wäre, wenn es zuträfe, ein notwendiges Übel.
Und im Filmgeschäft auf iTunes wird Apple die Streamer wie, Watchever, Amazon....usw., nicht lange alleine das Feld beackern lassen können.
Da wird noch was kommen.

Dieser Streaming-Dienst ist Apple 3 Milliarden US-Dollar wert

An anderer Stelle berichtet ihr:

Weniger als 500 Millionen US-Dollar der zwischen Apple und Beats vereinbarten Kaufsumme entfallen auf den Streaming-Dienst Beats Music, analysiert das Wall Street Journal.

http://www.maclife.de/panorama/wirtschaft/beats-uebernahme-so-setzt-sich-der-3-milliarden-dollar-kaufpreis-zusammen

Könnt ihr in der Redaktion zumindest mal versuchen, halbwegs journalistisch zu arbeiten? Nur versuchen, das würde die Qualität schon enorm steigern...

Schließt einander ja nicht aus, vermutlich war Beats Music nicht ohne den Kauf auch von Beats Electronics zu haben. Und ja, ab und zu wird in Überschriften etwas dick aufgetragen. ;-)

Hört sich gut an, nutze seither Spotify, da es dank meinem Timo Beil-Vertrag nicht vom Datenvolumen abgezogen wird. Sollte Beats Music dann mit Timo Beil kooperieren würde ich es wohl nutzen, da sich die Empfehlungen sehr gut anhören und ich meistens nicht weiß was ich denn hören soll... :D

Das Angebot zwischen den Diensten scheint vergleichbar. Daher ist für mich entscheidend, ob das Streaming auf mein Darenvolumen angerechnet wird. Dank Zusammenarbeit mit T-Mobile hat somit für mich Spotify ( noch) die Nase vorn.

MOG