Bauteile vom weißen iPhone verkauft

Rechtliches Nachspiel für whiteiphone4now.com

Lange hat Apple für die Beseitigung der Fertigungsprobleme mit dem weißen iPhone 4 gebraucht. Seit ein paar Wochen können Kunden, die das Warten nie aufgegeben haben, das Gerät jedoch erwerben. Im Vorfeld gab es zudem einen geschäftsinteressierten Teenager aus New York, der Teile des weißen Modells auf seiner Webseite anbot.

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Die Unterstützung für das illegale Projekt fand er bei einem Foxconn-Mitarbeiter, der ihn mit "Secondhand"-Bauteilen versorgte, damit sich der Online Store lohnte. Die Reaktion von Apple ließ nicht lange auf sich warten. PatentlyApple berichtet von einer Klage gegen Fei Lam und seine Eltern, die Apple nun einreichte, nachdem die Webseite bereits letztes Jahr vom Netz ging.

Seine "White iPhone 4 Conversion Kits" verletzen die Copyright-Bestimmungen von Apple, denn man habe niemanden damit beauftragt, Bauteile an andere zu verkaufen, heißt es. Es bleibt spannend wie der Fall entschieden wird und auf welche Strafen sich Lam und seine Eltern gefasst machen müssen.

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Tja, jetzt kann der Kleine seine wahren Business-Talente zeigen. Wenn er letztes Jahr den Service angeboten hat, ohne dabei zu bedenken, dass er einem der mächtigsten Kläger der Welt ans Bein pinkelt, hat er es sich nicht anders verdient.

Naja die Quelle der Bauteile ist zwar fragwürdig aber er hat sie ja nicht geklaut.
Und da es sich um gebrauchte Originalteile handelt, wo ist da dann ein copyright verletzt.

Und liebe Apple Firma eine einfache Abmahnung hätte es auch getan, als einem Jugendlichen das Leben zu versauen.

Das spricht nicht gerade für eine Firma die sich für umweltfreundlich und weltverbessernd darstellt.

es ist unwesentlich, ob neu oder gebraucht. die teile waren nie von apple authorisiert im handel erhältlich. ist wie wenn du einen film vor dem offiziellen start im kino im internet zum kauf anbietest.

Hrm? Der Kerl hat sich mit geklauter Ware - egal ob selbst geklaut oder von einem Bekannten bekommen - eine goldene Nase verdient. Iwo hab ich gelesen, dass der im sechsstelligen Bereich verdient hat. Die "gebrauchten Originalteile" hätten ja niemals das Werk verlassen dürfen. Davon muss auch ein Teenie ausgehen.

Es war von gebraucht teilen die Rede nicht von geklaut.
Ob der foxconmitarbeiter dafür autorisirt war ist eine andere Frage.
Sonst würde die Klage ja auch auf Helerrei lauten.

auch wenn er viel Geld damit verdient hat, so sind das doch für Apple nur Erdnüsse.

Für mich schädigt das den Ruf von Apple nur.

Wen davon die Bild Wind bekomm.
Sehe schon die Schlagzeile : Riesen Apfel erschlägt Schüler ;)

Solange das Verfahren nicht durch ist, wisst ihr doch gar nicht, wie die Teile wirklich beschafft worden sind. Ausserdem kann Apple niemanden "auf Hehlerei" verklagen, das macht der Staatsanwalt.
Und wieso um alles in der Welt hat Apple - nur weil sie "gut" sein müssen - weniger Eigentumsrechte als Gundula Ganznormal? Wenn jemand mit ihrem Eigentum Geld verdient, dürfen sie dagegen vorgehen. Ich verstehe die Aufregung nicht.

na ja das mit dem Eigentumsrecht ist schon richtig, aber hier geht es um die Verhältnismäßigkeit.
Apple hat ja den jungen man zur Unterlassung aufgefordert , und dies ist er ja nachgekommen.
Dann ein halbes Jahr später zu sagen, och den Verklagen wir jetzt mit unseren Spitzenanwälten
finde ich doch etwas übertrieben.

Wenn ich jemand mit ner Packung Erdnüsse von mir sehe, verklag ich den auch nicht!

Das hätte man anders handhaben können, in dem man sich außergerichtlich einigt, und das geht ohne gleich Klage einzureichen

Ich Apple ja nicht sein recht abstreiten, aber manchmal muss man halt auch 5 grade sein lassen.

Ich finde Apples Vorgehen korrekt. Jeder Apple-Verkäufer muss autorisiert sein - so sieht es Apples Firmenpolitik nun mal vor. Als Hersteller kann ich mir aussuchen, welche Vertriebskanäle ich nutzen möchte - das ist gutes Recht von jedem.
Wenn nun jemand nicht autorisiert Waren verkauft, so macht er sich strafbar. Vor allem, wenn er ein Produkt verkauft, das nicht den Fertigungs-Spezifikationen des Herstellers entspricht - somit ist es ein Plagiat.

Der Bub wurde zurecht abgemahnt und auch die Eltern, das sie über das Treiben ihres Sohnes im Bilde sein müssten, wissen sollten, dass das nicht legal ist und nichts dagegen unternommen haben.

Das ist ein irrtum. Eltern sind nicht für das handeln ihrer Kinder verantwortlich zumindest in Deutschland nicht , auch wenn manche Firmen dahingehend versuchen abzumahnen.

Ich finde es auch erschreckend das hier das recht einer Firma wichtiger genommen wird als eine soziale Verantwortung.

Aber daran merkt man mal wieder das in Deutschland der persönliche Besitz über allen steht.
Frei nach dem Motto

Klau eine Packung Erdnüsse und gehe in den Knast!
Schlag jemanden zusammen und du kannst morgen schon damit wieder Au dem Schulhof prahlen.

Versteht mich nicht falsch ich will sein handeln nicht unterstützen nur die Wal der Waffen finde ich falsch!
Das ist mit Kanonen auf Spatzen schießen!

Ich denke Apple will hiermit ein Exempel statuieren und mehr nicht. Sie wollen zeigen das sie auch kleineren Vergehen nachgehen und nicht nur großen.

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