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MacBook 12 Zoll im Test: Endlich wieder ein Mac für Nutzer, die wissen, was sie wollen

Apple hat sich über die Jahre einen Ruf als Firma gemacht, die Produkte für die Zukunft entwirft. Der allererste iMac war so ein Beispiel. Er kam ohne altbekannte Anschlüsse und führte USB ein. 2008 war das MacBook Air einer der ersten Computer, der ohne CD-Laufwerk kam. Mac-Life-Redakteur Sebastian Schack hat nun das neue MacBook, das (fast) komplett ohne Anschlüsse auskommt, getestet und hält es für Zukunft der Laptops.

Das neue MacBook ist in jeder Hinsicht anders. Das fällt schon beim ersten Blick auf. Denn erstmals seit dem schwarzen Plastik-MacBook gibt es wieder eine Möglichkeit der Farbauswahl bei Apples Laptops. Wenig überraschend bietet Apple die Optionen Silber, Gold und Space Grau an – analog zu iPhones und iPads. Silber ist dabei sicherlich die langweiligste Option, ähnelt das Gerät dann doch sehr den aktuellen MacBook-Air- und MacBook-Pro-Modellen.
 

Dünner und leichter als das Air

Mit dem neuen MacBook kommt Apple ein bisschen in Erklärungsnot in Sachen Namensgebung. Zuletzt war das MacBook das Standardmodell. Darüber gab es das MacBook Pro (schwerer, mehr Power), darunter gab es das MacBook Air (leichter, weniger Power). Jetzt ist das vom Namen her mittlere Modell nach ganz unten gerutscht (noch leichter, weniger Power). Aber sei’s drum. Mein Verdacht ist, dass entweder das neue MacBook das MacBook Air innerhalb von zwei Jahren ersetzen wird, oder dass Apple die Namen-Geräte-Zuordnung mit dem nächsten Update wieder in Ordnung bringen wird.
 
Die Abmessungen des neuen MacBooks sind der reine Wahnsinn. An der dicksten Stelle misst es gerade einmal 1,31 Zentimeter und bringt bei einer Standfläche von ca. 28 x 19,7 Zentimetern nur noch sagenhafte 920 Gramm auf die Waage. Zum Vergleich: Das erste iPad wog 730 Gramm, das aktuelle MacBook Air mit 11-Zoll-Bildschirm wiegt ungefähr 90 Gramm mehr als das MacBook.
 
Rein von den Äußerlichkeiten her enttäuscht das neue MacBook lediglich in einer einzigen Hinsicht: Das Apple-Logo auf der Rückseite des Deckels leuchtet nicht mehr. Genau wie bei iPhone und iPad prangt dort ein spiegelndes Logo.

Anschlüsse

Um ein MacBook so dünn zu konstruieren, musste Apple ein paar Kompromisse eingehen. Der markanteste Schritt in dieser Richtung ist sicherlich der Wegfall praktisch jeglicher Anschlüsse. Auf der linken Seite befindet sich noch ein USB-C-Anschluss, auf der rechten Seite eine 3,5-Millimeter-Buchse für Kopfhörer und Headsets. Damit ist das MacBook fast schon so etwas wie ein iOS-Gerät auf dem das „echte“ OS X läuft. Mit dem Unterschied, dass bei „echten“ iOS-Geräten statt der USB-C- eine Lightning-Buchse verbaut ist. Damit ist das neue MacBook so minimalistisch, wie es nur geht. Zumindest bis sich das kabellose Laden von Akkus auch bei Computern lohnt und durchsetzt.
 
 
Ich persönlich komme mit dem vermeintlichen Mangel an Anschlüssen sehr gut klar. Im Büro benötige ich lediglich einen Anschluss für ein externes Display. Externer Speicher befindet sich sowohl im Büro als auch daheim im Netzwerk und muss nicht direkt mit dem Mac verbunden werden. Auch sonstiges kabelgebundenes Zubehör nutze ich kaum. Lediglich um den Speicher meiner digitalen Spiegelreflexkamera auszulesen bräuchte ich noch einen weiteren Adapter. Inzwischen sind aber auch SD-Karten mit integriertem WLAN erschwinglich, sodass das vielleicht sogar die komfortablere Wahl wäre.
 
Einer Sache trauere ich aber doch ein wenig nach: MagSafe. Der Stromstecker meines MacBook Pro schnappt elegant fest und lässt sich genau so leicht mit einer Hand wieder lösen. Beim USB-C-Anschluss im MacBook benötigt man zwei Hände, um den Stecker wieder zu lösen. Anderswo hört man häufig das Argument, dass jetzt das MacBook auch wieder vom Tisch gerissen werden kann, wenn jemand über das Kabel stolpert. Ja, theoretisch mag das ein Argument sein. Der Akku des Geräts hält aber so lange durch, dass man es eigentlich nicht unterwegs, also in „Gefahrenzonen“ laden muss. Auch in dieser Hinsicht wird das MacBook ein Stück weit zum iOS-Gerät.
 
Nett ist, dass Apple zumindest die LED im MagSafe-Stecker, die darüber Auskunft gibt, ob der Mac korrekt angeschlossen ist und lädt, in anderer Form beibehalten: Das MacBook gibt ein (ebenfalls iOS-Geräte-ähnliches) Geräusch von sich, wenn es mit einer Stromquelle verbunden wird.
 

Tastatur

Gewöhnungsbedürftiger als die geringen Anschlussmöglichkeiten war für mich die Tastatur. Denn hier hat Apple ebenfalls alles getan, um Platz zu sparen. Die Tasten sind flacher als zuvor (dafür deutlich größer) und sie versinken beim Tippen dank des neuen Schmetterlings-Mechanismus kaum mehr im Gehäuse. Besonders wenn man verhältnismäßig schnell tippt (ich liege bei zirka 95 Wörtern pro Minute) hat man oft das Gefühl, eine Taste nicht hinreich getroffen zu haben, weil das Gerät einem so wenig Feedback gibt. Nach ungefähr einem Tag hatte ich mich aber daran gewöhnt und bin inzwischen soweit, dass ich herkömmliche Tasten, also beispielsweise die im MacBook Pro, unnatürlich finde und das Gefühl habe, dass man viel zu viel Kraft aufwenden muss, um sie zu betätigen.
 

Trackpad

Ebenfalls neu ist das Force Touch Trackpad. Unter der Glasoberfläche verbergen sich gleich zwei neue Technologien. Zum Einen ist das Trackpad jetzt nämlich druckempfindlich. Das heißt, der Mac registriert, wie stark man auf die Glasfläche drückt und kann entsprechend unterschiedliche Aktionen auslösen. Während ein leichtes berühren ein einfaches Klicken ist, könnte beispielsweise ein stärkeres Drücken einen Kontext-Klick auslösen. In QuickTime kann man durch stärkeres Drücken auf die Vorspultaste die Vorspulgeschwindigkeit erhöhen. Viele weitere Anwendungszwecke sind denkbar. Zum Beispiel das automatische Wählen eines breiteren Pinsels in Zeichenprogrammen, wenn man stärker auf das Trackpad drückt.
 
 
Darüber hinaus steckt eine Technologie namens Taptic Engine in dem Trackpad. Der Name „Taptic Engine“ viel zuerst im Zusammenhang mit der Apple Watch. Dort sorgt der Taptic-Motor für das leichte Vibrieren, oder besser: Klopfen, auf dem Handgelenk. Eine Abwandlung davon steckt nun auch im Trackpad und übernimmt dort eine Aufgabe, die auf den ersten Blick völlig irre erscheint: Sie lässt das Trackpad horizontal rütteln. Dieser Schritt verhilft Apple zu einem kleinen Zaubertrick. Die Glasfläche des Trackpads lässt sich nämlich nicht mehr herunterdrücken. Bei stärkerem Druck biegt sich das Material natürlich schon ein wenig, aber es lässt sich eben nicht mehr physikalisch Klicken wie zuvor.
 
Das spart wieder ein paar Millimeter. Da Menschen das Herunterdrücken des Trackpads aber offenbar mögen, simuliert Apple das Gefühl des Herunterdrückens der Glasfläche durch das seitwärtige Vibrieren. Dazu ertönt ein klassischer Klick-Klang aus einem Lautsprecher. Das mag ebenfalls irre erscheinen, stimmt aber: Wenn das MacBook ausgeschaltet ist, kann man auf dem Glasfläche herumdrücken so viel man will, man spürt und hört kein Klicken. Das alle ist aber nur faszinierend, wenn man es sich einmal klar vor Augen führt. In der Praxis merkt man davon praktisch nichts. Die ersten Paar Klicks mit dem Trackpad fühlen sich noch etwas ungewohnt an, nach ein paar Minuten fühlt sich aber alles so an, als wäre es nie anders gewesen.
 

Reicht die Leistung?

In dem neuen MacBook steckt in Core-M-Prozessor von Intel mit 1,1 GHz. (1,2 und 1,3 GHz optional). Dieser Prozessor ist in erster Linie darauf ausgelegt, effizient und kühl zu arbeiten. So kühl, dass das MacBook komplett ohne Lüfter auskommt. Es ist immer komplett leise.
 
Dafür ist er allerdings nicht besonders schnell. Sowohl gemessen am MacBook Pro als auch am MacBook Air. Mit Geekbench 3 konnten wir 2.532 Punkte im Single-Core- und 4.633 Punkte im Multi-Core-Modus erzielen. Das ist so in etwa auf dem Niveau eines MacBook Air von 2010.
 
Die Grafikleistung des Intel HD Graphics 5300 Chips liegt deutlich über dem Leistungsvermögen von „damals“. Das muss aber auch so sein, schließlich will ein 12-zölliges Retina-Display angetrieben werden. Allzu große Erwartungen an die Grafik-Performance in Programmen sollte man aber trotzdem nicht haben. Mit der Befeuerung des Displays mit Informationen ist der Grafik-Teil des Intel-Chips schon ganz gut beschäftigt. Bei meinen Tätigkeiten kam mir das MacBook allerdings nie träge vor. Ich arbeite aber natürlich auch vor allem mit Texten, surfe im Web und bearbeite gelegentlich ein paar Fotos in der neuen „Fotos“-App.
 

Phänomenal gute Akkulaufzeit

Bei der Akku-Laufzeit überzeugt Apple wieder und wie gewohnt auf ganzer Linie. Apple gibt hier neun Stunden bei drahtlosem Surfen und zehn Stunden bei der Wiedergabe von iTunes-Filmen an. Beide Werte konnten im Test um rund eine Stunde übertroffen werden. Das löst dann vielleicht auch das Problem der Menschen, die Angst haben, das andere Menschen über das angeschlossene USB-C-Kabel zur Stromversorgung stolpern und das Gerät vom Tisch reißen. Dieses MacBook wird sich für die meisten Menschen in Akku-Fragen wie ein iPad verhalten: Man benutzt es einfach nicht (oft) am Strom. In der Regel wird man es im Alltag über Nacht laden und tagsüber einfach ohne Stromzufuhr nutzen.
 

Fazit

Dieses MacBook ist ein Gerät, auf das man, ähnlich wie jetzt beim MacBook Air, einst zurückblicken und sagen wird: „So hat das damals angefangen.“ Es ist ein Gerät, das für einen Einstiegspreis von 1.449 Euro weit weniger Menschen befriedigen wird als es das 13 Zoll große MacBook Air für bereits 100 Euro weniger tut. Es ist ein MacBook für Avantgardisten, wie dereinst das erste MacBook Air. Wer diese Gerät kauft, weiß genau, was er tut und wird deshalb auch nicht enttäuscht werden.

Testergebnis
ProduktnameMacBook (12 Zoll und Retina Display)
HerstellerApple
Preisab 1.449 €
Webseitehttp://www.apple.com
Pro
  • Leicht
  • Retina-Display
  • Lange Akku-Laufzeit
Contra
  • Leistungsmäßig auf dem Stand von vor ein paar Jahren
Bewertung
1.7
gut
 

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Apple war und ist schon immer teuer gewesen, aber das der Preis bei diesem Model im Verhältnis zur Leistung gegenüber anderen Modellen im Hause Apple so sprunghaft steigen muss, erscheint mir nur zum Vorteil der Investoren von Apple, zumal man sich doch fragen muss wohin die Preisspirale noch steigen wird bei stark abnehmender Qualität?!!!
Nach den letzten Nachrichten könnte Apple auch nur "The Smartphone Company" heißen....

Das stimmt so nicht ganz. Wenn man sich entsprechend avantgardistische und gut ausgestattete Modelle von Dell und HP ansieht, liegen die im Preis ähnlich. Wenn sie mal um mehrere hundert Euro darunter liegen, dann haben sie das nur mit dem Einsatz von Plastik erreicht.

Allerdings geben gerade diese Konkurrenzmodelle eine Entwicklung vor, die Apple zu verschlafen scheint: Die Bildschirmränder werden immer dünner (z.B. Dell XPS 13, Artikel hier auf ML). Egal, ob Laptop, iMac oder externer Monitor: Ich wünsche mir von Apple nicht nur immer dünnere Modelle, sondern endlich auch zeitgemäss schmale Bildschirmränder.

Ich bin ein recht zufriedener Nutzer von diversen Apple-Produkten (iMac, macbook air, iPhone und iPad) und habe als altgedienter (und manchmal leidgeprüfter) Windows-Entwickler insbesondere die Abstimmung der Geräte untereinander und die relative Wartungsfreiheit privat wirklich zu schätzen gelernt.
Die Innovation hinter dem neuen macbook will sich mir hingegen nicht wirklich erschließen... Gut, für die Jungs aus Cupertino wird das Teil dank des religiös motivierten Teils der Apfel-Jünger wahrscheinlich wieder zu einer wirtschaftlichen Innovation werden, aber der pragmatischere Rest der Gemeinde wird diesmal eher alte Knochen in den Klingelbeutel werfen.

Der ersten Magie des Apple-Events entronnen sehen wir zwar nach wie vor ein edel anmutendes und gut verarbeitetes Gerät mit wie üblich im Preis inbegriffenem Neidfaktor vor uns, müssen uns dann aber schnell eingestehen, das dieses "schneidigste, dünnste und leichteste Gold-Antlitz aller Zeiten" zu Zeiten eines Steve Jobs ohne weitere Beachtung auf dem Kopf des erstbesten Apple-Ingenieurs zerschellt wäre. Zwar war auch ein Herr Jobs bestimmt kein Verfechter von allzu ernst gemeinten Non-Profit Ideen, aber er kannte eindeutig den Unterschied zwischen technischem Schnickschnack und echten zukunftsweisenden Ideen. Das macbook hingegen ist - man muss es leider sagen - typischer Schnickschnack ala Samsung zwischen 2005 und 2010.

Warum ich das so sehe?

alles wurde dem unnötigen Zwang "noch leichter, dünner und glänzender" untergeordnet. Leider auch wirklich relevantes wie Prozessorgeschwindigkeit, Grafikleistung und Displaygröße. So kann das neue macbook sich in diesen 3 Bereichen noch nicht einmal gegen das macbook air in Standardkonfiguration von 2013 behaupten. Zwar wurde ein Retina-Display mit sehr guter Auflösung und Farbbrillanz verbaut, aber für viel mehr als Surfen und einfache Büroarbeiten fehlt einfach die Power. Statt also endlich ein air mit Retina zu bauen oder einen echten Nachfolger der air-Reihe zu präsentieren gibt es nun ein drittes Produkt, das irgendwie nirgendwo hinpasst und an Apples Kreuz und Quer Produktpalette der späten 80er und frühen 90er Jahre erinnert, mit der man damals ebenso verzweifelt wie vergeblich versuchte, verlorenen Boden zurückzugewinnen, bevor sie - seine erste Aktion, nachdem er 98 wieder CEO bei Apple war - von S. Jobs radikal gekürzt und fokussiert wurde.

ein "all in one" Anschluss, der wirklich "one" ist, nämlich einzig und allein. Zukunftsweisend? Mag sein, aber dann doch bitte mindestens 2 davon, so das wenigstens parallel geladen und ein externer Bildschirm angeschlossen werden kann. Jaja, ich weiß, es gibt einen ganz tollen "billigen" Adapter für nur 89€, aber noch nicht mal der liegt dem Gerät bei.

ein ganz toller neuer Akku, der bis zu 9 Stunden am Stück schafft und für den man extra eine neue Mehrschicht-Technologie entworfen hat. Der Prozessor ist dann auch noch viel sparsamer als die Intel i-Prozessoren. Er verbraucht so wenig Strom, das er nicht mal gekühlt werden muss... Aber Moment... was steht noch beim macbook air? Bis zu 12 Stunden Laufzeit? Wie jetzt, trotz coolem Prozessor und noch coolerem Akku weniger Akkuleistung als beim Vorgänger? Tja, wie gewonnen so zerronnen: Dank Retina mit sehr hoher Auflösung (2304x1440 gegen 1440x900 aus dem air) geht der ganze schöne Strom sofort wieder flöten. Mag ein Retina am großen iMac noch Sinn machen oder zumindest in Staunen versetzen: Bei so wenig Grafikpower reicht es dann höchstens für hochauflösende Bilder, einfache Büroarbeiten, und ein wenig 4k Videogenuss. Und der berechenbare Unterschied ist hierbei deutlich größer als der sichtbare. Beim normalen Arbeiten sieht z.B. ein iMac Retina und ein Thunderbolt-Display verdammt gleich aus. Erst bei sehr detailreichen Grafiken oder extremen Vergrößerungen sieht man Unterschiede. Weiß ich aus erster Hand, denn ich sitze gerade vor diesen 2 Bildschirmen. Beim macbook ist der Unterschied etwas größer, weil man wegen dem kleinen Display näher dran ist, aber allzu große Ahs wird man hier auch nicht von sich geben wollen.

Einzig die neue Tastatur und die neuen Techniken beim Touchpad (leichter und stärker drücken bewirkt unterschiedliche Aktionen) kann man als Innovationen werten. Ob sie sich durchsetzen werden und da draußen wirklich ankommen, bleibt abzuwarten.

Was hätte man sich statt dessen erhofft? Steve Jobs hat mal sinngemäß gesagt, das es ihm scheißegal ist, was die Kunden wollen, weil diese selbst nicht wissen, was sie wirklich brauchen, bis es ihnen jemand gibt. Er war halt nicht "Americas Darling“ und wollte das auch nie sein. Nein, ihm gefiel es eher ein ebenso kreatives wie cooles Arschloch sein, das auf alle Regeln pfeift und wirklich neues schafft. Oder von mir aus auch Ideen zusammenklaut und auf einzigartige Weise marktreif macht, wenn dann nur das Ergebnis stimmt. Wie auch immer: Man kann sagen, das dabei absolut revolutionäre und einzigartige Produkte herausgekommen sind.

Nun, Arschlöcher gibt es sicherlich auch heute noch bei Apple, aber ob sie auch cool und kreativ sein können? Das werden sie mir erst noch beweisen müssen - bitte also keine Yuppie-Watches und "dünnsten Goldbooks aller Zeiten" mehr. Wäre ein guter Anfang.

Zukunft WLAN?

Bei meiner letzten reise war ich in drei hotels:
Im ersten ging WLAN mit meinem iPad gut.
Im zweiten ging es überhaupt nicht. Nach einigen ein-aus-schalten von WLAN und mehrfachem löschen der unvollständigen verbindung ("bekannte netze") gab ich auf; der wirt sage, das problem hätten nur seine gäste mit Apple-iP*-geräten.
Und im dritten war die verbindung alle 5 bis 15 minuten weg und kam meißt wieder, wenn ich WLAN aus- und dann wieder eingeschalten habe.

Und zuhause? Da findet mein Mac bis zu 12 WLAN-netze, da brauch' ich gar kein eigenes einrichten — aber mein 1G-Ethernet funktioniert total zuverlässig :-)

Und "Neuland" ist WLAN nun auch nicht mehr ;-)

Zukunft "ein USB"?

Ich möchte meine vier externen Firewire-festplatten aber nicht wegwerfen — die haben geld gekostet und funktioneren gut.

Ein bekannter hält vorträge. Video-projektoren sind immer vorhanden: mit VGA, DVI und ab und zu HDMI. Also müsste er drei adapter zu je 89 Euro kaufen und immer alle drei dabei haben. Das soll die zukunft sein?

Und zuhause hat er an seinem MacBookPro mehrere Firewire-geräte, 1G-Ethernet, einen externen monitor und eine Maus stecken. Ab und zu kommen noch iPhone oder iPad dazu …

Es mag ja sein, dass manche leute mit einem USB-anschluss auskommen — er nicht und ich auch nicht.

Mögen unsere MacBookPros noch lange leben …