Libratone Diva im Test: Soundbar mit AirPlay aus Dänemark

Der dänische Lautsprecher-Spezialist zeichnet sich schon lange durch erstklassigen Klang bei extravagantem Design aus. Die Soundbar „Diva“ bleibt seinem bisherigem Design treu und weiß zu überzeugen. Dafür klingt die Diva ein wenig flach und nüchtern, wenn gleich sie sich flexibel zeigt und per App schnell an die eigenen Vorlieben anpassen lässt. 

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Die Dänen haben bereits mit Produkten wie dem Loop oder dem Zipp begeistert. Nun also der endgültige Griff nach der Vorherrschaft in den Wohnzimmern: Eine eigene Soundbar, nicht nur aber auch für den Fernseher. Das ist auch einer der großen Pluspunkte der Diva gegenüber vielen Konkurrenten: Sie sorgt eben nicht nur als Soundbar für guten Klang bei Filmen und Serie, sondern ist zusätzlich noch ein kabelfreies Musiksystem. Ja, das können andere auch. Spätestens aber wenn man in Betracht zieht, dass man die Diva auch per AirPlay ansprechen kann, findet man nicht mehr wirklich viele Konkurrenzprodukte.

Ein echter Hingucker

Libratone-Produkte machen durch ihre Filzbezüge in knalligen Farben auf sich aufmerksam. Die Diva macht da keine Ausnahme. So hüsch die Farben auch gelungen sind, man sollte sich schon gründlich überlegen, ob man sich das zirka 100 x 16 x 10 Zentimeter große Gerät in Knallrot unter den Fernseher schrauben möchte. Auch bei der Diva sind die Filzbezüge natürlich einzeln zu erwerben und einfach austauschbar. Wem eine Farbe auf die Dauer zu langweilig ist, der kann für 79 Euro weitere Farben bei Libratone beziehen.

Verbindung

Den Fernseher schließt man am Besten per optischem Audiokabel an, klar. Abseits davon bietet die Diva eine Vielzahl von Verbindugnsmöglichkeiten. Bluetooth 4.0 (mit apt-X-Unterstützung) funktioniert ebenso einfach wie die bereits angesprochene Verbindung via AirPlay. Darüber hinaus ist die Soundbar auch DLNA-fähig. Einen kleinen Bonus haben Android-Nutzer: Die können die Diva nämlich direkt via NFC mit ihrem Smartphone koppeln.

Klang

Im Auslieferungszustand funktioniert die Diva direkt perfekt für Filme. Der Klang ist klar, Bässe sind spürbar und man vermisst eine Surround-Sound-Anlage maximal bei für solche Systeme gemachten Filmszenen, wie einem Helikopter der akustisch um einen herum fliegt. In Sachen Musik klingt die Diva ein wenig flach und nüchtern. Am Soundprofil lässt sich allerdings per App schrauben, so dass man das 799 Euro teure Geräte schnell an die eigenen Vorlieben anpassen kann. 

Testergebnis
ProduktnameDiva
HerstellerLibratone
Preis799 €
Webseitehttp://www.libratone.com
Pro
  • Überzeugender Klang
  • AirPlay-Unterstützung
Contra
  • Erfordert etwas Feintung, bevor sie wirklich zum Allrounder wird
Bewertung
1.4
sehr gut
 

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Die Diva ist nicht die erste Soundbar von Libratone. Der Vorläufer war die "Lounge". Damals für stolze 1200€ im Angebot. Ich hatte zugeschlagen, als sie für 899€ zu bekommen war. Bin sehr zufrieden. Sehr ansprechender Raumklang.. Das können die Dänen. Für Leute, die es kräftig mögen, sind beide allerdings nicht die richtige Wahl. Die Bässe sind auch bei der Lounge das Problem. Mir fehlen sie allerdings nur bei klassischen Orchesterkonzerten ein wenig.

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