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Hardware-Kurztests: TwistGrip, PowerCore Slim 5000 und mehr

Jeden Monat stellen wir Ihnen neues Zubehör rund um das iPhone, das iPad und den Mac vor. Diesen Monat haben wir unter anderem im Test: den cleveren Stativadapter für Smartphone-Fotografen TwistGrip von Manfrotto, das Schlüsselfinder-System mit iPhone-Anbindung Tile Mate und Slim, sowie ein vermeintliches Kopfhörer-Schnäppchen in Form der Smart Bluetooth Earphones von Cosmeticost. Diese und weitere Produkte haben wir für Sie in Augenschein genommen.

TwistGrip

Stativadapter: Gemessen an der Größe des Sensors und der Optik vermag die Kamera eines iPhone wirklich Großartiges zu leisten. Mit einem Stativ gelingen dabei noch bessere Fotos, verhindert dessen Verwendung doch effektiv das Verwackeln einer Aufnahme. Der TwistGrip ist ein auf Taschenmaße klappbarer, stabiler und hochwertiger Stativadapter mit Standardgewinde, der zudem einen Zubehörschuh etwa für LED-Leuchten mitbringt. Der Adapter lässt sich dabei in der Größe an das eigene iPhone anpassen und ist mit einer das Gerät vor Kratzern schützenden Gummierung ausgekleidet.

Wertung für TwistGrip

Hersteller: Manfrotto
Preis: 49,90 Euro
Web: www.manfrotto.de
Pro: platzsparend unterzubringen, Zubehörschuh
Contra: stabil, aber auch schwer
Note: 1,6
Fazit: Kompakt und stabil: Dieser hochwertige Adapter sorgt für bessere Fotos mit dem iPhone.

PowerCore Slim 5000

Powerbank: Ist der Akku wieder einmal leer, helfen Powerbanks aus. Als Notstromreserve gibt es sie in allerlei Formen, Farben und Kapazitäten – sogar als pinkes Einhorn! Sachlich schlicht kommt die „PowerCore Slim 5000“ von Anker daher: In Form eines Flachmanns lässt sich der Reserveakku direkt an das iPhone geschmiegt in der Hand nutzen, die gummierte Rückseite verhindert dabei Kratzer am Smartphone. Mit einer Kapazität von 5000 mAh lässt sich ein iPhone 7 fast zweimal komplett aufladen, drei LEDs signalisieren den Ladezustand der Powerbank. Die PowerCore Slim selbst lädt in rund drei Stunden.

Wertung für PowerCore Slim 5000

PowerCore Slim 5000 ist tatsächlich relativ schlank und dabei trotzdem kraftvoll.
PowerCore Slim 5000 ist tatsächlich relativ schlank und dabei trotzdem kraftvoll. (Bild: Anker)

Hersteller: Anker
Preis: 21,99 Euro
Web: de.anker.com
Pro: schlanke Form, hohe Kapazität, gummiert
Contra: kein Lightning-Kabel im Lieferumfang
Note: 1,6
Fazit: Der praktische Flachmann unter den Powerbanks.

AluCharge

Ladegerät: Just Mobile bietet Apple-Zubehör „designed in Berlin“. Dabei setzt das Unternehmen auf minimalistisches Design, der erklärte Lieblingswerkstoff ist Aluminium. Entsprechend gut ergänzt sich das Zubehör mit den meisten Apple-Produkten. Das Ladegerät AluCharge bietet vier USB-Ports mit einem maximalen Ladestrom von jeweils 2,4 Ampere und meistert so selbst die Paradedisziplin „iPad genauso schnell laden wie mit dem Original-Netzteil von Apple“ mit Bravour. Das Gerät im Alu-Gehäuse ist dank optimierter Platine nur 1,8 Zentimeter dick und ermittelt den benötigten Ladestrom automatisch.

Wertung für AluCharge

Klein aber oho, der AluCharge.
Klein aber oho, der AluCharge. (Bild: Just Mobile)

Hersteller: Just Mobile
Preis: 59,95 Euro
Web: www.just-mobile.eu
Pro: vier USB-Buchsen, dünn, schlichtes Design, Gravur-Option
Contra: Wärmeentwicklung beim Laden
Note: 1,4
Fazit: Hochwertiges Ladegerät im schlichten Design.

Tile Mate und Slim

Schlüsselfinder: Kennen Sie noch die Schlüsselanhänger, die auf ein Klatschen oder Pfeifen reagieren? Die Tile-Plaketten treten deren Nachfolge an. Via Bluetooth mit dem iPhone gekoppelt, kann man von dort jederzeit eine Suche starten. Ist das Gerät nicht in Bluetooth-Reichweite, wird in der App die letzte bekannte Position angezeigt, in der Plakette und iPhone eine Verbindung hatten. Mit Freunden lässt sich das Suchnetz engmaschiger weben. Einzig die nicht austauschbare, nur ein Jahr währende Batterie stört, degradiert sie doch eine an sich gute Idee zum Einwegprodukt.

Wertung für Tile Mate und Slim

Schlüsselfinder-System Tile Mate und Slim
Schlüsselfinder-System Tile Mate und Slim (Bild: Tile)

Hersteller: Tile
Preis: 26,99 Euro
Web: www.thetileapp.com
Pro: kompakt, funktional, zwei Größen
Contra: Einwegprodukt, keine Suche via Browser
Note: 2,6
Fazit: Praktischer Schlüsselfinder, leider mit Einwegbatterie.

P3 Series 2

Kopfhörer: Der britische Audio-Spezialist Bowers & Wilkins hat uns schon mit der ersten Generation der P3 überzeugt vor etwa vier Jahren überzeugt. Die Neuauflage „P3 Series 2 “ist für rund 50 Euro weniger zu haben, macht aber auch klar, das „neu“ nicht unbedingt immer mit „besser“ gleichzusetzen ist. Für 150 Euro ist der Kopfhörer, der dank dem Einsatz von Leder an den Ohr- und Kopf-Polstern jetzt noch ästhetischer daher kommt, ein wirklicher Genuss. Das alte Modell, das immer noch erhältlich ist, bietet im direkten Vergleich jedoch den spürbar besseren Sound, was vor allem an der neuen Bass-Konfiguration liegt.

Wertung für P3 Series 2

P3 Series 2 überzeugen im Klang
P3 Series 2 überzeugen im Klang (Bild: Bowers and Wilkins)

Hersteller: Bowers & Wilkins
Preis: 149,99 Euro
Web: bowers-wilkins.de
Pro: guter Sitz, überzeugender Klang, Preis gesenkt
Contra: leider keine klangliche Verbesserung
Note: 2,2
Fazit: Ein Top-Kopfhörer mit einem noch besseren Vorgänger.

Smart Bluetooth Earphones

Mit dem iPhone 7 ist der analoge Kopfhöreranschluss verschwunden und wird wohl auch nicht wiederkommen. Wer Musik hören oder ein Headset nutzen will, muss entweder Kopfhörer mit Anschluss-seitigem Lightning-Stecker verwenden, einen Adapter bemühen oder zu Bluetooth-Modellen greifen. Letztere sind bereits ab 30 Euro zu haben. Besonders fleißig wurde in sozialen Netzwerken zuletzt für die „Smart Bluetooth Earphones“ von Bellboy geworben. Wir haben diese bestellt und wurden drei Wochen später per Einwurf-Einschreiben aus Hong Kong beliefert. Gut verpackt in einem Luftpolsterumschlag haben uns die auf den ersten und auch zweiten Blick an die EarPods von Apple erinnernden Bellboy-In-Ears umgerechnet rund 33 Euro gekostet.

Unschön: Bereits auf den ersten Blick fallen Klebereste an den Ohrstücken ins Auge, die Micro-USB-Ladebuchse ist schwergängig. Das Pairing mit einem iPhone hingegen verläuft problemlos. Der Klang aber, das wichtigste Kaufkriterium eines Kopfhörers, ist bestenfalls mäßig: Nach dem Probehören einer Suite aus sowohl klassischer als auch Pop-, Rock- und Dance-Musik lässt sich der Sound am besten mit einem „muffig“ umschreiben.

Wertung für Smart Bluetooth Earphones

Smart Bluetooth Earphones von Cosmeticost
Smart Bluetooth Earphones von Cosmeticost (Bild: Stefan Molz)

Hersteller: Cosmeticost
Preis: 29 US-Dollar plus Versand
Web: www.bellboy.me
Pro: schnelle Lieferung
Contra: mäßiger Klang, Verarbeitung, Akkulaufzeit
Note: 4,0
Fazit: Unsauber verarbeitete Bluetooth-In-Ears mit mäßigem Klang.

Crusher Wireless

Möchte man sich einen ersten Eindruck vom Prinzip der Crusher-Kopfhörer machen, hält man sie am besten zunächst einmal locker in der Hand, um ihre Wirkung quasi zu ertasten: Besonders beim lauten Abspielen basslastiger Musik scheinen die neuen Skullcandy-Bluetooth-Hörer in Over-Ear-Bauweise ein Eigenleben zu entwickeln – fast zappeln sie haptisch fühlbar in den Händen.

Tatsächlich: In Sachen Basswiedergabe stellen die „Crusher Wireless“ wohl die derzeitige Referenz in Sachen Kopfhörergestaltung dar. Zumal dieser Bass regelbar ist: Unter der linken Ohrmuschel befindet sich ein stufenloser Schieber, der je nach Geschmack und Musikrichtung das optimale Ergebnis unterstützt. Dabei glänzt der Over-Ear nicht einmal nur bei naheliegenden Hip-Hop- und Dance-Titeln: Auch klassische und Filmmusik profitiert von seinem erstaunlichen Fundament, das auch die Mitten und Höhen nicht etwa verschluckt – sehr feinfühlige Justierung vorausgesetzt.

Der Tragekomfort ist ebenfalls erstklassig. Durch den verwendeten Formgedächtnispolymer-Kunststoff schmiegen sich die sehr eng aufliegenden Polster nicht nur optimal an, sondern bleiben auch weitestgehend in ihrer individuellen Form.

Wertung für Crusher Wireless

Crusher Wireless – kabellose Kopfhörer
Crusher Wireless – kabellose Kopfhörer (Bild: Skullcandy)

Hersteller: Skullcandy
Preis: 149,99 Euro
Web: www. skullcandy.de
Pro: sehr satte regelbare Basswiedergabe, sehr guter Sitz, lange Akkulaufzeit
Contra: Bass schnell über-ambitioniert
Note: 1,4
Fazit: Sehr beeindruckend für Liebhaber basslastiger Musik.

iXpand

Flash-Drive: Das iPhone ist längst zum handlichen Ideenwerkzeug für Fotografen und Videofilmer mutiert. Besonders hochauflösendem Bildmaterial geht da schnell der Speicherplatz aus. Eine Lösung ist das „iXpand Flash Drive“ von Sandisk, das mit seinem Zusatzspeicher von 16, 32, 64 oder 128 GB „Luft“ verschafft und dazu am Lightning-Port Platz findet. Die automatische Installation der passenden iOS-App versagte, „iXpand Drive“ fand sich jedoch im App Store. Die Gegenseite des sicher sitzenden Sticks enthält einen USB-3-Anschluss für die schnelle Übertragung von Daten an den Mac oder Windows-PC.

Wertung für iXpand

iXpand erweitert den Speicher auf iPhone und iPad
iXpand erweitert den Speicher auf iPhone und iPad (Bild: Sandisk)

Hersteller: Sandisk
Preis: 40 bis 109 Euro
Web: www.sandisk.de
Pro: einfache Handhabung
Contra: automatische Softwareinstallation versagt
Note: 2,4
Fazit: Sandisk bietet einen soliden Speicher für iPhone und iPad an, dessen App eleganter sein könnte.

GuardPeanut

Diebstahlschutz: Das ist mal ein clevere Idee: Einmal angebracht, meldet der „GuardPeanut“ jegliche Bewegung an einem Objekt per Push-Mitteilung ans iPhone. Dabei ist das kleine Gadget nicht größer als ein Schlüsselanhänger – und findet zum Beispiel dort Platz. Doch das Bluetooth-Smart-Gerät dient sich noch für andere Einsätze an: Wie wäre es etwa mit einem Bewegungssensor für die Terrassentür, die Katzenklappe oder den Spind im Fitnesscenter? In der dazugehörigen App legen Sie den gewünschten Alarm-Klang und die Sensibilität fest, die Bewegungsdaten wandern auf Wunsch in die Hersteller-Cloud.

Wertung für GuardPeanut

GuardPeanut Bewegungsmelder
GuardPeanut Bewegungsmelder (Bild: Sen.se)

Hersteller: Sen.se
Preis: 29 Euro
Web: www.sen.se
Pro: clevere Idee, gute Software, fairer Preis
Note: 1,0
Fazit: Eine clevere Idee, die nicht umsonst für die „Innovation Awards“ der diesjährigen CES nominiert wurde.

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