[Sponsored Post] Workshop: Die eigene Cloud mit Western Digital (Teil 6)

WD My Cloud Mirror: Wichtige Daten schützen via Backup

Auf den Laufwerken der WD My Cloud Mirror lagern unsere Daten. Über App-Verbindungen mit Mac und iPhone werden Bilder und Daten automatisch kopiert. Zusätzlich schreibt Time Machine Datensicherungen und liegen auch noch zentral für alle vernetzten Anwender und das Home-Entertainment Filme und Musik auf den Netzwerkfestplatten. Höchste Zeit also, sich um ein Backup unseres privaten Datensilos zu kümmern.  

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Vier Terabyte speichert unsere WD My Cloud Mirror auf zwei Laufwerken, die als Raid-1 konfiguriert für doppelte Ausfallsicherheit sorgen. Denn der My-Cloud-Speicher kopiert Daten automatisch auf beide Platten. Technisch bedingt verlangsamt sich der Schreibvorgang von Daten unmerklich, dafür steigt die Ausfallsicherheit. Persönlich bin ich niemand, der gerne Ängste schürt, was alles passieren kann. Was soll schon passieren? Die Daten liegen auf der WD My Cloud Mirror relativ sicher. Dennoch gibt es gleich mehrere Möglichkeiten, mit denen Du Dein Personal-Cloud-Datensilo zusätzlich absichern kannst.

Diebstahlsicherung 

Bevor wir uns um Datensicherung kümmern, widmen wir uns der Diebstahlsicherung. Aus einem einfachen Grund: wenn der Datenspeicher nicht wegkommt, dann bleiben die Daten an Ort und Stelle. Das Gehäuse der WD My Cloud Mirror hat eine Aufnahme für ein übliches Kensington-Lock. Das ist ein Stahlseil, mit dem das Gerät angekettet werden kann. Diese Art der Sicherung bieten einen homöopathischen Schutz vor Diebstahl. Einen Einbrecher, der zuvor Fenster, Türen und Tore überwunden hat, hält ein Stahlseil nicht wirklich auf – außer ihm fehlen fünf Sekunden. Sicherer ist zum Beispiel ein abschließbarer Serverschrank, der in Neubauten durchaus bereits zum Standard im Hauswirtschaftsraum gehört.

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Datensicherung auf USB-Festplatte 

Mit einer WD My Cloud Mirror kannst Du Sicherungen von und zu einem USB-Gerät ausführen. Dafür besitzt das Speichersystem einen USB-Anschluss am Gerät. Unser 4-TB-Testgerät müsste je nach tatsächlicher Belegung auf eine 2-TB-USB-Platte oder größer gesichert werden. Im Admin-Browser – also nach lokaler Anmeldung als Admin-Nutzer am NAS – werden im Bereich Sicherungen sogenannte USB-Sicherungen in Auftrag gegeben. Der Kopiervorgang ist zwar dank USB-3 schnell, da aber viele Daten kopiert werden doch nicht so schnell wie man meinen könnte. 

Remotesicherung 

Die zweite Möglichkeit der Datensicherung vom WD My Cloud Mirror ist die Remotesicherung, für die sich Vertrieb und Ingenieure bei Western Digital gemeinsam begeistern können. Denn das My-Cloud-Gerät kann sich mit einem weiteren My-Cloud-Gerät verbinden – auch über Internet. Bei einer konfigurierten Verbindung kopiert sich ein NAS auf ein anderes. Vorhandene Freigaben und Daten von diesem System werden zu den bereits vorhandenen Daten auf das Zielsystem kopiert. Das zweite WD My Cloud Mirror kann auch In-House im selben Netzwerk stehen. Dann dürfte der Kopiervorgang schneller abgeschlossen sein. Ansonsten begrenzt der mögliche Upload am Internetanschluß die Übertragung der Daten. 

WD My Cloud Mirror: Cloud-Sicherung 

Mit einer Cloud-Sicherung erstellst Du eine Remotesicherung bei einem Dienstleister, der Dir seinen Cloud-Speicher anbietet. Bei der WD My Cloud Mirror sind die Anbieter ElephantDrive und Amazon S3 vorinstalliert. Amazon S3 beziehungsweise Amazon Glacier ist ein äußerst kostengünstiger Cloud-Speicherservice für die langfristige Sicherung und Archivierung von Daten. Die Speicherung kostet pro Gigabyte und Monat je nach Speicherort bei Amazon zwischen 0,007 US-Dollar in Irland oder 0,012 US-Dollar in Frankfurt, wenn man damit leben kann, dass Amazon die eingelagerten Daten erst nach frühestens fünf Stunden auf seinen Servern freigibt. Wer schneller an seine Daten will zahlt mehr. Zudem sind die Abrufanforderungen für einzelne Dateien extra zu zahlen – immer in Schritten zu 1000 Stück, was sich summiert, wenn etwa die Musik-Bibliothek aus mehr als 15000 Songs besteht. Im Beispiel kosten 130 GB Musik rund 1,56 US-Dollar pro Monat, wenn Du die Daten bei Amazon in Frankfurt einlagerst – in Irland die Hälfte. Bei einer Wiederherstellung kommen im Anwendungsbeispiel noch einmal 0,45 US-Dollar hinzu. 
Als Alternative bietet Western Digital den Anbieter ElephantDrive an. Dort kosten 1 Terabyte 9,95 US-Dollar pro Monat. Jedes weitere Terabyte kostet ebenfalls 9,95 US-Dollar pro Monat. ElephantDrive wirbt mit Verschlüsselung und einfacher Wiederherstellung sowie einer engen Integration in das My-Cloud-System. 

Fazit zum Backup

Die Kostensituation ist beim Cloud-Backup nicht direkt ersichtlich. Daher dürften die meisten Privatanwender am besten fahren, wenn die Daten bei Gelegenheit zusätzlich auf eine externe Festplatte kopiert werden. Das führt zur doppelten Sicherungsstufe der beiden Laufwerke im WD My Cloud Mirror noch eine weitere Sicherheitsstufe ein. Im nächsten Artikel schauen wir uns wieder „lustigere“ Sachen an, wenn wir WD My Cloud Mirror einrichten als Smart-Home-Entertainment-Zentrale. 

My Cloud: Die Cloud für die eigenen vier Wände

Weiterführende Informationen zu Western Digitals Cloud-Lösung für die eigenen vier Wände finden sie direkt unter www.mycloud.com.

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Also ganz ehrlich, WD mag ja ganz gute Platten bauen, aber diese my cloud dinger sind der aller letzte schrott. jedes nas von synology, und mag es noch so klein sein ist um welten besser. eine frechheit soetwas auf den markt zu schmeißen. einfach nur peinlich

Synology NAS sind viel besser.

Warum?

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