Tipps & Praxis

Flugzeuge tracken mit Zephy

Behalte den Luftraum über dir im Blick und verfolge Flugrouten mit deinem eigenen kostenlosen Radar-Tracker in Echtzeit.

Von   Uhr

Eckdaten

Es dauert: 5 Minuten

Du lernst: Flugzeuge mit deinem iPhone entdecken und verfolgen

Du benötigst: Zephy (kostenlos, getzephy.com), iOS 13 oder neuer

Wenn es darum geht, den Himmel zu beobachten und Flugzeuge zu identifizieren, greifen viele zu Flightradar24. Mit Zephy gibt es jedoch eine neue App, die einen besonders intuitiven Ansatz bietet, um Flugzeuge, Hubschrauber und andere Fluggeräte direkt von zu Hause aus zu verfolgen. Statt auf eine detaillierte Karte zu setzen, funktioniert Zephy wie eine Radaranzeige. Und anders als bei Flightradar24 geht es nicht darum, beliebige Orte weltweit zu durchsuchen, sondern schnell zu sehen, was sich direkt über dir befindet.

Zephy liefert nützliche Details zu Flugzeugen in deiner Nähe, einschließlich hochauflösender Fotos genau der Maschine, die du ausgewählt hast.
Zephy liefert nützliche Details zu Flugzeugen in deiner Nähe, einschließlich hochauflösender Fotos genau der Maschine, die du ausgewählt hast. (Bild: Screenshot)

Schnelle und spielerische Fluginfos

Zephy nutzt das Gyroskop deines iPhones. Bewegst du dein Smartphone, dreht sich auch das Radar der App entsprechend. Flugzeuge im Sichtfeld werden automatisch erkannt, ohne dass du etwas tun musst. Tippst du ein Objekt an, erhältst du zusätzliche Informationen.

Die Liste der Flugobjekte aktualisiert sich automatisch, sobald Maschinen ins Sichtfeld kommen oder es verlassen. Wenn du dein Gerät nicht bewegen möchtest, kannst du das Radar auch einfach mit dem Finger drehen.

Das macht Zephy schnell, unterhaltsam und besonders einfach zu bedienen. Besonders praktisch: Die App ist komplett kostenlos und kommt ohne Werbung oder Einschränkungen. Einfach starten und loslegen.

Workshop: So verfolgst du Flugzeuge

Schritt 1

(Bild: Screenshot)

Öffne Zephy, um eine Radaransicht aller Flugzeuge im Umkreis von 20 Kilometern zu sehen. Drehst du dein Gerät, dreht sich auch das Radar mit. Alle Flugzeuge im Sichtfeld werden unter „Aircraft in view“ mit Details angezeigt.

Schritt 2

(Bild: Screenshot)

Tippe auf einen gelben Radarpunkt, um weitere Informationen wie Start- und Zielort, Entfernung zu deinem Standort, Geschwindigkeit und Flughöhe zu sehen. Ein Pfeil ähnlich wie beim AirTag zeigt zudem die Position relativ zu dir an.

Schritt 3

(Bild: Screenshot)

Tippe auf den Namen des Flugzeugs, um weitere Details zu sehen, etwa Bezeichnung und Modellnummer, den ICAO-Code, die Gewichtsklasse sowie – falls verfügbar – Fotos. Über das „(i)“ öffnest du ein Glossar mit Begriffserklärungen.

Schritt 4

(Bild: Screenshot)

Auf der Detailseite findest du weitere Daten. Tippe auf den Abflug- oder Ankunftsort, um Standort und Höhe des Flughafens zu sehen. Wähle die Distanzangabe, um Details zu Geschwindigkeit, Flughöhe und mehr aufzurufen.

Schritt 5

(Bild: Screenshot)

Tippe unten links auf das Filter-Symbol. Hier passt du den Sichtbereich des Radars an und legst fest, in welcher Höhe und Entfernung Zephy nach Flugobjekten sucht. Du kannst sowohl Flugzeuge als auch Bodenfahrzeuge einbeziehen.

Schritt 6

(Bild: Screenshot)

Für die Einstellungen tippst du unten rechts auf das Zahnrad-Symbol. Hier kannst du Maßeinheiten ändern, ein neues Farbschema wählen, Tutorials aufrufen und Statistiken zu den von dir verfolgten Flugzeugen einsehen.

Radar neu ausrichten

(Bild: Screenshot)

Wenn du auf dem Radar die Orientierung verlierst, tippe oben rechts auf das Wegweiser-Symbol, um es wieder auf deine aktuelle Blickrichtung zurückzusetzen.

Zufällige Beobachtung

Tippe auf „Track random“, damit Zephy ein beliebiges Flugzeug auswählt, das aktuell auf deinem Radar sichtbar ist. Die Details werden dann angezeigt, als hättest du es selbst auf dem Radar ausgewählt.

(Bild: Screenshot)
Sven T. Möller // Layouter & Redakteur
Sven T. Möller

Wenn jemand bei der Mac Life Ordnung ins Chaos bringt, dann ist es Sven T. Möller – und das gleich in doppelter Hinsicht. Als Layouter gibt er jeder Ausgabe ihre unverwechselbare Gestalt, als Redakteur sorgt er dafür, dass Apple-Themen mit der nötigen Tiefe behandelt werden. Sven ist seit Mitte der 2000er Jahre an Bord und damit eines der echten Urgesteine des Teams. Smarthome beschäftigt ihn als Eigenheimbesitzer mit besonderer Ernsthaftigkeit – und gelegentlich auch Frustration. Außerdem ist er mit Leidenschaft Musikhörer, wobei „hören“ bei Sven gerne auch als „beschallen“ interpretiert werden darf: Tests etwa für Bluetooth-Lautsprecher verantwortet er, frei nach dem Motto „je größer und lauter, desto besser“. Sven ist Mitbegründer und Co-Host des Apple-Podcasts Schleifenquadrat.

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