iOS 27

iOS 27 könnte vier ältere iPhone-Modelle ausschließen

Apple wird seine nächsten großen Software-Updates Anfang Juni auf der WWDC26 vorstellen. Ein neuer Bericht deutet nun darauf hin, dass iOS 27 nicht mehr auf vier älteren iPhone-Modellen laufen könnte.

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Apple könnte mit iOS 27 erneut ältere iPhones aus der Update-Liste streichen. Der Leaker „Instant Digital“ hat auf Weibo eine angebliche Liste der unterstützten iPhone-Modelle veröffentlicht. Bestätigt ist das nicht: Apple hat die Kompatibilität von iOS 27 bislang nicht offiziell genannt.

Diese iPhones könnten iOS 27 nicht mehr bekommen

Dem Leak zufolge fehlen vier Modelle, die noch mit iOS 26 kompatibel sind:

  • iPhone 11 Pro Max
  • iPhone 11 Pro
  • iPhone 11
  • iPhone SE (2. Generation)

Sollte die Liste stimmen, würde iOS 27 mindestens ein iPhone 12 oder neuer voraussetzen. Beim iPhone SE wäre demnach erst die dritte Generation wieder dabei. Apple führt das iPhone 11 und das iPhone SE der zweiten Generation aktuell noch in der offiziellen Kompatibilitätsliste für iOS 26.

Offizielle Bestätigung steht noch aus

Der Zeitpunkt passt zur bevorstehenden WWDC26: Apple hat angekündigt, die Entwicklerkonferenz am 8. Juni 2026 mit Keynote und „Platforms State of the Union“ zu starten. Dort will das Unternehmen neue Software und Entwicklerwerkzeuge für seine Plattformen zeigen. Eine konkrete Liste kompatibler Geräte nennt Apple üblicherweise erst im Umfeld der Vorstellung oder mit den ersten Beta-Versionen.

Für Besitzer eines iPhone 11 oder iPhone SE 2 wäre ein solcher Schnitt relevant, aber nicht automatisch ein sofortiges Sicherheitsproblem. Ältere iOS-Versionen erhalten nach dem Start einer neuen Hauptversion in der Regel noch Sicherheits- und Fehlerkorrekturen. Neue Funktionen würden dann jedoch nicht mehr auf diesen Geräten landen.

Apple Intelligence dürfte die Grenze zusätzlich verschieben

Unabhängig von der allgemeinen iOS-27-Kompatibilität dürften viele neue Funktionen ohnehin nicht auf allen unterstützten Geräten verfügbar sein. Zahlreiche Gerüchte verweisen darauf, dass zentrale Neuerungen voraussichtlich mit Apple Intelligence zusammenhängen könnten – und diese Funktionen setzen bereits heute deutlich neuere Hardware voraus.

Apple Intelligence erklärt!

Apple Intelligence ist Apples System für KI-Funktionen auf iPhone, iPad und Mac. Dazu gehören etwa Textwerkzeuge, Bildfunktionen und ein stärker kontextbezogener Siri-Ausbau. Viele dieser Funktionen benötigen leistungsfähigere Chips und laufen deshalb nicht auf allen Geräten, die grundsätzlich eine aktuelle iOS-Version installieren können.

Damit bleibt die eigentliche Frage zweigeteilt: Welche iPhones bekommen iOS 27 überhaupt – und welche Geräte unterstützen anschließend auch die wichtigsten neuen Funktionen? Verlässlich beantworten lässt sich das erst, wenn Apple die Systemanforderungen offiziell veröffentlicht.

Unsere Einschätzung

Stefan Keller
Falls der Bericht stimmt, würde Apple mit iOS 27 vor allem eine bestimmte Hardware-Plattform aus dem Support nehmen: den A13 Bionic. Alle genannten Modelle – iPhone 11, iPhone 11 Pro, iPhone 11 Pro Max und iPhone SE der zweiten Generation – basieren auf diesem Chip. Das passt zu einem Muster, das bei Apple schon häufiger zu beobachten war: Nicht einzelne Geräte verschwinden isoliert aus der Update-Liste, sondern meist ganze Chip-Generationen.

Interessant ist dieser Blick auch mit Blick auf Macs mit Apple Silicon. Dort dürfte sich in den kommenden Jahren zeigen, ob Apple ähnlich stark entlang einzelner Chip-Generationen entscheidet – oder ob Faktoren wie Arbeitsspeicher, Neural Engine, Sicherheitsfunktionen und Produktklasse eine größere Rolle spielen. Aus den iPhone-Zyklen lässt sich also eine Tendenz ableiten, aber noch kein belastbarer Fahrplan für das Support-Ende künftiger Macs.