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Was verkauft sich noch besser als der Mac?

Apple hat in den USA eine Schlappe hinnehmen müssen. Erstmals sind mehr Chromebook mit Googles Betriebssystem ChromeOS verkauft worden als Macs. Allerdings gibt es ganz unterschiedliche Käuferschichten für die beiden Gerätefamilien.

Hierzulande fliegen Chromebooks immer ein bisschen unter dem Radar - was auch dem Umstand geschuldet ist, dass sie hier kaum beworben werden. In den USA ist das ganz anders. Dort werden die Geräte vor allem im Bildungsbereich aggressiv in den Markt gedrückt - und Apple hat das Nachsehen.

The Verge berichtet unter Berufung auf das Marktforschungsunternehmens IDC, dass im ersten Quartal 2016 in den USA zum ersten Mal mehr Chromebooks1 als Macs verkauft werden konnten. Die Chromebook werden von Acer, Asus, Dell, HP und Lenovo gebaut - und in den ersten drei Monaten des Jahres 2016 konnten davon knapp 2 Millionen Stück verkauft werden.

Nach Angaben von IDC hat Apple im gleichen Zeitraum etwa 1,76 Millionen Macs verkauft - sowohl MacBooks als auch andere Macs. Wie viele Windows-Rechner im ersten Quartal verkauft werden konnten, teilte IDC leider nicht mit.

Apple hat für den Bildungsbereich andere Angebote

Wer nun Sorge hat, dass Apple durch Chromebook ernsthaft Probleme bekommt, kann beruhigt werden: Die Geräte sind extrem preiswert und hohe Stückzahlen sorgen daher auch nicht für gigantische Umsätze. Schülergeräte waren Macs noch nie - hier setzt Apple eher auf iPads. Und dafür gibt es im Bildungsbereich durchaus einen Markt, wie auch die jüngsten Änderungen an iOS 9.3 zeigen.

Mit iOS 9.3 erlaubt Apple erstmals mehrere Nutzer auf einem iPad anzulegen. Dabei sieht jeder Schüler nur seine eigenen Apps, Bücher oder Dokumente und hat sie sofort griffbereit, sobald er sich auf dem iPad einloggt - ohne Wartezeit. Der Login-Vorgang kann auf verschiedene Weisen geschehen. Eine Möglichkeit bietet die Funktion Photo ID. Dabei schaltet der Lehrer die anwesenden Schüler auf den iPads frei. Auf diesen werden groß die Profilbilder angezeigt, damit jeder sein Gerät findet. Sollten jüngere Schüler ein gemeinsam iPad nutzen, können sie sich mittels vierstelligem Code auf dem Sperrbildschirm einloggen.

Die Klassenraum-App lässt den Lehrer die iPads seiner Schüler genau überwachen. Sie zeigt beispielsweise an, was jeder verbundene Schüler gerade mit seinem iPad macht. Dabei obliegt es dem Lehrer bestimmte Bereiche zu sperren oder den eigenen Bildschirm zu teilen, um den Fokus auf bestimmte Inhalte zu lenken. Über den Schul-Manager können Apple IDs für Lehrer, Administratoren und Schüler erstellt und Klassen sowie Kurse erstellt werden.

Die Schulfunktionen würden sich auch wunderbar für den Unternehmensbereich eigenen. Gut möglich, dass iOS 10 hier Verbesserungen mit sich bringt.

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"Was verkauft sich noch besser als der Mac?"

Schokoriegel? Brot? Was für eine bekloppte Überschrift.

Gewohnt reißerische Überschrift, im Artikel wird dann alles wieder relativiert.
Journalie-ismus 2.7.
Stellt doch einfach mal richtig gute Journalisten ein, dann wird's vielleicht auch was mit dem Content.

@Frank B. Um heutzutage zu schreiben/posten, brauchst Du kein Journalismus-Studium mehr. Du setzt Dich an die Tastatur und verfasst mittels 1-2 Finger-Adler-Such-System Deine Texte.
Das natürlich die Qualität drunter leidet, kann sein - muss aber nicht.

Ich sehe es so, erst seitdem Hinz-und-Kunz überall seine Kommentare posten darf, fiel mir auf wie schwach die Rechtschreibfähigkeiten bei 2/3 der Bevölkerung ausgeprägt sind.

Insofern müssen wir im Zeitalter von Gratis-Internet, auch mit den damit verbundenen Nachteilen leben...;-).

Ich sehe das etwas anders. Seitdem Hirnis wie Sie nichts gescheiteres beitragen als stumpfe Erbsenzählerei, leidet das Miteinander im "gratis" Internet.