VPN von Google One

Googles VPN-Dienst steht in Kürze auch für den Mac bereit

„VPN von Google One“ erhält einen eigenen Mac-Client – 2 TB Cloudspeicher gibt’s quasi obendrauf.

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Google One ist in erster Linie als Cloudspeicherangebot bekannt. Doch der Abonnementdienst umfasst mehr als das Google Drive: Kund:innen der Premium-Lösung genießen nicht nur den Zugriff auf eine Speicherkapazität von (mindestens) 2 Terabyte, seit dem Herbst 2020 gehört zudem ein eigener VPN-Dienst dazu. Dieser ließ sich zunächst nur mit Android-Geräten und Chromebooks, seit Februar dieses Jahres aber auch mit dem iPhone nutzen. Nun folgt die Unterstützung von macOS.

VPN + Speicher + Support

„VPN von Google One“ steht allen Abonnent:innen der Premium-Tarife bereit, die 2 Terabyte Onlinespeicher oder mehr beinhalten. Die Preise für das Komplettpaket starten bei 9,99 Euro pro Monat beziehungsweise 99,99 Euro im Jahr. Damit liegt das Google-Angebot unter den Preisen vieler Konkurrenz-Dienste – und übertrifft diese mit dem enthaltenen Speicherangebot. 

Das Google-One-Paket lässt sich zudem ohne Mehrkosten mit bis zu fünf Personen teilen, bei Fragen besteht direkter Kontakt zum Google-Support per Telefon, Chat oder E-Mail. Zu den weiteren Vorteilen gehören drei kostenfreie Monate des Abodienstes Youtube Premium sowie 5 US-Dollar Guthaben für den Einkauf bei Google Play.

Nutzbar in 22 Ländern – inklusive Deutschland

„VPN von Google One“ steht derzeit in 22 Ländern bereit – darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz. Die Produktwebseite listet die Google-One-Clients für den Mac und Windows-PCs bereits auf, allerdings ist der Download noch nicht freigeschaltet. Dies soll „demnächst“ geschehen. Die Installation und Nutzung des VPN-Dienstes für macOS erklärt Google bereits auf der entsprechenden Support-Webseite

Der Mac-Client erfordert mindestens macOS 11 „Big Sur“. Außerdem steht wahrscheinlich zeitgleich eine Version für Windows-11-PCs bereit. Nach der Einrichtung agiert der Dienst im Hintergrund; eine ständige Nutzung der App ist dann nicht mehr nötig.
Der Mac-Client erfordert mindestens macOS 11 „Big Sur“. Außerdem steht wahrscheinlich zeitgleich eine Version für Windows-11-PCs bereit. Nach der Einrichtung agiert der Dienst im Hintergrund; eine ständige Nutzung der App ist dann nicht mehr nötig. (Bild: Screenshot)

Keine Länderauswahl

Einen Wermutstropfen beinhaltet das Google-Angebot jedoch: Der VPN-Dienst erlaubt keine virtuelle Länderauswahl bei der IP-Adresse. Willst du das VPN also in erster Linie dafür einsetzen, um etwa auf das Angebot von Streamingdiensten außerhalb von Deutschland zuzugreifen, solltest du einen anderen Dienst wie zum Beispiel Nord VPN oder Tunnel Bear nutzen.

In den Voreinstellungen kannst du verschiedene Apps auswählen, die das VPN umgehen, falls sie mit der nicht einsehbaren Netzwerkverbindung nicht zurechtkommen.

Ebenfalls wichtig: Alle genutzten Client-Bibliotheken sind quelloffen, die Ende-zu-Ende-Systeme werden laut Google von unabhängiger Stelle geprüft.

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käme mir nie in den Sinn einen VPN Dienst von Google einzusetzten. Da wird bestimmt kein wirklich anonymes Surfen gewährleistet. Da vertraue ich auf ProtonVPN welcher gar kostenfrei mit limitierten Funktionen angeboten wird.

Danke für deinen Kommentar! Klar, deinen Vorbehalt verstehe ich. Aber die Offenlegung der Quellen seitens Google und die unabhängige Prüfung sind schon starke Argumente. Transparenter ist so etwas kaum zu gestalten. Ich habe selbst lange Tunnel Bear genutzt, aber dies Angebot (inklusive des üppigen Onlinespeichers) ließ mich wechseln.

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