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Vorsicht beim Kauf des 13" MacBook Pro mit M2-Chip! Das solltest du jetzt wissen

Das erste MacBook Pro mit neuem M2-Chip ist da und bringt einen Leistungsboost gegenüber dem Vorgänger mit. Allerdings solltest du beim Kauf aufpassen.

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Gemeinsam mit dem neuen, vollständig überarbeiteten MacBook Air kündigte Apple auch eine neue Variante des 13" MacBook Pro an. Dieses setzt noch auf die alte LC-Displaytechnologie sowie die unbeliebte Touch-Bar. Mit der neuen Version erwartet dich dank des M2-Chips jedoch ein ordentlicher Leistungssprung. Jedoch solltest du beim Kauf die Optionen abwägen.

13" MacBook Pro: Aufgepasst beim Einstiegsmodell

Wie die YouTube-Kanäle „Max Tech“ sowie „Created Tech“ in einem Test feststellten, gibt es Probleme mit der kleinen 256-GB-SSD des „13" MacBook Pro“-Basismodells. Gegenüber der Vorgängerversion ist sie deutlich langsamer – bis zur Hälfte!

Für die Videos verwendeten die YouTuber die Benchmark-Anwendung „Blackmagic Disc Speed Test“ und überprüften dabei die Übertragungsraten. Dabei stellten beide Kanäle fest, dass die neue 256-GB-SSD deutlich langsamer als die des Vorgängers ist. Dies fällt besonders bei der Lesegeschwindigkeit auf, die beim M1-MacBook-Pro bei 2.900 MB/s lag und im neuen Modell auf lediglich 1.446 MB/s kommt. Damit liest die neue SSD nur etwa halb so schnell wie ihr Vorgänger. Bei der Schreibgeschwindigkeit ist der Unterschied etwas geringer und liegt circa 34 Prozent unterhalb des Vorjahres. Sie fiel im Vergleich von 2.215 MB/s (M1-Modell) auf 1.463 MB/s (M2-Modell). Allerdings soll dies nur das Basismodell mit 256 GB betreffen. Entscheidest du dich für eine Variante mit mehr Speicher, dann sind beide SSDs auf einem ähnlichen Level.

Warum ist die 256-GB-SSD im M2-MacBook-Pro langsamer?

Der YouTube-Kanal „Created Tech“ hat sich dazu die Hardware genauer angeschaut und die beiden MacBook-Pro-Modelle aufgeschraubt. Im Inneren nahm Apple nämlich mehr Veränderungen vor als gedacht. So setzte das Unternehmen beim M1-Modell aus 2020 noch auf zwei 128-GB-SSDs mit NAND-Technologie, während sich im Nachfolger nur eine 256-GB-SSD (NAND) befindet. Dies spielt insofern eine Rolle, da durch die zwei einzelnen NAND-Chips höhere Geschwindigkeiten parallel erreicht werden können. Es ist davon auszugehen, dass Apple durch den einzelnen Chip Kosten sparen will. 

Solltest du also mit einem neuen 13" MacBook Pro mit M2-Chip liebäugeln, dann solltest du für die optimale Leistung deinen Speicher auf mindestens 512 GB erhöhen. 

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Ja sicher, Apple muss sparen. ROTFL

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