Einreisebestimmungen

USA: Reisende sollen Social-Media-Konten preisgeben

Reisende in die USA sollen künftig angeben, welche Social-Media-Dienste sie benutzen. Auch ihren Namen auf Facebook oder Twitter sollen sie preisgeben. Das geht aus einer Notiz im Amtsblatt der US-Regierung hervor. Noch ist die Angabe freiwillig.

Von   Uhr

Die Einreiseprozedur in die USA ist ein Geduldsspiel und schon jetzt kann man sich mit unbedachten Äußerungen oder falsch ausgefüllten Einreiseanträgen erheblichen Ärger einhandeln. Doch nun sollen Reisende auch angeben, welche sozialen Medien sie unter welchem User-Namen benutzen.

Der US-Zoll und das Heimatschutzministerium wollen die Aktivitäten der Einreisenden im Internet genauer prüfen. Die Einreisepapiere (ESTA-Formular) sollen künftig die Frage nach den Konten bei Facebook, Twitter und Co. enthalten. Die Beantwortung der Frage sei allerdings freiwillig, heißt es in der Veröffentlichung. Die Frage lautet "Please enter information associated with your online presence - Provider/Platform - Social media identifier" ("Bitte tragen sie Informationen zu ihre Onlinepräsenz ein - Anbieter/Plattform/Kontoname").


Das ESTA-Formular muss vor der Abreise in die USA ausgefüllt werden. Es ermöglicht den Aufenthalt von bis zu drei Monaten. Ein Visum entfällt damit. Die neue Frage soll außerdem auf das Einreiseformular I-94 kommen, das von einigen Reisenden ausgefüllt werden muss.

Noch ist in der Angelegenheit nichts endgültig entschieden. Die Veröffentlichung im Federal Register erlaubt es den Behörden, innerhalb von 60 Tagen Kommentare zur Praktikabilität und Umsetzung der Richtlinie abzuwarten und diese gegebenenfalls zu ändern.

Etwa 32 Millionen Personen müssen jährlich einen ESTA-Antrag oder das I-94-Formular ausfüllen. Dadurch entsteht den USA eine gigantische Datensammlung, wobei die Auswertung der Profile in den sozialen Medien natürlich sehr viel mehr über die Person verraten kann als ihr Beruf oder der Grund ihres Besuchs.

Bild: jnn1776/ CC BY SA 2.0
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Sind halt faschistoide Kontrollfanatiker ohne jeglichen Respekt vor dem Individuum. Vor allem wenn's NICHT US-Bürger sind ... Ein Land, in dem ein seelenloser Irrer wie D. Trump ernsthaft als Präsident eine Chance hat, hat große Probleme menschlich und geistig. ...

Die geleakten Daten von H. Clinton zeigen, dass sie nichts Anderes ist. Das soll nicht heißen, dass ich Trump sympathisch finde. Aber was da abläuft, ist ein Schmierentheater vor den Bürgern. Es gibt einen Buhmann und als "Alternative" eine Kriegstreiberin. Und das soll eine Wahl sein... Sanders wäre die echte Alternative.

Aber zurück zum Thema. Was bin ich froh, dass ich
1. weder bei Fatzebuck noch bei Twitter bin und
2. mich entschieden haben, solange nicht in dieses Drecksland zu reisen, solange dort solche Verhältnisse herrschen.

Problem erkannt, Problem beseitigt :-)

Oder wie Volker Pispers sagte "ich habe nichts gegen Amerika. Es ist ein wunderschönes Land. Das Problem sind die Menschen, die da wohnen..."

So ist das, ich mache es genauso.....nicht hinfahren . Facebook habe ich nicht, Twitter auch nicht....ich lebe trotzdem noch!

Hauptsache man wird nicht gezwungen erst mal einen Facebook-Account einzurichten.
Habe zum Glück bisher keinerlei Notwendigkeit gesehen, mein Privatleben bei irgend welchen Netzwerken auszubreiten.

Mit dem Fratzenbuch und dem unsinnigen gezwitscher trägt jeder selber zum gläsernen Menschen bei, den die Amerikaner möchten.
Bald giebt es am USA Zoll noch eine Darm und anschlissend mit der gleichen Sonde eine Magenspiegelung.
Dan noch ein 2 Tägiges verhör vor dem Eintritt ins gelobte Land mit den schiesswütigen Angsthasen.

Mit dem Fratzenbuch und dem unsinnigen gezwitscher trägt jeder selber zum gläsernen Menschen bei, den die Amerikaner möchten.
Bald giebt es am USA Zoll noch eine Darm und anschlissend mit der gleichen Sonde eine Magenspiegelung.
Dan noch ein 2 Tägiges verhör vor dem Eintritt ins gelobte Land mit den schiesswütigen Angsthasen.

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