Apple hat gestern zwei neue Studio Display-Modelle vorgestellt – das überarbeitete Studio Display und das komplett neue Studio Display XDR. Während das Standard-Modell einige wichtige Updates erhält, richtet sich das XDR-Modell mit deutlich höherwertiger Ausstattung an professionelle Anwendende. Beide Displays markieren die erste größere Überarbeitung der Studio Display-Reihe seit deren Einführung im März 2022.
- Beide neue Studio Display-Modelle funktionieren ausschließlich mit Macs, die über Apple-Silicon-Chips verfügen – Intel-Macs werden nicht unterstützt.
- Das Studio Display XDR bietet Mini-LED mit 120 Hertz, 2.000 Nits Helligkeit und Thunderbolt 5, kostet aber 3.499 Euro.
- Das Standard-Studio Display erhält Thunderbolt 5, verbesserte Kamera und Lautsprecher, bleibt aber bei 60 Hertz und 1.699 Euro Einstiegspreis.
Keine Unterstützung für Intel-Macs
Eine wichtige Einschränkung betrifft Besitzende älterer Mac-Modelle: Beide neue Studio Displays funktionieren ausschließlich mit Macs, die über Apple-Silicon-Chips verfügen. Laut Apples Kompatibilitätsliste werden Intel-Macs nicht unterstützt. Die kompatiblen Modelle umfassen unter anderem MacBook Pro-Modelle ab 2021, MacBook Air-Modelle ab 2020, Mac Studio ab 2022, Mac mini ab 2020, Mac Pro ab 2023 und den 24-Zoll-iMac ab 2021.
Mini-LED ist eine Display-Technologie, bei der Tausende winziger LEDs als Hintergrundbeleuchtung dienen. Diese können in Zonen unabhängig voneinander gedimmt werden, was tiefere Schwarzwerte und höhere Kontraste ermöglicht. Im Vergleich zu herkömmlichen LCD-Displays mit einheitlicher Hintergrundbeleuchtung bietet Mini-LED deutlich bessere Bildqualität, erreicht aber nicht ganz die Perfektion von OLED-Displays.
Diese Einschränkung kommt nicht überraschend, da Apple bereits 2020 mit dem Übergang zu eigenen Prozessoren begonnen hat. Der letzte Intel-Mac, der Mac Pro, wurde 2023 eingestellt. Apple verkauft seit fast drei Jahren keine Intel-Macs mehr. Mit macOS Tahoe erhalten Intel-Macs zudem ihr letztes großes Software-Update, wobei Apple noch drei weitere Jahre Sicherheitsupdates bereitstellen wird.








