So reagierte Steve Jobs auf die erste FaceTime-Präsentation
Im Jahr 2010 stellte Apple nicht nur das iPhone 4 vor, sondern führte damit auch erstmals auch eine Frontkamera bei einem Smartphone ein. Aus heutiger Sicht ist es unvorstellbar, dass Apple so lange damit wartete. Gemeinsam mit der Präsentation des neuen Geräts kündigte Apple auch FaceTime an und machte damit Skype sowie anderen Anbietern Konkurrenz. In einem neuen Podcast-Interview (Techmeme) mit dem ehemaligen leitenden Apple-Ingenieur für das iPhone, Justin Santamaria, kam sowohl die Vorstellung von FaceTime als auch iMessage zur Sprache:
Ich war mit einem Team im Büro meines Chefs... und jemand war in einem anderen Büro, und jemand war in einem anderen Büro. Wir benutzten vier Computer, die bereits eingerichtet waren, und ich erinnere mich, dass ich angewiesen wurde, was auch immer passieren sollte, so zu tun, als würde es gut laufen. Es ist Beta-Software, Wochen vor der Veröffentlichung, weißt du (...) als FaceTime diesen „Woom“-Sound machte, dann tauchte er aus der „Woom“ in die 3D-Ansicht auf, und ich erinnere mich, dass Steve sagte: „Oh mein Gott, damit werde ich die Menge sich in die Hose machen lassen.“
Santamaria war fast zehn Jahre bei Apple und scherzt im AppleInsider-Podcast darüber, dass er keine Auszeichnung erhielt, weil er nur 9,5 Jahre angestellt war. Sein erstes Projekt bei Apple war 2003 die Umsetzung von iTunes für Windows-Computer, während er sich 2010 um FaceTime und 2011 um iMessage kümmerte. Daher kam natürlich auch die Frage nach der Herkunft der grünen und blauen Sprechblasen auf. Wie Santamaria ausführt, war grün bereits gegeben. Schließlich gab es vor iMessage bereits die Nachrichten-App mit SMS und die Nachrichten hatten schon damals die grüne Farbe. Auch das Icon der App ist seit jeher grün. Da die Nachrichten-App sowohl SMS als auch iMessage vereint, ist Santamaria der Meinung, dass die App die einfachste Lösung ist, um eine Nachricht von A nach B zu bekommen.
Da Santamaria sogar zwei Interviews zu iMessage und FaceTime gab, lohnt es sich sowohl den AppleInsider- als auch den Techmeme-Podcast zu hören.

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