App Store

Preiserhöhung bei Apple: Deshalb werden Apps und In-App-Käufe teurer

Per E-Mail informiert Apple derzeit eingetragene Entwickler über eine anstehende Preisanpassung im App Store. In Dänemark, Mexiko und allen Gebiete mit der Euro-Währung werden die Preis leicht erhöht, die Preisanpassung soll bis Ende kommender Woche in Kraft treten. Wir verraten Ihnen, weshalb die Apps teurer werden und welche Preise Sie zukünftig im App Store sehen werden.

Von   Uhr

Apple gab in einer E-Mail an Entwickler bekannt, dass man bis Ende nächster Woche in Mexiko, Dänemark und in allen Euro-Ländern die Preise anheben wird. Als Grund nennt man hier Wechselkursschwankungen:

„Aufgrund von ausländischen Wechselkursschwankungen werden die Preise für Apps und In-App-Käufe (ausgeschlossen automatisch erneuerbare Abonnements) in Dänemark, Mexiko und allen Gebieten, die die Euro-Währung nutzen in den nächsten sieben Tagen angehoben."

Anzeige

Laut der französischen Website iPhoneAddict soll der Einstiegspreis in Österreich Bulgarien, Estland, Frankreich und in der Slowakei von 99 Cent auf 1,09 Euro ansteigen. Auch in Deutschland werden die Preise erhöht. Dabei geht man derzeit von einer Erhöhung um 10 Prozent bis etwa 15 Prozent aus. Während diese Erhöhung automatisch vonstattengehen wird, haben die Entwickler über sogenannte „Alternate Tiers" die Möglichkeit die Preise manuell nachzubessern und so Apps und Inhalte auch weiterhin für 0,49 Euro, 0,99 Euro, 1,99 Euro, 2,99 Euro, 3,99 Euro, 4,99 Euro oder 5,99 Euro anzubieten. 

Die Erhöhung findet zu einem merkwürdigen Zeitpunkt statt. Erst vor wenigen Tagen kündigte Apple an, dass man das Affiliate-Programm anpassen werde. Dort kürzte man die Verkaufsbeteiligung bei Vermittlung von App-Einkäufen für von 7 Prozent auf schlappe 2,5 Prozent.

Anzeige

Mehr zu diesen Themen:

Diskutiere mit!

Hier kannst du den Artikel "Preiserhöhung bei Apple: Deshalb werden Apps und In-App-Käufe teurer" kommentieren. Melde dich einfach mit deinem maclife.de-Account an oder fülle die unten stehenden Felder aus.

Könnte mir vorstellen, weil die meisten Apps in Europa drahtlos bezogen werden, dass wegen der vorherrschenden Windrichtung in Europa, Apple die meisten Apps bei ordentlich Gegenwind ausliefert und so gezwungen ist mit höherer Sendeleistung auszuliefern, was wiederum die Kosten in die Höhe treibt. Ist aber nur eine Theorie.

Ja, das klingt völlig einleuchtend ;-)

Es wird keinen Aufreger erzeugen, wenn die Preise im Apple Store etwas steigen. Schauen wir uns um, überall steigen Preise für alltägliche Dinge ins unermessliche. Allen voran städtische Gebühren etc..

Die Preise waren doch stabil seit Einführung des AppStore. Das waren jetzt 8 Jahre. Welche Branche ist sonst so preisstabil?

Die letzte Steigerung (von 0,89 Euro auf 0,99 Euro) fand 2015 statt.

Die Preise wurden schon mehrfach angehoben im AppStore. Vor 10 Jahren kostete die günstigste App 0,79 Euro. Dann wurde der Preis auf 0,89 Euro angehoben. Zuletzt auf 0,99 Euro. Und nun auf 1,09 Euro. Die 3. Preiserhöhung also.
Immerhin um 33% über die Laufzeit des AppStores betrachtet.

Der Euro ist gegenüber dem Dollar gestiegen. Eigentlich sollten die Preise fallen.

Tja, da sind wir Schweizer wieder mal fein raus :), es lebe der Franken, nieder mit dem Euro!!!

Bist du dumm? Wenn der Euro unter gehen würde, dann hätte es auch negative Folgen für den Franken, bitte verpisst dich so einen wie dich brauchen wir hier nicht

Der geneigte Appleuser scheint bei Preisen gelegentlich die Augen zu verschließen. Diese Preiserhöhung ist durch nichts anderes zu begründen als durch Gewinnmaximierung. Das ist ja grundsätzlich ok. Wenn Apple dies aber mit Währungsanpassung deklariert, ist das für mich eine Verhohnepiepelung der Kunden.

Bei google gab es auch diese erhöhung

Euro Teuro.... naja ganz odentlich, bei manchen Spielen bis zu 10 Euro somit 10% Preiserhöhung in Österreich. Dachte immer es sei Stabil weil die IOS Geräte um einiges mehr kosten als Androidgeräte... hmm

Satte 10 Prozent Erhöhung der Einkommen - das genehmigen sich hierzulande nur Politiker und iTunes! Bei Arbeitnehmern wird um jede Stelle hinter dem Komma ein Kampf ausgetragen.

Preiserhöhungen sind für den Käufer immer frustrierend. Aber für die Entwickler sind die Shops meist ein herbes Verlustgeschäft. Der Wettbewerb ist riesig die Preise eine Schande, aber ohne mobil anzubieten geht es heute leider nicht mehr. Überlegt mal, wie viele Apps ein Entwickler verkaufen muss um die Kosten, den Betrieb, Support, Updates, Anpassungen an neue OS-Versionen etc. zu erwirtschaften. Vom Shoppreis landet ja nur knapp die Hälfte beim Entwickler. Also bei 100.000 Euro muss man bei 0,99 200.000 Kopien verkaufen (!). Nur mal so zum Nachdenken, wer arbeitet gerne umsonst oder erfolgsabhängig? Eure Chefs würden sich freuen, wenn das bei Euch auch so wäre ;-)

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.